Wirtschaft

Fundstück des Tages: Eckernförder Noorfischer Franz Mahrt in einem Interview aus 1993

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Sozusagen das Fundstück des Tages: ein Interview von Ewald Christophers mit dem Noorfischer Franz Mahrt aus Eckernförde in der Sendung “Talk op Platt” aus dem Jahr 1993. Zu finden auf YouTUBE:

Das schien ein “Eckernförde Spezial” gewesen zu sein. Im Hintergrund ein Schwarzweißfoto aus alten Tagen, rechts im Bild sitzt “Platt-Macher” Karl-Heinz Groth aus Goosefeld.

Eckernförde am schnellen Draht

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Freude! In Eckernförde und anderen Gemeinden in Schleswig-Holstein bietet das Unternehmen Kabel Deutschland jetzt 100-MBit-Leitungen an, so ist auf deren Homepage zu lesen.

Zurück in die 1760er: Fayencen im Heimatmuseum

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Noch bis Ende August 2009 wird das Heimatmuseum Eckernförde in einer Sonderausstellung Stücke der Kriesebyer Fayence-Manufaktur zeigen. Vor 250 Jahren wurde sie durch die Eckernförder Reederfamilie Otte in Krieseby gegründet, fünf Jahre später allerdings bereits nach Eckernförde verlegt. Auszug aus dem Text zur Ausstellung. “Fayence-Ausstellungen, die sich mit den Manufakturen des Ostseeraums allgemein oder speziell mit Stockelsdorfer, Kieler oder Kellinghuser Fayencen beschäftigten, gab es bereits einige, Eckernförde und Criseby jedoch waren immer nur Beiwerk. Unsere Ausstellung möchte anhand ausgewählter Stücke aus verschiedenen Museen Deutschlands das Augenmerk auf die hiesige Produktion lenken, an der berühmte Fayencemaler wie Johann Leihamer und sein noch bekannterer Sohn Abraham ihre Karrieren begannen, die dann in Kiel und Stockelsdorf zum Höhepunkt geführt wurden.” Die entsprechenden Öffnungszeiten des Heimatmuseums finden sich auf deren Homepage.

Die Windenergie vor dem Aus?

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Schenkt man den über die Plattform Spiegel Online verbreiteten Visionen glauben, so will ein Konsortium deutscher Großindustrie das Heft des Handelns wieder in die Hand nehmen: Diversifizierte sich der Markt der Stromerzeuger durch unzählige windgetriebene “Kleinkraftwerke”, so wollen die großen Energieversorger unter der Regie von Dr. Gerhard Knies mit gigantischen Sonnenkraftanlagen Desertec in Nordafrika ganz Deutschland, Europa, ja, vielleicht sogar die Welt mit Elektrizität versorgen. Ein Investitionsvolumen von “schlappen” 400.000.000 Euro steht im Raum – in Zeiten inflationärer Staatsverschuldungen ein scheinbarer “Klacks”. Zwei Fragen tun sich in der Folge der Vision auf: in welche politischen Abhängikeiten begeben sich damit die Unternehmen von Regierungen und Regimen im nördlichen Afrika. Zum anderen: in welche Abhängigkeiten begeben sich damit langfristig die Verbraucher?

Netzlein spute Dich: Sogar Eckernförde will schneller ins Netz

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Wie man van Dag im Hamburger Abendblatt liest, will neben 50 weiteren Schleswig-Holsteinischen Gemeinden sich “sogar Eckernförde”, genau wie die Gemeinde Hasloh, ans Glasfasernetz der  Norderstedter  Firma Wilhelm.tel anschließen. Damit würden sich die Zugangsgeschwindigkeiten (“Sputraten”) von derzeit 1 bis 16 MBit (T-Com) auf gigantische 100 MBit steigern. Und das zu offenbar geringeren Kosten als bei der Telekom. Netzwerk war gestern, Fetzwerk ist heute (mqs).

Fish is coming home

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Die Zeit ist reif für eine gute Idee: Auf der Sitzung des fünften Arbeitskreises der Aktivregion mit dem Schwerpunkt Fischerei am vergangenen Dienstag stellte die Eckernförder Grafikerin Katharina Mahrt eine Initiative des Altstadtvereins vor. Eckernförde hatte ehedem die bedeutendste Räucherindustrie der ganzen deutschen Ostseeküste. Außer in Anekdoten rund um die nur scheinbar Kieler, eigentlich aber Eckernförder Sprotte aber lebt diese Tradition in den Köpfen der Binnen- und Buteneckernförder kaum fort und ist im heutigen Stadtbild nirgends mehr sichtbar. Um die wirklich allerletzten Zeugen dieser Vergangenheit entsprechend zu bewahren und der Dokumentation hierüber einen angemessenen und authentischen Raum zu geben, schlägt sie die Gründung eines “Räuchermuseums” vor. Dies ist der heutigen Online-Ausgabe der Eckernförder Zeitung zu entnehmen (mqs).

Mitbewerber taler dansk

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Dreierlei touristische Großprojekte unserer nördlichen Nachbarn machen dem Berliner Investor aus dem Biedermannweg die Ostsee streitig: mit fast einer Millarde Euro Investitionsvolumen treten Palm City, Lalandia und Kildedal gegen Jaska Herbert Harm an, so weiß das SchleiBlog zu berichten. Auch habe der Berliner Macher noch andere offene Baustellen (mqs)

Laufsteg der dienstbaren Zeitgeister

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Etwas mit Energie gespart haben sie ja, die Veranstalter der “Eckernförder Energietage”. Auf jeden Fall, was Gestaltung und Informationsgehalt ihrer Website betrifft. Zumindest erfahren wir dort zuverlässig den nächsten Termin dieser Veranstaltung: am 26. und 27. April wird auf dem neuen, chinesischen Hafenpflaster (“China Town”) eine Nomadenstadt mit 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche entstehen. Wen wundert’s, bewirtschaften die Stadtwerke doch eben diese Flächen und haben etwas gute Miene beim Bespielen derselben auch nötig.

Das Bauherrenblog “Das eigene Haus” ist etwas ausführlicher bei der Beschreibung der Inhalte der Energiesparer- und Gutmenschen-Messe: Energetische Gebäudesanierung im Altbau, Dach- und Fassadendämmung und Dämmstoffe an sich, energieeffiziente Fenster und Türen, Heizung und Sanitär, Schimmelpilzbekämpfung, Blockheizkraftwerke, Pelletheizung – dies nur ein kleiner Auszug dessen, was auf der Seite des Blogs zu erfahren ist (mqs).

Haare nur ein Weilchen…

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Wussten Sie, dass es in Eckernförde ein Frisörmuseum gibt? Abgesehen von den einschlägig bekannten Frisören hatte man Haarkunst und Fördestadt bis dato eher nicht miteinander in Verbindung gebracht. Im Haus des ehemaligen Kinos Capitol in der Fischerkoppel 5 kann der Besucher so manches rund um Haare, Hygiene und Mode der Zeiten betrachten. Manches ist zu sehen, etliches zu fühlen und auch zur riechen gibt es einiges. Die Öffnungszeiten sind derzeit dienstags, mittwochs und donnerstags von 9 bis 13 Uhr oder nach telefonischer Voranmeldung unter 04351/81516 (mqs).

Vin d’Acornford

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Wein aus Eckernförde? Was las ich da? Nein! Algenwein! Wo gibt’s denn sowas? Nach drei Jahren des Experimentierens habe die Meeresbiologin Dr. Inez Linke mit Hilfe von Bakterien und Hefekulturen ein alkoholisches Algengetränk entwickelt, das nun in Produktion gegangen sei. Dies berichtet der Blog “Ideentower“. Herkunft der verwendeten traubenähnlichen Zuckeralgen (Laminaria saccharina) sei Eckernförde bzw. eine Algenweide acht Meter unter dem Meeresspiegel in der Eckernförder Bucht. “Wein” darf das ganze nach EU-Richtlinien nicht heißen, deshalb findet man den Klabauterschnaps unter “Alkoholisches Algengetränk”. Der halbe Liter zu 30,00 Euronen. Prodesse! (mqs)

Es läuft das Geld im Sauseschritt

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Man hofft stets, die Uhren jenseits der Metropolen liefen langsamer. Was die Gasuhren betrifft, so werden sie, wie man der KN heute entnahm, im Gegenteil ab dem 1. März 2008 wieder um 0,28 Cent/kWh schneller laufen. Entwarnung vor noch weiteren Anhebungen gäbe es keine, wird SWE-Chef Böhme zitiert, man solle mit individuellen Einsparungen “gegen halten”. Recht hat er, denn die billigste Energie, quasi Nulltarif, ist die Energie, die man einspart (cwi).

Ehe denn die Hochzeit würde …

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… zieht es Maus und Mann und Frau hin zur großen Heiratsschau. Aus aktuellem Anlass Überschrift und Einleitung dieses kleinen verweisenden Beitrags einmal im Stile eines großen Niedersachsen: Wilhelm Busch. Die Kieler Nachrichten werden morgen über die Brautschau berichten, über die “Frauen. Männer. Sensationen.”, oder besser: die große Hochzeitsmesse auf Gut Borghorst. Kleider wie Torten, Torten wie Paläste – und einiges mehr gab es gestern hier zu sehen. Schade, dass wir nicht da waren. Sonst gäb’s bestimmt eine gerissene Anekdote zu berichten. An dieser Stelle also keine. Fotos gibt’s auch nicht. (cwi)

Hochlandkaffee aus Plattdeutschland

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Eckernförder Kaffeerösterei in der Speicherpassage

Nach der ehedem ersten Kaffeerösterei der Familie Gless hat Eckernförde jetzt wieder seine eigene Kaffeerösterei. In den Räumlichkeiten der Siemsen’schen Speicherpassagen eröffnete im Oktober 2007 die “Eckernförder Kaffeerösterei”. Ergebnis des ersten, schnellen GastroTests: gut und empfehlenswert. Sortenreiner Hochlandkaffee wird vor Ort geröstet. Das ganze ist ein “integratives Projekt” der Eckernförder Werkstätten. Die Gestaltung des Shops und der Werbemittel sind gut gelöst.

Gleich gegenüber im Café der Bäckerei Steiskal gibt es übrigens lecker herbe Schokolade; wohltuender Genuß in kalten Wintertagen (mqs).

Gastrotest-Wertung: Atmosphäre **, Kaffee ***, Service **, Frühstück ?, Backwaren ?

Keine Autos braucht das Land

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Jedenfalls offenbar keine neuen. Um ein Fünftel ist der Absatz von Neuwagen im Eckernförder Land zurückgegangen. In der KN berichtet dies der Obermeister des Kfz-Handwerks Michael Klameth und weist als Ursache hierfür auf die Erhöhung der Mehrwertsteuer um vier Prozentpunkte sowie die “verunsichernden” Maßnahmen der Politik. Dass der eigentliche Grund hinter dieser “Ursache” in der “Steinzeit-Technik” der Verbrennungsmotorenindustrie liegt, die die CO2-senkenden Maßnahmen seit inzwischen Jahrzehnten verschleppt, weil es nicht ins Gewinnmaximierungskonzept passt, kommt in dem Artikel leider nicht zur Sprache. Ich selbst werde mir erst wieder einen Neuwagen kaufen, wenn der Verbrauch unter zwei Litern liegt: zum Beispiel den Loremo. Und für wen alles andere zu teuer ist, der überlege sich vielleicht den Kauf eines Tata Nanos für 1.700 Euro? Und plötzlich sind Automobile wieder kaufbar (mqs).