Altstadt

Der Altstadtverein tut Gutes …

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… und die Kieler Nachrichten reden darüber. In einem Artikel über den Altstadtverein und seine aktuellen Vorhaben sowie den neu gegründeten Verein “Räuchereimuseum” berichtet ausführlich die Online-Ausgabe der Kieler Nachrichten heute. Für das kommende Jahr geplant: eine Informationsveranstaltung zum Thema Nooröffnung. Eine Weltwirtschaftskrise später denkt man in der Tat wieder daran. Außerdem: nächstes Jahr soll es wieder ein ordentliches Altstadtfest geben. 

Hafenspitze: Wasserkante an Lindenallee

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Hafenspitze in Göteborg als mögliches Vorbild für die Neugestaltung in Eckernförde

Die Marschrichtung ist abgenickt: unser städtisches Presseorgan berichtet über die nun im Bau- und Umweltausschuss abgenicken Eckpunkte für Ausschreibung und Gestaltung des Gebiets rund um die sogenannte “Hafenspitze”. Neben einem Boarding House und zehn Geschäften für den “gehobenen Bedarf”, einem Restaurant mit Außenplätzen, einer Segelschule und einer “multifunktionalen Halle” wird es einen Anklang an die bekannteste Straße der Nation geben: die Lindenreihe der Reeperbahn soll bis zur Schiffbrücke fortgesetzt werden. Auf dass Eckernförder und Gäste auch hie wie “Unter den Linden” würden flanieren können!

Hört sich jetzt erstmal alles ganz gut an. Vor meinem geistigen Auge ersteht eher ein ochsenblutrot nordisches Ensemble. Klein-Göteborg entsteht vor mir: siehe Bild. Nicht die Fortsetzung des backsteinernen Wohnquartiers wie auf dem ehemaligen Häussler-Gelände. Warum sollte es sich nicht davon auch unterscheiden? Erfüllt ja schließlich einen komplett anderen Zweck und soll sich auch ästhetisch als Ensemble beim Touristen “verankern”. Vielleicht sogar als “bemerkeneswert”? (mqs)

Schauräuchern: Büll entführt in die Vergangenheit

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Eigentlich sollte dies eine Pflichtveranstaltung für alle Neu-Eckernförder sein: Das Schauräuchern in der alten Räucherei Büll. Aber auch die Eingesessenen können bei dieser Gelegenheit sich in alte Geruchs- und Sinneswelten entführen lassen. Von Juni bis September diesen Jahres soll an vier Terminen der alte Büll’sche Räucherofen wieder angefacht werden: 14.06., 12.07., 23.08. und 20.09. jeweils um 10 Uhr. Da der Räuchervorgang eine gute Stunde dauert, plant der Altstadtverein in dieser Zeit Führungen durch die Gänge und Tweten des alten Eckernförde (cwi).

Das Herz der Maripole: die Altstadt

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Eine gute Übersicht über die Tätigkeit des Altstadtvereins bietet die Artikelsammlung hierzu von Markus Feuerstack, dem mutmaßlich rührigstem Schreiber unserer “Marepolis”. Altstadtfest, Eckernfördes Vergangenheit als Fischerei- und Räuchereihochburg und die aktuellen Bemühungen um den Erhalt der letzten Reste dieser Vergangenheit werden in ausführlichen Texten behandelt (cwi).

Geld fressen Altstadt: Nachtigallens Rökerhus

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Geld fressen Altstadt: Nachtigallens Rükerhus

Die beiden Gebäude der ehemaligen Nachtigall’schen Räucherei in der Reeperbahn sind zwei architektonische Sahnestücke der Eckernförder Altstadt. So wie sie dort stehen, sind sie authentische Zeugen einer lebendigen Vergangenheit. Zeugen wie diese sind es, die den Charme der Eckernförder Altstadt überhaupt ausmachen. Sie sind das Kapital der Stadt.

Ich war begeistert, als ich hörte, Nagelhaus und Speicher der Nachtigall’schen Räucherei würden endlich angefasst und genutzt. Ich war angetan, als ich hörte, dort sollten Wohnungen entstehen. Ich war endlos traurig, als ich las, dass sich das Bewahren des Kulturdenkmals allein auf die Fassade beschränken sollte und dass im Inneren nichts mehr vom eigentlichen Charme zu spüren sein sollte. Ich war entsetzt, als ich in der Skizze sah, dass das Eckhaus zum Bredenbecksgang im Schwarzwaldstübl-Erker-Stil neu erstehen sollte. Dieser Wohnriegel entstellt aus meiner Sicht das ganze Ensemble. Hier pflanzen sich die Bausünden im Fischergang der 80er Jahre ungeniert fort.

Warum nicht etwas interessantere, zeitgemäße, ja zeitlose Architektur? Etwas mehr Stil muss nicht mehr kosten. Und es erspart uns: eine Verlangweilung einer an sich liebenswerten Stadt. Von “Räuchereiquartier” kann nach dem Kahlschlag wohl leider nicht mehr die Rede sein. Schade, denn auf seiner Website wirbt der Bauherr mit schönen Häusern und nachhaltiger Philosophie. Das löst er hier wohl nicht ein. Abrisstermin: nächste Sturmflut (mqs/Foto: Ausschnitt Websitescreenshot).

Architektonisches Schlemmerstück

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Das geschlemmte Haus

Zugegeben, es steht inzwischen schon einige Tage an seinem Platz, das Eckhaus Ottestraße/Kattsund. Nach Jahren möchte ich endlich mal meiner anhaltenden Begeisterung Ausdruck verleihen, dass es mir heute gerade so gut gefällt wie schon vor Jahren. Das erdig-grau geschlemmte Wohngebäude passt sich, obwohl modern, hervorragend ins Ensemble der alten Häuser des Kattsund ein. Ich hoffe, dass dies architektonische Feingefühl dem einen oder anderen Haus- oder Baugrundbesitzer der Altstadt als positives Vorbild dienen möge (mqs).

Sonderausstellung im Heimatmuseum

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Alte Postkarte

Unter dem Titel “Aus den Augen aus dem Sinn” zeigt das hiesige Heimatmuseum in den Räumlichkeiten des alten Rathauses noch bis zum 6. Januar 2008 Fundstücke aus “verschwundenen Tagen”: der Wandel im Stadtbild von Eckernförde und Borby anhand fotografischer Dokumente aus den vergangenen 100 Jahren. Ob das ein gefundenes Fressen für einen passionierten Architekturkritiker wird (mqs)?