August 3, 2009
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Noch bis Ende August 2009 wird das Heimatmuseum Eckernförde in einer Sonderausstellung Stücke der Kriesebyer Fayence-Manufaktur zeigen. Vor 250 Jahren wurde sie durch die Eckernförder Reederfamilie Otte in Krieseby gegründet, fünf Jahre später allerdings bereits nach Eckernförde verlegt. Auszug aus dem Text zur Ausstellung. “Fayence-Ausstellungen, die sich mit den Manufakturen des Ostseeraums allgemein oder speziell mit Stockelsdorfer, Kieler oder Kellinghuser Fayencen beschäftigten, gab es bereits einige, Eckernförde und Criseby jedoch waren immer nur Beiwerk. Unsere Ausstellung möchte anhand ausgewählter Stücke aus verschiedenen Museen Deutschlands das Augenmerk auf die hiesige Produktion lenken, an der berühmte Fayencemaler wie Johann Leihamer und sein noch bekannterer Sohn Abraham ihre Karrieren begannen, die dann in Kiel und Stockelsdorf zum Höhepunkt geführt wurden.” Die entsprechenden Öffnungszeiten des Heimatmuseums finden sich auf deren Homepage.
Februar 12, 2008
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Man könnte ihn fast schon “den Rieseby-Film” nennen, auch wenn er am doch nur einen Teil der Dorfgeschichte und des dörflichen Miteinanders beleuchtet. Der aber ist brisant und aktuell: Ein Dorf zeigt Mut. Wie Rieseby gegen Rechtsextreme kämpft. Gefolgt von einer Diskussionsrunde zum Thema “Rechtsextremismus im Breitensport”. Heute kommt er in Wiederholung wieder vor unsere Sofas: um 15.30 Uhr auf Phoenix (mqs).
Januar 16, 2008
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Dorfland erwache – und lasse dich nicht von rechts sein wollenden Halbgaren vereinnahmen. Informationen zum NDR-Film “Ein Dorf zeigt Mut – wie Rieseby gegen Rechtsradikale kämpft” und über die Diskussionen im Nachgang gibt es direkt auf der Seite von NDRinfo. Ausgestrahlt worden war der Beitrag am 5. September 2007 und hatte über die Region hinaus für einiges Aufsehen gesorgt. Auf der genannten Seite ist für näher Interessierte auch das Manuskript zum Film als PDF-Datei herunterladbar (mqs).
Januar 10, 2008
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Nachdem der Neu-Riesebyer mutmaßliche Möchtegern-Jungnazi John R. vor dem Eckernförder Amtsgericht wegen seiner Tätlichkeiten gestern zu “lediglich” 50 gemeinnützigen Arbeitsstunden verurteilt sei, erklären linksradikale Blogbeiträge Polizei und Jusitz zu zukünftig “keinen geeigneten Partnern” im Kampf gegen Gewalt durch rechte Jugendliche. Erklären sie damit den Rechtsstaat für “überflüssig”? Insofern bewegen sie sich selbst auf verfassungsfernes Gebiet. Und da ist das Eis dünn. Einbruch vorprogrammiert.
Auch wenn sich der eine oder andere über das Strafmaß ereifert, so ist es doch eher ein Zeichen von Selbstsucht hier ein “hohes Maß” an Strafe zu fordern. Ich denke, gemeinnützige Arbeit als “Strafe” und “Belehrung” sind hier “höher wirksam” alles irgendeine plakative Gefängnisstrafe, die nur eines tut: besser ins linksradikale Politmarketing passen.
Aber in der Tat: so wie es der Riesebyer Lehrer Jacobsen Anfang Dezember 2007 im Fernsehen tat, Gewalt und Dumpfbackigkeiten mit klaren Worten wie bedachten Taten entgegenzutreten, muss eine selbstverständliche Aufgabe der breiten, bürgerlichen Mehrheit sein – und nicht wieder einmal mehr extremen politischen Lägerchen überlassen werden – und deren emotional aufgeladenen Halbgarheiten (mqs).