In der Freizeit

Blog arround the Bay: Urlaub nicht ohne Netz

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Sommerstunden, Freizeitleben. Die Urlaubswelle rollt, thematisch auch in den Blogs. Immer mehr Urlauber dokumentieren Ihre Zeit in und um Eckernförde quasi live im Netz, zum Teil mit täglichem Update. So meldet die BWSW-Freizeitgruppe ihre Ankunft in der Jugendherberge Eckernförde, Bloggerin Chrissi berichtet von Ihren Trophäen aus den Trödelladen und Ateliers der Gegend, Jan Pfitzner dokumentiert seine Gänge durch die Altstadt und sogar die vierbeinische Perspektive wird eingenommen: Hündin Bajas lustige Abenteuer in der Fördestadt.

Bad ich oder bad ich nicht? Die kleine Seite des kleinen Badefreunds

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Als Otto Normalbader kennen wir die Messmethode Zeh: wir stecken zaghaft den einen oder wechselseitig anderen Zeh ins meist kühle Nass und entscheiden aufgrund des gefühlten Wertes, ob wir das vor uns liegende Blaugrau mit unserer körperlichen Anwesenheit beehren – oder lieber nicht. Das Ergebnis anderer Körperteilmessungen (Finger, Nase und weitere, eher technische Hilfsorgane) macht das Gesundheitsministerium unseres Nordlands flächendeckend webseits sichtbar. Zum Zeitpunkt des Artikelschreibens war es allerdings “gefühlte Kühlschranktemperatur”.

Schluss mit lustig: Kein Nacktbaden mehr am Aschauer Strand

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So lange man zurückdenken kann, wird am Strand vor Aschau unbekleidet gebadet. Jahrzehntelang hat dies offenbar niemanden gestört, nun fühlt sich Ex-Oberschullehrer und Altenhofer Ortsbürgermeister Hilmar Marohn aufgefordert, zusammen mit dem zuständigen Ordnungsamt dagegen vorzugehen. So ist es heute in der Online-Ausgabe des Focus zu lesen. Als Eingesessener kann man sich nur wundern und sagen: Schade, wieder eine touristische Attraktion weniger. Und: die Eckernförder Bucht darf sich dank der Prüderie-Kampagne über reichlich hämische Anti-Werbung freuen. Statt einfach den “Seniorenpfad der Tugend” in diesem Bereich souverän nach hinten zu verlegen oder statt den “letzten Rest des Paradieses” ganz offiziell zum “FKK-Strand” zu erklären, wird die Weltpresse bemüht. Ein Eckernförder Künstler kam inzwischen auf die Idee, aus Anlass dieses Vorfalls einige Arbeiten zum Thema “Adam und Eva im Paradies” mit angemessen freizügigen Darstellungen im Bereich Altenhof auszustellen. Ob auch dies verboten werden wird, werden wir wieder der Weltpresse entnehmen können.

Eckernförde: Blaue Stadt am Meer

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Ein Zeitungsredakteur mal grundsätzlich: Gernot Kühl schreibt sich das graue Wetter von der Seele. Was ihm gelang: eine Hymne auf eine Stadt, die da “anders ticke”. Wahrheit oder Dichtung? Ein literarischer Rundschlag. Ein etwas sehr lang geratener Postkartengruß. Ein Nachruf auf den Sommer. Eine Kopiervorlage für den nächsten Tourismusprospekt. Aus der Reihe “Ich liebe meine Stadt”. Nachzulesen im Netz unter shz.de.

Eisernes Biker-Kreuz am Bande für Eckernförde

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Eckernförde ist motorradfreundlich. Geahnt haben wir das schon lange, jetzt haben wir Gewissheit vermittels einer entsprechenden Preisverleihung dieser Tage, wie das BikersJournal berichtet (cwi).

Ich weiß was, was Du nicht weißt: neue Trainer für Eintracht Eckernförde

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Als ginge es um Geheimes und Großes, vielleicht sogar den Einzug in die Championsleague der Touri-Nester, zelebrierten die Vorstände vor, hinter und um Eintracht-Ecktown-Chef Bürgermeister Jörg Sibbel die Personalien für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtwerke. Diesen Eindruck gewinnt man nach Auslese der Tagespresse.

Wer allerdings als jeweiliger Geschäftsführer der beiden stadt- und volkseigenen Unternehmen auf’s Feld geschickt würde, darum breiten die Beteiligten in bester fußballerischer Manier das verschmitzte Handtuch des Schweigens. Ausgedungen scheint es schon lange. Man lese den entsprechenden Kommentar von Oliver Fink dazu hier im Forum. Greifen jetzt Seilschaften Platz? Welches Auswahlverfahren wurde angewandt? Gab es eine Ausschreibung? Schweigen im stadteigenen Wald. Stattdessen “Ich-weiß-was-das-Du-nicht-weißt-Spiele”. Genau so lassen sich Personalentscheidungen halt besser durchdrücken und unnötige öffentliche Diskussion über die eigentlich gleichsam öffentlichen Ämter vermieden werden. Man spürt hier die gestrenge Regierungshand, ein Hauch von Kreml weht über den Rathausmarkt. Oder ist es weißer Rauch über dem Rathausdom? Aber, die Patriarchen werden’s schon richten. Wahrscheinlich kann man effektive Lokalpolitik nicht anders machen, als “einiges nicht so genau zu nehmen”.

Wie schon beim öffentlichkeitswirksamen Schildklaubürgerstreich rund um die gekaperten Ortsschilder möchte man hier fast vermuten, die Stadt agiere mit “geführter Hand”. So viel strategisches Kalkül und Dramaturgie um einfachstes möchte man den Stadtoberen selbst gar nicht zutrauen. Sitzt Odin Sibbel ein weiser PR-Rab auf der Schulter und sagt ihm ein?

Der Rathaus-Chef, so die Eckernförder Zeitung weiter, “freut sich über den Doppelschlag!”. “Zwei auf einen Streich”, lautet das Resüme im Feldherrenhügel-Stil. Mal sehen, ob Volk sich mitfreut (mqs)