Eckernförde
Plattdütsch Theater: Dree Mann an de Küst
Februar 4, 2008 Noch keine KommentareNach dem Vorbild des Romans aus 1934 von Erich Kästners “Drei Männer im Schnee” haben Günter Harte und Rolf Petersen eine Platt-Fassung auf die niederdeutschen Bretter der Welt gebracht. Am kommenden Donnerstag liegen diese heiteren Bohlen in der Eckernförder Stadthalle. Auch Karten hierfür gibt es noch: unter der Vorverkaufsnummer 0481-6950 (mqs).
Vollversammlung der Eckernförder Bürger am 20. Februar
Februar 3, 2008 Noch keine KommentareDie Stadt Eckernförde lädt alle ihre Einwohner und Einwohnerinnen zum 20. Februar 2008 in die Stadthalle ein. Beginn wird 19.00 Uhr sein. Thema der Veranstaltung ist die “Neuaufstellung des Rahmenplans für die Innenstadt“. Ob hier einiges von dem vorweggenommen werden wird, was eigentlich auf Anregung der Bürgerinitiative “Bewahrung des Kirchplatzes St. Nicolai” einige Tage später im Stadthallenrestaurant auf die Tagesordnung gebracht werden soll? Unsere dringende Empfehlung: Hingehen, zuhören, teilhaben (mqs).
Gegen eine neoliberale Einheitsfront: kleine Linke gefällig?
Februar 3, 2008 Ein KommentarVor Woch und Tag hatten wir vom vermeintlichen oder realexistierenden Chaos in der Kreisgruppe der Partei “Die Linken” berichtet. Alles anders, heißt es in einem Kommentar, den wir gestern dazu erhielten. Die Stellungnahme endet mit einem markigen Hammer-Augenzwinkern auf eigene Parteigeschichte als “Einheitsfront”: “Wir werden der neoliberalen Einheitsfront aus CDU, SPD, Grünen und FDP kräftigst einheizen”. Na, denn man tau, liebe Ex-Einheitsfront. Zwinker (mqs).
Für Hand und Haar: Schampoo-Seifen-Sonderschau
Februar 3, 2008 Noch keine KommentareÜber das Eckernförder Frisörmuseum hatten wir bereits berichtet, jetzt ereilen uns Presseberichte darüber, dass es neues gäbe: eine Sonderschau zum Thema “Shampoos und Seifen”. 150 zum Teil exotische Exponate (Seife mit Haferflocken) zeigt Frisöraltmeister Heinz Zopf in seinen Räumen in der Fischerkoppel, neben seiner 2,5 tausend Exponate starken Dauerschau. War schon jemand dort und kann berichten? (mqs)
Schubkraft fürs Gemeinwohl
Februar 1, 2008 Noch keine KommentareVisionen brauchen Visionäre. Das scheint klar. Und wenn sie dann noch etwas brauchen, dann sind es Menschen, die den Visionen folgen. Nennen wir sie “Visionisten”. Noch was? Bekanntermaßen ist bereits schon das eine oder andere soziale Vorhaben an übermäßigem Mangel an Geld gescheitert. In Eckernförde könnte diese Krux nun der Vergangenheit angehören, setzt doch das Stiftungsvermögen der Elisabeth-Eifert-Stiftung jährlich den beachtlichen Geldschub von jährlich bis zu 80.000 Euro frei. In bekannter Eckernförder haushaltender Manier, könnte dies langfristig und breitflächig Großes bewegen. Das bringt “Wind in die Haare” – wohl dem, der noch welche hat (mqs).
Auf Carlshöhe der Zeit
Februar 1, 2008 Noch keine Kommentare“Endlich!”, denkt es sich mir, während ich die Zeilen lesen. Die Website Carlshoehe.de dümpelte seit Jahr und Tag und Jahr um Jahr bewegungslos vor sich hin. Kein Land schien in Sicht. Seit vorgestern gibt’s neues: die Eckernförder Zeitung berichtet von der erfolgreichen Vertragsunterzeichnung mit dem Investor Wolfram Greifenberg von der Firma Dampsoft. Sie schreibt bezeichnend von der “Carlshöhe-Vision“. Woher man die “sozialen Projekte” am unteren Ende requirieren könnte, das stellt man freilich nicht so leicht in Frage wie das “soziale obere Ende”. Nun kenne ich nicht architektonsichen Visionen und kann schwerlich beurteilen, ob sie mich als Multieuronär locken würden. Würde ich beim Golf oder abendlichem Millionärsgelage gerne davon erzähle, ich hätte eine “Wohnung” in einer ehemaligen Kaserne erworben? Also nicht grundsätzlich “nein”, aber von “Kaiserlicher Loft” oder einem “Palais Carlshöhe” ließe sich viel leichter prahlen. Das Ist ist klar, das Soll umrissen, das Wie obliegt dem Feingefühl eines geeigneten Marketings und überzeugender architektonischer Maßnahmen (mqs).
Schauräuchern: Büll entführt in die Vergangenheit
Januar 30, 2008 Noch keine KommentareEigentlich sollte dies eine Pflichtveranstaltung für alle Neu-Eckernförder sein: Das Schauräuchern in der alten Räucherei Büll. Aber auch die Eingesessenen können bei dieser Gelegenheit sich in alte Geruchs- und Sinneswelten entführen lassen. Von Juni bis September diesen Jahres soll an vier Terminen der alte Büll’sche Räucherofen wieder angefacht werden: 14.06., 12.07., 23.08. und 20.09. jeweils um 10 Uhr. Da der Räuchervorgang eine gute Stunde dauert, plant der Altstadtverein in dieser Zeit Führungen durch die Gänge und Tweten des alten Eckernförde (cwi).
Museum Eckernförde: Du sollst Dir kein Bild machen
Januar 28, 2008 Noch keine KommentareAuf Qype berichtet der Kieler Georg über seinen Besuch im Museum Eckernförde. Er schreibt von “liebevoll hergericheten Bürgerzimmern”, “typischen Flüchtlingsstuben” und der “skurrilen Sammlung von Elektro-Installationsmaterial”. Besonders regt ihn allerdings der unverhältnismäßig hohe Obulus für diejenigen auf, die das eine oder andere Foto hier schießen wollen: ganze fünf Euro muss er für im Zweifel nur ein Erinnerungsbild mit seiner Familie berappen. Georg: “das finde ich für ein Provinzmuseum ohne besondere Höhepunkte nicht angemessen”.
Vielleicht sollten hier die Verantwortlichen überlegen, ob sie nicht auf das inzwischen gänzlich veränderte Fotografierverhalten der digitalen Generation eingehen? Vielleicht geht’s ja auch ganz anders: Photopoint vor Strandkorb, Kiosk mit Vater als Verkäufer, Mutter hinter Ladentheke gefällig? Wenn etwas auf Flickr oder anderen Foren Werbung fürs heimische Museum machte, dann das. Oder? (cwi)
Lahme Linke: Zittern im Kreis
Januar 28, 2008 2 KommentareVier Monde noch bis zur Kommunalwahl: In Niedersachsen und Hessen zieht die Partei Die Linke mit Pauken und Trompeten und erhobenen Hauptes in die Volksvertretungen ein, im hiesigen Kreis Rendsburg-Eckernförde aber hauen sie einander selbst auf die Köpfe. So zitiert man heute in den Kieler Nachrichten Parteimitglied Rainer Beuthel mit der Aussage, dass obwohl die Chancen für einen Einzug ins Kreispalament bei geschätzten 5 Prozent so schlecht nicht stünden, weder ein Wahlprogramm, noch ein Slogan, ja nicht einmal ein wählbarer Kanditat auf die politische Bühne gebracht worden seien. Die nächste Mitgliederversammlung solle darüber entscheiden, ob stattdessen zur Wahl des SPD-Kandiaten Frank Martens aufgerufen werden wird (mqs).
Strandbeben 2008: Elton oder Carlos?
Januar 26, 2008 Noch keine KommentareJens Skwirblies hat wieder Großes vor. Und wir trauen es ihm zu: Elton John und Carlos Santana, beides vollbeschriebene Blätter der Musikgeschichte, stehen auf der Liste der Kandiaten für’s diesjährige Strandbeben am Eckernförder Südstrand in Höhe Sandkrug im Juli. Den Anfang hatte bekanntlich Joe Cocker im vergangen Jahr gemacht. Eckernförde macht sich (mqs).[poll=1]
Nu op See, un denn keen Schipp…
Januar 26, 2008 Noch keine Kommentare… pflegte min Grootvadder bei solch ungestüm schaltenden Windsgewalten zu sagen. Selten hat man die Wolken so rasend schnell über den Strand ziehen sehen. Ein Sturm mit teilweise Orkanböen fegte am gestrigen Freitag Werbeschilder und Müllsäcke durch die Gassen: Warmer, windriger Winter das. Laut Ecktownianischer Zeitung haben Polizei und Feuerwehr aber keine besonderen Vorfälle zu berichten gehabt (cwi).
Vandalen in Gucci-Sandalen
Januar 24, 2008 Ein KommentarAuf der Internetseite des Schleswig-Holsteinischen Landesamts für Denkmalpflege findet sich in der Liste der in allerneuester Zeit dem Feuer oder “investorischen Vandalismus” anheimgefallenen Kulturdenkmälern des Landes unter anderen auch eine ausführliche Passage über das zerstörte Hotel Stadt Kiel. Lesenswert (mqs).
Fish is coming home
Januar 24, 2008 Noch keine KommentareDie Zeit ist reif für eine gute Idee: Auf der Sitzung des fünften Arbeitskreises der Aktivregion mit dem Schwerpunkt Fischerei am vergangenen Dienstag stellte die Eckernförder Grafikerin Katharina Mahrt eine Initiative des Altstadtvereins vor. Eckernförde hatte ehedem die bedeutendste Räucherindustrie der ganzen deutschen Ostseeküste. Außer in Anekdoten rund um die nur scheinbar Kieler, eigentlich aber Eckernförder Sprotte aber lebt diese Tradition in den Köpfen der Binnen- und Buteneckernförder kaum fort und ist im heutigen Stadtbild nirgends mehr sichtbar. Um die wirklich allerletzten Zeugen dieser Vergangenheit entsprechend zu bewahren und der Dokumentation hierüber einen angemessenen und authentischen Raum zu geben, schlägt sie die Gründung eines “Räuchermuseums” vor. Dies ist der heutigen Online-Ausgabe der Eckernförder Zeitung zu entnehmen (mqs).
Das Herz der Maripole: die Altstadt
Januar 22, 2008 Noch keine KommentareEine gute Übersicht über die Tätigkeit des Altstadtvereins bietet die Artikelsammlung hierzu von Markus Feuerstack, dem mutmaßlich rührigstem Schreiber unserer “Marepolis”. Altstadtfest, Eckernfördes Vergangenheit als Fischerei- und Räuchereihochburg und die aktuellen Bemühungen um den Erhalt der letzten Reste dieser Vergangenheit werden in ausführlichen Texten behandelt (cwi).
Gerüchteküche Internet: Neuer Nazitreff in Eckernförde?
Januar 22, 2008 Noch keine KommentareWenn man dieser Tage dem Stichwort “Eckernförde” nachgoogelt, finden sich an oberster Stelle der Ergebnisliste gleich drei Blogbeiträge, die sich mit einem angeblich “neuen “Nazitreff in Eckernförde” beschäftigen. Nachdem die Gemeinde Rieseby also langsam aus der schlechten Presse herauskommt, ist Eckernförde selbst wieder satt drin – und gleich ganz oben in den Top Nazi 10 der Politmarketing-Charts. Eine Quelle schreibt bei der vorherigen nächsten ab, und schon ist aus einem einzelnen, nicht belegten Gerücht eines einzelnen eine Flut von schlechter Presse geworden. Gute Agitation hat’s schwerer (mqs).
Von der Angel in die Pfanne: Hering
Januar 21, 2008 Noch keine KommentareNachdem er in Eckernförde keinen Fisch hatte an Land ziehen konnte, versuchte der Büdelsdorfer Angler Jörn Peters in Kappeln sein Glück. Dies Glück des Fleißigen war von Erfolg gekrönt: 72 Heringe in gut zweieinhalb Stunden. Sehr lecker: mit Bratkartoffeln. Die Schlei zwischen Arnis und Kappeln bleibt einfach Heringsrevier Nummer eins. Anfang Mai diesen Jahres ist es dann wieder soweit: zu Christi Himmelfahrt beginnen in Kappeln die Heringstage! (mqs)
Platt und platt gesellt sich gern
Januar 21, 2008 Noch keine KommentareDie Plattschnack-Runde für taufrische Einsteiger, sich lustvoll Übende und lockere Muttersprachler trifft sich alle 14 Tage (ungrade Wochen) um 19.30 Uhr in der Bürgerbegegnungsstätte am Rathausmarkt in Eckernförde. Ziel ist es, dass vor allem Anfänger immer sicherer im Gebrauch des Plattdeutschen werden. Und: unterhaltsam im “platten” Sinne ist es auch. Na denn, kiek maal förbi (mqs).
Battlefields: Die Schlacht von Eckernförde II
Januar 20, 2008 Noch keine KommentareDie Geschichte Eckernförder Schlachtfelder liegt schon mehr als 150 Jahre zurück. Nun kehren sie zurück: im Namen der legendären Folkband “Battlefields” am 12. Feburar 2008 in der hiesigen Stadthalle. Nach Joe Cocker ist dies der zweite große musikalische Gig innerhalb von sechs Monaten in der kleinen Fördestadt. Karten im Vorverkauf gibt es in der Buchhandlung Bolls (mqs).
Strandseite mit Bandbreite: Ach wie schön ist Panorama
Januar 19, 2008 Noch keine KommentareAuf der Website des “Wasserrettungsdienstes Eckernförde”, dem sogenannten “Ecktown Team”, findet sich ein hübsches Panorama-Bild des Eckernförder Strandes vor der DLRG-Station an der Süderschanze. Sehr schön gemacht. Man wünscht sich mehr davon! Außerdem als Panorama andernorts zu sehen: die Schiffbrücke. Vielleicht lässt sich ja Marco Hutzfeld mit seiner Eckernförder Panorama-Firma “maxlook” erweichen, Eckernförde mal in 360 Grad zu dokumentieren? For Good Will and Good Look. (mqs)
Feuersbrunst am Südstrand
Januar 19, 2008 Noch keine KommentareWir haben wir unserem Veranstaltungskalender schon jetzt einen der jährlichen Höhepunkte des hiesigen Spaßhabens hinzugefügt. Am Vorabend des Langohren- und Bunteierfestes soll am 22. März 2008 südlich der TVA am Südstrand wieder Eckernförder Brauchtum stattfinden: die beliebte Feuersbrunst für Jung und Alt. Während sich das Feuer durchs Restholz frisst, stehen den Besuchern Bratwurst an Bier oder Fritten an Kola zur Verfügung. Ab 18.30 Uhr ist hier mit erhöhtem und musikalisch unterlegtem “Krach durch Freude” zu rechnen. Und das alles getreu dem Leidsatz: “Freude wie Sand im Schuh” (mqs).

