Plan B: die Hafenspitze wurde beschlossen gemacht

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“Hmm, man kann seine Kunden auch maximal im Unklaren lassen”, dachte ich mir bei der Lektüre. Der B-Plan für die Bebauung der Eckernförder Hafenspitze stünde. Und, was wird da gebaut? Man bekommt nur einen professionelln Grundriss geboten, den man natürlich als “nur Bürger” kaum nachvollziehen kann. Oder sehe ich das falsch? Nicht umsonst hatte Katharina Mahrt wenigstens ein Baumassenmodell gefordert. Das aber hat der lokale Architekt Alexander Ulrich (CDU), er studierte an der hieisgen Fachhochschule Architektur, abgewiegelt: “Das würde Maximales darstellen, aber so würde nicht gebaut.” Und? Also? Ergo? Das Problem, dass man sich ansonsten gar keine Vorstellung machen kann, besteht weiterhin. Liest man denArtikel in der KN online, muss man leider zu dem Eindruck kommen, dass eine visuell nachvollziehbare Darstellung nicht gewünscht ist. Oder? Warum nicht VOR einer Entscheidung das, worüber man entscheiden soll, “ordentlich” darstellen? Unmaßgebliche Gedanken noch vor dem ersten Morgenkaffee. Ob die Art und Weise, wie die B-Pläne genehmigt werden, nicht etwas “archaisch” ist?

Die Gurke des Tages: Den Tod holen bei famila

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Es ist Winter. Ein eisiger Wind geht um die Ecken Eckenfördes. Hungrige Viren frohlocken. Es ist angerichet.

Ein langes, vergnügliches Leben als Konsument habe ich hinter mir. Meist war es vergnüglich. Meist auch von Geben und Nehmen geprägt. Aber eigentlich immer von einger gewissen gegenseitigen Achtung. Eine andere Erfahrung muss man dieser Tage bei Famila in der Rendsburger Straße machen. Zwar ist der Cafebereich einigermaßen ansprechend gestaltet, aber leider dieser Tage: unbenutzbar. Der Rauchereingang wird von vielen Kunden als bequemer zweiter Eingang genutzt, so dass die Tür in diesem Bereich kaum mehr zugeht. Entsprechend niemand sitzt also im Cafe. Und wenn, dann mit Mütze und Handschuhen. “Die Kälte zieht den ganzen Tag zu uns rein”, beklagt sich eine Bäckereiverkäuferin. “Aber wir können nichts machen, das muss die Marktleitung entscheiden”. Die Marktleitung allerdings reagiert nicht. Nicht auf persönliche Ansprache, nicht auf schriftliche Aufforderung. Ofenbar, so muss es scheinen, sind Umsatz und Gesundheit der Gäste und Mitarbeiter “nicht relevant”. Ein schönes Beispiel für Nicht-Mitdenken: Glückwunsch, famila. Hiermit verliehen: Die Gurke des Tages. Ich stehe auf und gehe. “Den Tod hole ich mir nicht bei famila”, sage ich. “Am besten dann auch nichts anderes”, denke ich und lächle.

UPDATE: Vier Stunden später. Ich habe schriftliche Antwort vom Kundenservice. Der bittet mich (sinngemäß) um Verständnis dafür, dass auf gesundheitliche Beeinträchtigung einzelner Gäste und Mitarbeiter leider keine Rücksicht genommen werden könne, da dieser dies der Rauchereingang sei und es den Rauchern nicht zuzumuten sei, den Umweg über die direkt angrenzende Schleuse zu nehmen. Nur zur Verdeutlichung: während 1 Stunde sind 2 Raucher durch genau diese Tür gekommen, aber geschätzt 200 Kunden, die diese Tür als Eingang benutzt haben. Kann man diesen Kundenservice ernst nehmen? Nein. Er reagiert wieder einmal reflexartig abwehrend. Es tut uns leid, dass sich “vereinzelte Kunden” hier den Tod holen, aber … (ohne weitere Worte). Danke, setzten. Bitte auch nicht weiter lösungsorientiert drüber nachdenken, liebes Unternehmen famila.

Eckernförde am schnellen Draht

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Freude! In Eckernförde und anderen Gemeinden in Schleswig-Holstein bietet das Unternehmen Kabel Deutschland jetzt 100-MBit-Leitungen an, so ist auf deren Homepage zu lesen.

Ein Markt folgt dem nächsten

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So sagen die Gesetze der Märkte: Es soll einen Markt geben nach dem Markt. Ja, Du sollst auch mehrere Märkte haben. Und in diesem Fall? Na, da könnte man noch zum Besten geben: Der Markt dreht sich um die Kirche. Langer Rede kürzerer Sinn: Nach dem diesjährigen Weihnachtsmarkt soll es auf der Fläche rund um St. Nicolai vom 27. bis 31. Dezember den Silvestermarkt geben. Ein Glück! Endlich keine Langeweile mehr “zwischen den Jahren”, das Trinken und Gourmetieren kann weiter gehen. Man kann auch weiter Döntjes kaufen. Schluss mit “Stille Zeit”! Am Altjahrsabend schließt das Markttreiben mit einem “Kalten Ohren Festival”.

Wie wird wohl der Winter?

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Sagte nicht neulich mal jemand, auch dieser Winter würde hart und eisig? Das erinnert mich an den “Jahrhundertwinter” in den Siebzigern. Schnellhöhlen bauen, über Berge von Schnee bis fast auf’s Dach klettern, mit dem Schlitten aus Eckernförde die Post für’s ganze Dorf holen.

Dazu findet man von Willi Eilert übirgens auch ein Video bei Youtube:

Wanderer, zu Deinen Füßen liegt …

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… die Outdoor Academy. So ist es dem Nachrichtennetz zu entnehmen. Laut mediaquell-Website zu Ostholstein (warum eigentlich “Ostholstein”?) will die Berliner Firma Denart & Lechhart GmbH, bekannt unter der Marke “globetrotter” hier ein Seminarräume, Gastronomie und ein Hotel betreiben. Dafür gibt es seitens des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) dann gleich auch mal ein beachtliches Geschenk: 350.000 Euro. Insgesamt belaufen sich die Investionen auf noch beachtlichere 7,5 Millionen Euro. Freuen wir uns. Was sagt wohl der Bismarck dazu?

Gib, so wird Dir gegeben

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Ja, wir sollten uns Beispiele nehmen. Und: wir sollten Beispiele geben. Im Großen wie im Kleinen. Ein “kleines Beispiel” kann sein: Blutspenden. In der Hoffnung, dass unsere gute Tat nicht in die Mühlen und unter die Räder des Kommerzes gerät. Gisela Bock aus Goosefeld hat, so berichten die Kieler Nachrichten, ein treues Blutspenderherz.

Wieder Montagsdemos in Eckernförde

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Für eine verantwortbare Energiepolitik wird wieder auf die Straße gegangen: Montags in Eckernförde. Dass Atomenergie nicht verantwortbar ist, sollte inzwischen jedem klar sein. Dass es gegenüber der Kohle ein “kleineres Übel” sei, ist auch Augenwischerei. Da versucht man, mit einem No-Go ein anderes No-Go zu rechtfertigen. Das eine wie das andere ist gegenüber künftigen Generationen unverantwortbar. Es gibt für jeden mündigen Verbraucher nur eine einzige Wahl: die Wahl des Stromanbieters. Jeder der heute wegschaut und nicht handelt, macht sich schuldig!

100 % Windkraft möglich

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Dieser Satz stich aus dem Artikel in der Kieler Nachrichten heraus: An einigen Tagen wäre bereits eine 100 % Versorgung unseres Landes über Windkraft möglich. Na, den Tag sollten wir anstreben und, wenn er denn eintritt, medial feiern. Das Echo hierauf, das wäre weltweit und einmalig. Das würde nicht nur Eckernförde als “Boom Town” dastehen lassen, ganz Schleswig-Holstein wäre ein weit ausstrahlender Leuchtturm. Herr Schulze von den Eckernförder Stadtwerken, wann feiern wir ihn, den “Windkrafttag”?

Übel: Die Website der Gemeinde Rieseby

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Schreck lass nach: wer hat denn die gebastelt?  Auf die Gefahr hin, jetzt einen netten, engagierten und auf anderen Gebieten überaus fähigen Menschen mit meinem offenen Entsetzen zu treffen: das ist Anti-Werbung. Was sagt uns das, wenn man auf so etwas trifft? Entweder ist es der Gemeinde wenig wert, auf ein professionelles Erscheinungsbild wert zu legen, oder aber die Gemeinde hat einfach kein Gespür dafür was heute “up to date ist”. Rieseby lässt doch auch nicht Schulkinder die Ortsschilder malen – wobei: DAS wäre doch mal eine wirklich charmante Aktion. Lächel.

Wir sind verzeichnet

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Seit heute ist unser Blog bei Kiezblogs.de verzeichnet. Dort finden sich auch weitere Regionalblogs aus dem deutschsprachigen Raum – und teilweise darüber hinaus. Schleswig-Holstein aber ist dort äußerst schwach vertreten.

Besuch auf Gegenseitigkeit

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Künstler aus dem Havelland bei uns zu Besuch, eine Ausstellung auf Gegenseitigkeit, lese ich heute in der Märkischen Allgemeinen. Ohne dass ich die Künstler kenne, ohne dass ich das Havelland wirklich kenne (auch wenn mir den Name selbst Schönes verspricht), mir gefällt der Gedanke auf Gegenseitigeit. Das ist ein Prinzip, dass offenbar ein wenig unterentwickelt ist?

Steilvorlage: Plöner Ansichten

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sind wir nicht alle ein bischen wehmütig? okay, die einen mehr, die anderen weniger. romantik ist nicht jedem mit in die wiege gelegt: der eine ist für eternitplattenversiegelte hausfassaden empfänglicher, als der andere, der sein backstein liebt und pflegt. kommt man von norden aus dem königreich dänemark, wo es im grunde dieselbe alte baustruktur findet, wie in unserem schleswigsschen landesteil fällt einem eines auf: großflächig schlechter geschmackt. um es auf einen kurzen nenner zu bringen: ästhetischer MURKS.

okay. das aber soll nicht das thema des postings sein. sondern: die gute alte zeit, als alles noch gut und das alte neu war. damals, als baumärkte nicht jedem träger eines schlechte-geschmack-gens die volle macht der umsetzung in die hand gaben (aber unter uns: handwerker sind selten besser geschult). glücklicherweise wurde das “alte” in karten und ansichten dokumentiert. der blog “pöner-ansichten.de” macht etwas, für das blogs wie geschaffen scheinen: er veröffentlicht diese. das schafft mehrwert und macht spaß. ich sitze im grünen und wünsche mir heimlich: eckernfoerder-ansichten.de

I have a dream: Little Sauselito at Acornford Bay

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Ich muss ja zugeben: Nicht erst, seit ich vor zwei Jahren durch Sauselito (Eckernfördes US-Amerikanische Quasi-Partnerstadt im Geiste) striff und staunend und bewegt das Meer an Schwimmhäusern und Wohnbooten sah, ist genau das mein Traum. Eine Mischung aus schwimmender Stadt im modernen holländischen Sinne und “Stadt im Fluss”. Schade, sehr schade, dass ich morgen nicht Werbung dafür machen kann, wenn sich die regen Geister des Eckernförder Lebens (hoffentlich) der diversen Ideen zur Nooröffnung widmen (Stichwort “Eckernförde 21″). Schauen wir mal, was ohne mich so passiert. Christian

B-Plan Hafen: Frist verlängert

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Morgen findet die Bürgerversammlung in der Eckernförder Stadthalle statt: Thema Hafenspitze und Thema Nooröffnung. Die Eingabefrist für Stellungnahmen ist bis nach der Versammlung verlängert worden, so dass auch noch Impulse des Abends in die Stellungnahmen einfließen können.

Es wird zur Vollversammlung gebeten

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Die Stadt Eckernförde lädt für übermorgen alle Bürger zur einer gleichsam “Vollversammlung* in die Stadthallen ein. So berichten die Kieler Nachrichten heute. Themen der Information und Aussprache werden sein: Das Dauerthema Hafenspitze und die Nooröffnung samt geplanter maritimer Neubebauung für “gutbetuchte” Segler und Nichtsegler in Wassernähe.

speiseführer sprotte

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warm mit einem blatt salat zwischen zwei roggenbrötchenhälften, oder aber pur an schwarzbrot? es gibt sicherlich viele arten und weisen, wie man “seine” kieler sprotten genießen kann. welches ist IHRE lieblingszubereitung? der buteneckernförder christian witt sammelt zur zeit rezepte und tipps rund um die eckernförder spezialität. alles wird “nachgekocht”. geplant ist ein “speiseführer sprotte”. der jungautor freut sich über zuschriften unter sprottenbuch@christianwitt.de. ein zwinkern von ihm darf natürlich nicht fehlen: “jeder veröffentlichte beitrag wird natürlich opulent honoriert”.

Jugendkunstschule an der Ostsee?

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Kennt jemand jemanden, der jemanden kennt, der lust hat, an der Ostsee eine Sommer-Jugendkunstschule aufzuziehen?

Schluss, aus, vorbei

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Der Ratskeller ist nicht mehr. Das gesamte Inventar, darunter teilweise Objekte, die den Charme des Ratskellers seit Jahrzehnten ausmachten, wird versteigert. Zwar hat sich der Altstadtverein um Klärung dieses Details bemüht, allerdings bleibt wohl weiterhin unklar, ob genau diese markanten Inventarien vielleicht separat behandelt werden.

Hand in Hand, dann in den Mund

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Die richtige Meldung zur richtigen Zeit: die Fotobände “Altes Eckernförde” von Willi Eulert gehen ab sofort zum fast halben Preis über den Ladentisch. Man kann sich also mit Weihnachtsgeschenken für Eckernförde-Liebhaber gut eindecken. Und noch mehr: von jedem verkauften Exemplar gehen 2 Euro an die AWO und  sichern damit ein Mittagessen. Eine schöne Win-Win-Idee.

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