Hafen

Rauchschwaden über dem Hafen: »Dat Fischhus« ist abgebrannt.

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Fünf Wehren und das Technische Hilfswerk konnten nicht verhindern, dass heute morgen um 5.25 Uhr die Fischbude am Eckernförder Hafen »Dat Fischhus« komplett niederbrannte. Zunächst war die Rede vom Restaurantschiff im Binnenhafen, schnell aber wurde klar, dass es sich um den Pavillon handelte. Brandursache und Schadenhöhe, so meldet Welt Online aktuell, seien bis dato noch nicht bekannt. Die Polizei schätzt laut einer ersten Meldung der Polizeidirektion den Schaden auf 200.000 Euronen. Vielleicht, so die stille Hoffnung, erstrahlt ja zur nächsten Saison an selber Stelle ein ansprechendes Pendant das Licht der Architekturwelt – als ästhetische Ergänzung des Ensembles von Backsteinspeicher und der Werft? Derweil sucht die Polizei nach Zeugen und bittet unter der Telefonnummer 9080 um Hinweise.

Alle meine Schiffchen: jetzt auch online

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Schiffeversenken virtuell? Schiffspositionen jetzt online.

Schiffeversenken virtuell? Schiffspositionen jetzt online.

Die Zeiten, in denen man zum Schiffe gucken an Deich, Strand oder Promenade musste, sind zwar noch nicht vorbei, jetzt aber haben auch Zuhausedarber die Möglichkeit, zumindest die Position von Schiffen im Netz nachzuvollziehen. Die Firma Consist mit Sitz in Kiel bietet diesen Dienst auf ihrer Website an. Mit Hilfe von Google-Karten lassen sich neben der Position auch Name, Art des Schiffes, Länge und Breite anzeigen. Da dies auch für Marineschiffe gilt, ist diese Dienstleistung vielleicht ein erster Schritt zu  ”virtuellem Schiffeversenken”?

Der Hafen quallt über

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Der Südost treibt die Quallen wieder im Hafenbecken zusammen

Der Südost treibt die Quallen wieder im Hafenbecken zusammen

“Quallen können nicht gegen die Strömung schwimmen” und “sind völlig harmlos” entwarnt Hafenmeister Peter Drewes (63) laut Interview mit einem ungenannt bleibendem sogenannten “Bild-Leserreporter”. Der hatte die zusammengeferchten Quallgeister im Bild und für Bild festgehalten: Zur Zeit treiben Wind und Strömung von Südwest sie im Eckernförder Hafenbecken zu einem fast geschlossenen milchbreiweißen Teppich zusammen.

Eckernförde: Möwen und komische Menschen

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Einen typischen Sponti-Blog findet man bei Susanne Hoffmann (Pseudonym “Hottensprotten”). Nach Lust und Laune berichtet sie von den Höhen und Tiefen, Freuden und Freunden ihres Daseins.  Dort liest man auch, dass sie am vergangenen Wochenende der Förderstadt einen morgentlichen Besuch abstattete: drei Fotos und einige knappe Zeilen als Beweis. Liebe Susanne Hoffmann: Was machte die “komischen Menschen” denn so komisch? (cwi)

Hafenspitze: Wasserkante an Lindenallee

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Hafenspitze in Göteborg als mögliches Vorbild für die Neugestaltung in Eckernförde

Die Marschrichtung ist abgenickt: unser städtisches Presseorgan berichtet über die nun im Bau- und Umweltausschuss abgenicken Eckpunkte für Ausschreibung und Gestaltung des Gebiets rund um die sogenannte “Hafenspitze”. Neben einem Boarding House und zehn Geschäften für den “gehobenen Bedarf”, einem Restaurant mit Außenplätzen, einer Segelschule und einer “multifunktionalen Halle” wird es einen Anklang an die bekannteste Straße der Nation geben: die Lindenreihe der Reeperbahn soll bis zur Schiffbrücke fortgesetzt werden. Auf dass Eckernförder und Gäste auch hie wie “Unter den Linden” würden flanieren können!

Hört sich jetzt erstmal alles ganz gut an. Vor meinem geistigen Auge ersteht eher ein ochsenblutrot nordisches Ensemble. Klein-Göteborg entsteht vor mir: siehe Bild. Nicht die Fortsetzung des backsteinernen Wohnquartiers wie auf dem ehemaligen Häussler-Gelände. Warum sollte es sich nicht davon auch unterscheiden? Erfüllt ja schließlich einen komplett anderen Zweck und soll sich auch ästhetisch als Ensemble beim Touristen “verankern”. Vielleicht sogar als “bemerkeneswert”? (mqs)

Laufsteg der dienstbaren Zeitgeister

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Etwas mit Energie gespart haben sie ja, die Veranstalter der “Eckernförder Energietage”. Auf jeden Fall, was Gestaltung und Informationsgehalt ihrer Website betrifft. Zumindest erfahren wir dort zuverlässig den nächsten Termin dieser Veranstaltung: am 26. und 27. April wird auf dem neuen, chinesischen Hafenpflaster (“China Town”) eine Nomadenstadt mit 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche entstehen. Wen wundert’s, bewirtschaften die Stadtwerke doch eben diese Flächen und haben etwas gute Miene beim Bespielen derselben auch nötig.

Das Bauherrenblog “Das eigene Haus” ist etwas ausführlicher bei der Beschreibung der Inhalte der Energiesparer- und Gutmenschen-Messe: Energetische Gebäudesanierung im Altbau, Dach- und Fassadendämmung und Dämmstoffe an sich, energieeffiziente Fenster und Türen, Heizung und Sanitär, Schimmelpilzbekämpfung, Blockheizkraftwerke, Pelletheizung – dies nur ein kleiner Auszug dessen, was auf der Seite des Blogs zu erfahren ist (mqs).

Hochlandkaffee aus Plattdeutschland

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Eckernförder Kaffeerösterei in der Speicherpassage

Nach der ehedem ersten Kaffeerösterei der Familie Gless hat Eckernförde jetzt wieder seine eigene Kaffeerösterei. In den Räumlichkeiten der Siemsen’schen Speicherpassagen eröffnete im Oktober 2007 die “Eckernförder Kaffeerösterei”. Ergebnis des ersten, schnellen GastroTests: gut und empfehlenswert. Sortenreiner Hochlandkaffee wird vor Ort geröstet. Das ganze ist ein “integratives Projekt” der Eckernförder Werkstätten. Die Gestaltung des Shops und der Werbemittel sind gut gelöst.

Gleich gegenüber im Café der Bäckerei Steiskal gibt es übrigens lecker herbe Schokolade; wohltuender Genuß in kalten Wintertagen (mqs).

Gastrotest-Wertung: Atmosphäre **, Kaffee ***, Service **, Frühstück ?, Backwaren ?

Haus des Teufels mit Engel auf Dach

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Nein, nicht des Teufel Fotografen Haus, sondern das backsteinerne Rundsilo sieht nach Berichten der Kieler Nachrichten endlich der Vollendung und der künftigen Nutzung entgegen: im Dezember wurde der Baustopp aufgehoben, so dass Restaurant, Bar und Kaffeerösterei im Laufe des Frühjahrs eröffnet werden können. Dies alles unter dem Decknamen “Diabolo”. Hoffen wir, dass die Neugestaltung des Platzes an der Schiffbrücke einfühlsamer und besser gelingt als die Verschlimmbesserung der Hafen”promenade”. Ist für deren Neu-Neugestaltung eigentlich schon ein Plan gefasst? (mqs)

Tannebaum, halt die Wacht!

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Nach Berichten aus dem Süddeutschen, wo man spaß- und öffentlichkeitsträchtig seit gut sechs Jahren die Nachweihnachtszeit mit archaischen Wettbewerben begeht, indem man mit den ausgedienten grünen Waldfreunden Weit- und Hoch- und Schleuderwurf nach olympischer Art abhält, dann diese Meldung der Deutschen Presseagentur in Berlin: Am Strand von Eckernförde würde man mit 3.000 ausgedienten Weihnachtsbäumen Dünen- und Hangbefestigungen realisieren. Dies sei seit weit über 50 Jahren so usus, teilte die Stadtverwaltung mit. Auf einer Länge von etwa vier Kilometern würden Mitarbeiter der hiesigen Stadtgärtnerei die Fichten und Tannen in sogenannte “Faschinen” einflechten (mqs).

Neugestaltung des Hafens: ungenügend bis mangelhaft

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Kein Trostpflaster

Mehr als 80 Prozent der Teilnehmer der Online-Umfrage auf der Seite eckstra.de bewerten die Neugestaltung der Eckernförder Hafenanlagen mit “ungenügend” oder “mangelhaft” (Stand 31.12.2007). Interessant wäre an dieser Stelle, wo die Kritikpunkte der Teilnehmer dieser Umfrage im einzelnden liegen (mqs).

Eckernförde ist Ansichtssache

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Auf seiner Internetseite EckXtra.de bietet Wilhelm Eulert einige Sammlungen von alten Photographien und Postkartenmotiven. Dort finden sich alte Ansichten des Bahnhofs, des Hafens sowie diverser Ansichten der Innenstadt. Daneben verweist er auch auf einige kurze Filmausschnitte. Ein netter Ansatz, denke ich, der sich allerdings weiter träumen lässt: wie wäre es mit einer nach Bildbeschreibungen durchsuchbaren Online-Datenbank mit Georeferenzierung? Vielleicht sogar eine “interaktive Fahrt” durchs heutige Eckernförde, in der die alten Ansichten entsprechend übergeblendet werden? Träumer, ich (mqs).

Ich liebe meine Stadt

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Eckernförde Hafen am Heiligmorgen

Feucht-kalt war der Montagmorgen. In diesen dann doch besonderen Stunden des Weihnachtsvormittags nahm ich meine übliche Runde, die nunmehr fußgängerisierte Frau-Clara-Straße abwärts der Hafenpromenade zustrebend. Der bekannte Blick empfing mich: Siegfriedwerft vor Klappbrücke an Fischkutter. So oft hatte ich diese Begrüßungsrunde gemacht, immer wenn ich nach langem wieder zurückgekehrt war. Vor dem Trubel der Beschwerung wollte ich mir noch einmal die Welt um die Nase wehen lassen, als ich von hinten plötzlich den frohen, lauten Satz vernahm “Ich liebe meine Stadt”. Eine Frau mittleren Alters konnte nicht anders, als ihre Begeisterung für’s “Ol’ leev Eckernför’” öffentlichkeitswirksam kund zu tun. Und recht hatte sie. Genau dies spürte ich auch gerade. Bei allem, was man an Kleinheiten aussetzen könnte, im Grund mochte ich diese Stadt an der Förde. Ich möchte mich der unbekannten Dame hiermit anschließen und ihr ein “Frohes Fest” zurufen! Auf eine neues in dieser schmucken Stadt an der Förde (mqs).

Griff in die Schüssel

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Kein Trostpflaster

Vorweg der Versuch eines versöhnlichen Kommentars: es ist durchweg löblich, dass man nach Jahrzehnten einmal auf’s neue die Gestaltung der Hafenanlage überdacht hatte. Meine Wertung des Ergebnisses am Ende aber: gründlich misslungen. Wieder einmal scheint ein Baustoffhändler ausschlaggebend gewesen zu sein für die Wahl der stilgebenden Mittel. Es wirkt gleichsam, als hätte man einen Betonbauer mit der Gestaltung einer Rasenanlage beauftragt: bemerkenswert suboptimal. Am Ende ist der beklemmende Charme einer Tiefgarage herausgekommen. Statt eines geordneten Rückbaus der ungenutzten Flächen, statt einer aufgebrochenen Gestaltung als Grantplatz mit Pflasteranteilen nackte, abweisende Grauflächen, die nur erträglich werden, wenn der Polenmarkt (“Fischmarkt”) mit Buden alle Wochen einmal die Brache nutzt. Stein für Stein mag das verwendete Material ja nicht hässlich, vielleicht sogar “relativ interessant” sein. Nicht aber in der Gänze des Platzes.

Grant und Pflaster zusammen mit fünf mittelgroßen Bäumen wären hier bestimmt das stilsichere Bindeglied zwischen der Altstadt und dem Hafen, den beiden großen Pfunden also, mit dem das touristische Eckernförde wuchern könnte, gewesen. Wären. Verschämt stehen stattdessen einige missglückte “kreativ sein wollende Sitzgelegenheiten” auf der “Startbahn Mitte” herum, kein Baum, nichts Stimmungsvolles bricht diese moderne Sterilität auf. Es ist Steinzeit. Allein die Reproduktion des alten Kiosk thront etwas verloren und kaschierend auf halber Strecke. Folgt all das dem Leitbild der Stadt? Wenn ja, dann schmeißt das Leitbild über den Knick! Wenn nicht, wie kann das passieren? Und: Wie macht man jetzt aus einer Tiefgarage eine “romantische Waterkant”? Ich denke, da sollte man sich mit der gebotenen Ruhe einige Gedanken ganz von vorn machen. Gefühlt könnte ein gutes Drittel der Steinwüste wieder raus (mqs).