Winter

Winterwurzeliges Eichhorn

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Kennen wir es nicht als da quirlige, squirlige flink-flotte büschelbesenwesen, das sich keck um die stämme windet, bis es oben ganz entschwindet? will sagen: eichhörnchen sind diese kleinen, schnellen wirbelwinde die gute laune und lebendigkeit verströmen. vor diesem hintergrund fährt einem die illustration fast in die müden winterglieder, die meinen augen soeben über den weg liefen. die seite dribble bietet gestalterisch begabten aus dem grafischen handwerk die möglichkeit, arbeiten von sich zu präsentieren. dort fand ich es, das traurige eichhorn, das ohr und pfot senkt, als wäre ihm grad trostloses widerfahren. wenn also der “verein der traurigen eckernförder” noch ein logo braucht: hurrah, hier ist es.

Wie wird wohl der Winter?

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Sagte nicht neulich mal jemand, auch dieser Winter würde hart und eisig? Das erinnert mich an den “Jahrhundertwinter” in den Siebzigern. Schnellhöhlen bauen, über Berge von Schnee bis fast auf’s Dach klettern, mit dem Schlitten aus Eckernförde die Post für’s ganze Dorf holen.

Dazu findet man von Willi Eilert übirgens auch ein Video bei Youtube:

Erinnerung an einen Winter

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Das Krankenhaus lag am Wasser. An den Namen oder den genauen Ort kann ich mich nicht entsinnen. Vielleicht hat meine Mutter es nie genau beschrieben. Nur eine Geschichte spukt mir noch im Kopf herum. Die Geschichte eines Spaziergangs, den meine Eltern am Ufer der zugefrorenen Ostsee nahmen, jung, verliebt.

Ich wurde in jenem Krankenhaus in Eckernförde geboren und lebte die ersten drei Jahre in Osdorf. Das war’s dann auch schon, weil die kleinen Molkereien eingingen, und mein Vater eine Stellung in Niedersachsen annahm. Ich habe nur zwei Erinnerungen behalten – den mechanischen Bären in Gettorf, der Seifenblasen in die Luft blies und mir ein Wunder schien, und eine Bäuerin, die mir eine Mandarine reichte. Ich saß neben meinem Vater im Lastwagen, der die Milch von den umliegenden Höfen abholte. Weiter lesen…