Wirtschaft

Entscheidung mit Geschmäckle:
Vermarktung von Gewerbeflächen

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Zwanzigtausend Euro im Jahr ist der Stadt die in die Tourismusgesellschaft ausgelagerte Personalstelle einschließlich Sachmitteln wert, um die in der Stadt vorhandenen Freiflächen im Stadtgebiete besser bzw. überhaupt spürbar zu vermarkten, meldete die Eckernförder Zeitung. “Facebook” solle einer der Kanäle sein, kommentierte der Bürgermeister. Außerdem sei eine Ausschreibung nicht erforderlich, da es bereits “eine geeignete Kanditatin” gäbe. Hmm, soll ich ehrlich sein? Hinter dem und Phrasen wie “Marketingmix”, “Marktdurchdringung” schmeckt (von außen betrachtet) es etwas nach Geschmäckle und der Umweg über die Tourismus-GmbH sieht aus wie ein Aushebeln einer erforderlichen Ausschreibung. Aber in der Tat macht es wohl Sinn, dieses Problem als Aufgabe zu verstehen.

Update: Wie uns Stefan Borgmann schreibt, dürfen sich “geeignete Interessenten” gerne telefonisch melden: 04351-717925 (siehe Kommentar)

Gewerbeanmeldungen online

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Wer sich selbständig machen möchte, der kann künftig sein Vorhaben auch unmittelbar im Netz anstoßen. Das meldet Amt Schlei-Ostsee auf seiner Homepage. Das gilt auch für Ab- und Ummeldungen.

Plan B: die Hafenspitze wurde beschlossen gemacht

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“Hmm, man kann seine Kunden auch maximal im Unklaren lassen”, dachte ich mir bei der Lektüre. Der B-Plan für die Bebauung der Eckernförder Hafenspitze stünde. Und, was wird da gebaut? Man bekommt nur einen professionelln Grundriss geboten, den man natürlich als “nur Bürger” kaum nachvollziehen kann. Oder sehe ich das falsch? Nicht umsonst hatte Katharina Mahrt wenigstens ein Baumassenmodell gefordert. Das aber hat der lokale Architekt Alexander Ulrich (CDU), er studierte an der hieisgen Fachhochschule Architektur, abgewiegelt: “Das würde Maximales darstellen, aber so würde nicht gebaut.” Und? Also? Ergo? Das Problem, dass man sich ansonsten gar keine Vorstellung machen kann, besteht weiterhin. Liest man denArtikel in der KN online, muss man leider zu dem Eindruck kommen, dass eine visuell nachvollziehbare Darstellung nicht gewünscht ist. Oder? Warum nicht VOR einer Entscheidung das, worüber man entscheiden soll, “ordentlich” darstellen? Unmaßgebliche Gedanken noch vor dem ersten Morgenkaffee. Ob die Art und Weise, wie die B-Pläne genehmigt werden, nicht etwas “archaisch” ist?

Wanderer, zu Deinen Füßen liegt …

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… die Outdoor Academy. So ist es dem Nachrichtennetz zu entnehmen. Laut mediaquell-Website zu Ostholstein (warum eigentlich “Ostholstein”?) will die Berliner Firma Denart & Lechhart GmbH, bekannt unter der Marke “globetrotter” hier ein Seminarräume, Gastronomie und ein Hotel betreiben. Dafür gibt es seitens des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) dann gleich auch mal ein beachtliches Geschenk: 350.000 Euro. Insgesamt belaufen sich die Investionen auf noch beachtlichere 7,5 Millionen Euro. Freuen wir uns. Was sagt wohl der Bismarck dazu?