Strand
Schluss mit lustig: Kein Nacktbaden mehr am Aschauer Strand
Mai 4, 2009 2 KommentareSo lange man zurückdenken kann, wird am Strand vor Aschau unbekleidet gebadet. Jahrzehntelang hat dies offenbar niemanden gestört, nun fühlt sich Ex-Oberschullehrer und Altenhofer Ortsbürgermeister Hilmar Marohn aufgefordert, zusammen mit dem zuständigen Ordnungsamt dagegen vorzugehen. So ist es heute in der Online-Ausgabe des Focus zu lesen. Als Eingesessener kann man sich nur wundern und sagen: Schade, wieder eine touristische Attraktion weniger. Und: die Eckernförder Bucht darf sich dank der Prüderie-Kampagne über reichlich hämische Anti-Werbung freuen. Statt einfach den “Seniorenpfad der Tugend” in diesem Bereich souverän nach hinten zu verlegen oder statt den “letzten Rest des Paradieses” ganz offiziell zum “FKK-Strand” zu erklären, wird die Weltpresse bemüht. Ein Eckernförder Künstler kam inzwischen auf die Idee, aus Anlass dieses Vorfalls einige Arbeiten zum Thema “Adam und Eva im Paradies” mit angemessen freizügigen Darstellungen im Bereich Altenhof auszustellen. Ob auch dies verboten werden wird, werden wir wieder der Weltpresse entnehmen können.
Meerangelweit geöffnet: das Ostsee-Informations-Zentrum
Mai 8, 2008 Noch keine KommentareKnapp neben der Hafenspitze ist Eckernförde um ca. 1 Attraktion reicher: das neue OIZ (KN). Stolz hatte es gestern Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister hier eröffnet: Dietrich Austermann. Na, mal hingehen und hinschauen – sehen wie einem die “nature in a box” gefallen kann. Das Gebäude selbst setzt ja Maßstäbe und die Presse ist bislang auch ganz artig (cwi).
Strandbeben 2008: Elton oder Carlos?
Januar 26, 2008 Noch keine KommentareJens Skwirblies hat wieder Großes vor. Und wir trauen es ihm zu: Elton John und Carlos Santana, beides vollbeschriebene Blätter der Musikgeschichte, stehen auf der Liste der Kandiaten für’s diesjährige Strandbeben am Eckernförder Südstrand in Höhe Sandkrug im Juli. Den Anfang hatte bekanntlich Joe Cocker im vergangen Jahr gemacht. Eckernförde macht sich (mqs).[poll=1]
Strandseite mit Bandbreite: Ach wie schön ist Panorama
Januar 19, 2008 Noch keine KommentareAuf der Website des “Wasserrettungsdienstes Eckernförde”, dem sogenannten “Ecktown Team”, findet sich ein hübsches Panorama-Bild des Eckernförder Strandes vor der DLRG-Station an der Süderschanze. Sehr schön gemacht. Man wünscht sich mehr davon! Außerdem als Panorama andernorts zu sehen: die Schiffbrücke. Vielleicht lässt sich ja Marco Hutzfeld mit seiner Eckernförder Panorama-Firma “maxlook” erweichen, Eckernförde mal in 360 Grad zu dokumentieren? For Good Will and Good Look. (mqs)
Feuersbrunst am Südstrand
Januar 19, 2008 Noch keine KommentareWir haben wir unserem Veranstaltungskalender schon jetzt einen der jährlichen Höhepunkte des hiesigen Spaßhabens hinzugefügt. Am Vorabend des Langohren- und Bunteierfestes soll am 22. März 2008 südlich der TVA am Südstrand wieder Eckernförder Brauchtum stattfinden: die beliebte Feuersbrunst für Jung und Alt. Während sich das Feuer durchs Restholz frisst, stehen den Besuchern Bratwurst an Bier oder Fritten an Kola zur Verfügung. Ab 18.30 Uhr ist hier mit erhöhtem und musikalisch unterlegtem “Krach durch Freude” zu rechnen. Und das alles getreu dem Leidsatz: “Freude wie Sand im Schuh” (mqs).
Wat ‘n Wanderwunderwetter
Januar 13, 2008 Noch keine Kommentare
Die Nachricht des Tages war so unspektakulär wie atemberaubend: Mittwinterliches Kaiserwetter zog hunderte Spatziergänger an die Gestade des Baltischen Meeres. Niedrigwasser gab Sandbänke frei, Tang markierte das letzte Hochwasser und die See blänkerte wie frisch gewienert. Bilderbuchwetter. Herzaufgehwetter. Heldenzeugewetter.
Mit Sonne und Schein beschäftigt sich auch eine “lütte plattdütsch Passage” von Bübi Gerdau, die wir hier mit seiner freundlichen Genehmigung veröffentlichen (cwi).
Sünnenschien.
Sünnobendmorgen, de Sünn wölter sik so warm un glösend ut de blanke See, dat mi dat Hart ganz wiet wör. Se schien mi totoropen: “Kumm min Jung, kumm, sett di int Boot un fohr mi entgegen. Wi ward een schöne Dag miteenanner verleven. Kumm, kumm man to”! Ik kunn ni wedderstohn, mokte min “Goldbütt” klor un dreih de Bug noh Oosten. Eerst as ik an de Kranzfelder-Hoben vörbi weer, wies sik uns eckernförder Bucht vun eer ganze Stoot.Blank dat Woter int rote Licht indüükert, nur af un an mol een ruusige Stell, wo sik dat Woter in sülverne Striepen opdeel. Backboord un Stüürboord de Steilküsten mit eer hellbruune Fööt un de sattgrööne Mützen. Dörch de Bööm lüch de goldgeele Raps un liesen plätscher dat Woter an de Bordwand. Meist heff ik mi schämt, düsse Innigkeit, mit de Krach vun min Motor to stören.
Min “Goldbütt” wull aver wieter. Vörbi an Hohensteen, Korlsmind, Ludwigsburg un Korlsburg, wo de dooden Bööm hölplos eer Twiegen in Heben streckt. Bi lütten weer de Sünn hoch noh Süden wannert un ik föhr eer achteran Richtung Suurendörp. Immer noch weer de See glatt un blank as een Speegel. Nur liesen leep dor een Grundsee op, de dat Boot ganz sacht op un dol schaukeln leet. De ganze Tied har ik ni eenmol noh achtern keeken, jümmer nur vörut.
Doch as mi mitmol een Windbö dreep, güng min Blick torüch noh Eckernför! Watt ik dor seh, leet min Hart doch swörer slogen. Köhlenrobenswatte Wulken troken op mi to. De Wellen wörn jümmer höger un höger un de Wind pietsch mi int Gesicht! Nu geev dat nur noch eens, Vullgas un torüch! Min “Goldbütt”, man gute dree Meter lang un open, stook de Nääs in de Wellen as wenn he dor meern mang dörch wull. Hoch sprütt dat Woter över de Schief wenn he de Bug in dat Woter stött un he schüttel sik as een natte Koter, wenn he op de Wellen klatsch. Mit eenmol weer dat Gewitter dor! Düüsternis un Regen rundüm. Blos de Blitze mokten de Luft hell.
De Donner heff ik gorni hört, denn de Motor bölk as een Meihdöscher. Nu blos de Kompas holen un ni to dicht ant Land komen. Nu blos nix falsch moken. Jümmer de Snuut in de Wind! Kort bevör ik in de Hoben keem, weer de Alpdroom vörbi. De Wulken reeten op un de Sünn schien warm un unschullig vun de Heben, as wenn nie watt los wesen weer. Eens heff ik dorut lehrt: De Minsch dörf de Natur niemols ünnerschätzen.
Bübi Gerdau
Mehr Plattdeutsches gibt es übrigens auf seiner Homepage zu lesen – und vielleicht das eine oder andere in Zukunft bei uns?
Tannebaum, halt die Wacht!
Januar 9, 2008 Noch keine KommentareNach Berichten aus dem Süddeutschen, wo man spaß- und öffentlichkeitsträchtig seit gut sechs Jahren die Nachweihnachtszeit mit archaischen Wettbewerben begeht, indem man mit den ausgedienten grünen Waldfreunden Weit- und Hoch- und Schleuderwurf nach olympischer Art abhält, dann diese Meldung der Deutschen Presseagentur in Berlin: Am Strand von Eckernförde würde man mit 3.000 ausgedienten Weihnachtsbäumen Dünen- und Hangbefestigungen realisieren. Dies sei seit weit über 50 Jahren so usus, teilte die Stadtverwaltung mit. Auf einer Länge von etwa vier Kilometern würden Mitarbeiter der hiesigen Stadtgärtnerei die Fichten und Tannen in sogenannte “Faschinen” einflechten (mqs).

