Energie

Wieder Montagsdemos in Eckernförde

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Für eine verantwortbare Energiepolitik wird wieder auf die Straße gegangen: Montags in Eckernförde. Dass Atomenergie nicht verantwortbar ist, sollte inzwischen jedem klar sein. Dass es gegenüber der Kohle ein “kleineres Übel” sei, ist auch Augenwischerei. Da versucht man, mit einem No-Go ein anderes No-Go zu rechtfertigen. Das eine wie das andere ist gegenüber künftigen Generationen unverantwortbar. Es gibt für jeden mündigen Verbraucher nur eine einzige Wahl: die Wahl des Stromanbieters. Jeder der heute wegschaut und nicht handelt, macht sich schuldig!

100 % Windkraft möglich

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Dieser Satz stich aus dem Artikel in der Kieler Nachrichten heraus: An einigen Tagen wäre bereits eine 100 % Versorgung unseres Landes über Windkraft möglich. Na, den Tag sollten wir anstreben und, wenn er denn eintritt, medial feiern. Das Echo hierauf, das wäre weltweit und einmalig. Das würde nicht nur Eckernförde als “Boom Town” dastehen lassen, ganz Schleswig-Holstein wäre ein weit ausstrahlender Leuchtturm. Herr Schulze von den Eckernförder Stadtwerken, wann feiern wir ihn, den “Windkrafttag”?

Die Windenergie vor dem Aus?

2 Kommentare

Schenkt man den über die Plattform Spiegel Online verbreiteten Visionen glauben, so will ein Konsortium deutscher Großindustrie das Heft des Handelns wieder in die Hand nehmen: Diversifizierte sich der Markt der Stromerzeuger durch unzählige windgetriebene “Kleinkraftwerke”, so wollen die großen Energieversorger unter der Regie von Dr. Gerhard Knies mit gigantischen Sonnenkraftanlagen Desertec in Nordafrika ganz Deutschland, Europa, ja, vielleicht sogar die Welt mit Elektrizität versorgen. Ein Investitionsvolumen von “schlappen” 400.000.000 Euro steht im Raum – in Zeiten inflationärer Staatsverschuldungen ein scheinbarer “Klacks”. Zwei Fragen tun sich in der Folge der Vision auf: in welche politischen Abhängikeiten begeben sich damit die Unternehmen von Regierungen und Regimen im nördlichen Afrika. Zum anderen: in welche Abhängigkeiten begeben sich damit langfristig die Verbraucher?