Frisch aus der Presse

Es wird sich anzupassen haben

Noch keine Kommentare

So oder so ähnlich sagte es wohl Bauamtsleiter Roy Köppen auf die Frage des EZ-Redakteurs Tilman Post, ob denn bekannt sei, was mich dem nun versteigerten Gelände an der Berliner Straße geschehen würde. “Es muss ich sich in die Umgebung einfügen”. Ein wenig macht mir da Angst. Wenn man das nämlich so nimmt wie es anscheinend gemeint ist, hieße das, dass man das architektonische Niveau hier nicht deutlich wird steigern dürfen? Ich fange schon wieder zu frotzeln an. pfui. Tankstellen, etwas heruntergekommene, mindestens aber unansehnliche Gewerbegebäude, ein Autohandel. Gibt es denn keine gestaltiersche Vision für diese für die Stadt so wichtige Einfahrtsstraße?

Wohin mit dem Parkdeck?

Noch keine Kommentare

Es soll dem kommenden Noorquartier weichen: das ALDI-Parkdeck. ALDI selbst soll auf das Siemsen-Geländer verlagert werden, hier könnte als Ersatz für das abzureißende Kino Stadt Kiel auch ein neues Kino entstehen. Ersten Plänen und Ideen zufolge soll es auf die gegenüberliegende Straßenseite wandern, was allerdings fünf Anwohner auf die Barrikaden und in die Presse treibt. “Bislang sind das doch alles nur Pläne”, sagt Stadtwerke-Chef Dietmar Steffens. Am 14. März 2012 wurde ein Anhörungstermin im Rathaus anberaumt (Bildausschnitt: Projektvorstellung der Stadt Eckernförde).

Fundstück des Tages: Bilder aus den 70ern

Noch keine Kommentare

Baustellenbilder vom Umbau der Kieler Straße und vom Eiswinter. Eckernförde “damals”, als wir noch jung und verdorbener waren:

Auch zu sehen: Bürgermeister Schulz und: ich glaube, auf einem der Bilder hab ich mich im Sand spielend entdeckt. Freude. Quelle: Youtube

Was macht eigentlich Port Olpenitz?

Noch keine Kommentare

Ist pleite, so liest man auf der Website. Hab ich lange nicht mehr drum gekümmert. Viele wird es nicht überrascht haben, von einigen weiß ich, dass sie es klammheimlich gehofft hatten. Bereits im Oktober 2011 hat die GmbH Insolvenz angemeldet. „Wir haben die vergangenen drei Monate zu einer umfassenden Bestandsaufnahme genutzt und das Interesse möglicher Investoren sondiert“, sagte Insolvenzverwalter Eckert. Möglichweise würde das Projekte in kleinerem Maßstab einzeln neuen Investoren angeboten werden.

Ina Müller am Südstrand?

Noch keine Kommentare

Jubel, trubel, Südstrand. Da trübt es sich mir kein Tränchen, dass in 2012 wieder einmal kein Festival den Südstrand den Sandkrug erbeben lassen wird, gibt es noch Nachricht, unser Nordstern, die Sangesröhre unserer Heimat, Interpretin der schönsten Volksweisen, Entertainerin und TV-Star Ina Müller käme in 2013 zu uns nach Eckernförde. Nach Joe Cocker 2007, Rod Steward 2009, Culcha Candela, Die Fantastischen Vier, Ich + Ich 2010 eine würdige Nachfolgerin an dieser Stelle. Da würd ich glatt JETZT schon 2 Karten kaufen wollen. Wenn das keine Vorfreude auslöst. Vielleicht ist so ein 2-Jahres-Turnus ja auch ganz gesund.

Entscheidung mit Geschmäckle:
Vermarktung von Gewerbeflächen

Ein Kommentar

Zwanzigtausend Euro im Jahr ist der Stadt die in die Tourismusgesellschaft ausgelagerte Personalstelle einschließlich Sachmitteln wert, um die in der Stadt vorhandenen Freiflächen im Stadtgebiete besser bzw. überhaupt spürbar zu vermarkten, meldete die Eckernförder Zeitung. “Facebook” solle einer der Kanäle sein, kommentierte der Bürgermeister. Außerdem sei eine Ausschreibung nicht erforderlich, da es bereits “eine geeignete Kanditatin” gäbe. Hmm, soll ich ehrlich sein? Hinter dem und Phrasen wie “Marketingmix”, “Marktdurchdringung” schmeckt (von außen betrachtet) es etwas nach Geschmäckle und der Umweg über die Tourismus-GmbH sieht aus wie ein Aushebeln einer erforderlichen Ausschreibung. Aber in der Tat macht es wohl Sinn, dieses Problem als Aufgabe zu verstehen.

Update: Wie uns Stefan Borgmann schreibt, dürfen sich “geeignete Interessenten” gerne telefonisch melden: 04351-717925 (siehe Kommentar)

Die Eckernförder CDU bewegt sich

Noch keine Kommentare

Wie ich der Presse mit Freude und Wohlwollen entnehme: Inzwischen rückt also auch Christdemokratie der Ostseestadt näher an die “innovativ konversativen” Absichten des Fördervereins für eine Eckerförder Schauräucherei. Beifall. Nach dem fingerspitzengefühlfreien Abriss der alten Räucherei in der Fischerstraße in den Achtzigern, hatte ich seither mehr also nur “etwas” am Geschichts- und Charmebewusstsein der Eckernförder Bauentscheider gezweifelt. Altenwohnungen statt junger Projekte, das mag für’s Image Eckernfördes zwar einen wichtigen Beitrag geleistet haben, aber. Und dieses “aber” möchte ich jetzt mal vielsagend stehenlassen. Nun gut, mehr zum Wollen und Wünschen der hiesigen CDU liest man in der shz hier.

Wohnung in der Eckernförder Altstadt gesucht

Noch keine Kommentare

Was muss man eigentlich tun, um in der Altstadt Eckernfördes eine kleine Wohnung mit vielleicht zwei oder drei Zimmern zu finden? Wen bitte darf man bestechen? Gibt’s Tipps, wie man an ein kleines, bescheidenes Etablissement in einer der Seitengassen dieser Perle der Ostsee kommt? Ich würde mir erfolgreiche Tipps für die Vermittlung eine kleine große Gefälligkeit wert sein lassen. Christian

Angenehm professionell: Touristikwerbung für die Schleswig-Holsteinische Ostküste

Ein Kommentar

Na, da freut sich doch der samsmorgentliche Surfer: eine überraschend appetitlich gestaltete Seite, die Werbung für die Ostseeregion machen will – und macht. Ohne dass ich mich jetzt schon in die Tiefen der Funktionalität begeben hätte und mal ausgeklammert, das man hier sicherlich doch noch “Potential” finden könnte: die Einstiegsstimmung stimmt!

Bleibt zu hoffen, dass auch in den Gemeinden und Städten mal professionellere Seiten aufgezogen werden – und sie nicht “der Nachbar” vom Bürgermeister macht. Unk unk. Es soll nämlich Leute geben, die mehr von Websites verstehen, als der freiberufliche Webmaster, den man so kennt.

Sucht man bei google nach “Urlaub Ostsee Schleswig-Holstein”, dann kommt diese Seite ganz weit vorne. Auch hier: gut gemacht!

Heißhunger auf Streusalz

Noch keine Kommentare

Manchmal spürt man sie förmlich, wie sie sich ihren Weg durch die graue Hirnmasse bahnen, die Neuronen. Wie Klingeldraht kriechen sie, entlang an alten Windungen, und bahnen sich ihren Weg. Und kommt es endlich zu Kontakt mit dem Hauptsystem, dann macht es “Bratz” und eine neue Erkenntnis war verdrahtet. So jedenfalls fühlte es sich heute morgen beim Morgenkaffeetrinken und Zeitunglesen an beim Artikel “Heißhunger auf Streusalz führte zu sechs Wildunfällen“. Zum Salzlecken begibt sich das mehr oder weniger wilde Wild also in Richtung Asphalt und wird dort, welch Wunder, von mit Fossilienbrennstoff betriebenen Kraftfahrzeugen unangenehm körperlich erwischt. Okay, Problem erkannt. Wo ist die Lösung?

Ein Blick an die Eckernförder Hafenkante

Noch keine Kommentare

Einen leicht unterkühlten Blick auf den Fischverkauft, besser: den Nicht-Verkauf, am Hafen wirft zur Zeit auf seinem Portal Christian Enner aus Grasholz. Er berichtet vom ersten Markttreiben am Hafen in diesen frühen Januartagen. Im selben Atemzug fordert er auch eine Umbennung des “Fischmarkts” ein. Grund dafür: Fisch wird hier nicht mehr wirklich verkauft. Vielleicht bringt ihn das ja auf die Idee, einige neue und unwiderstehliche Fischspezialitäten dort selbst feilzubieten? Ich träume ich immer noch von frischgebackenen Brötchen mit lecker warmen Sprotten. DAS wäre dann wirklich eine Geschäftsidee. Von solchen “Sprottenburgern” träum ich schon lange. LIeber Christian Enner, wollen wir uns nicht beim nächsten Mal zusammen dort feilbieten?

Keine Nachrichten sind gute Nachrichten

Noch keine Kommentare

“Ruhige Weihnachten” meldet die Pressestelle der Polizeidirektion Neumünster. Im Kreis Rendsburg-Eckerrnförde blieb es ruhig und friedlich. Endlich jagd mal nicht ein Hiob den nächsten, endlich sucht man nicht die Skandalnadel im Heuhaufen – und findet sie natürlich. Zeit um durchzuatmen, bevor der Lauf des Jahres wieder beginnt.

Südlappland

Noch keine Kommentare

die bahn fährt wieder. mit dem ersten zug, der heute morgen von kiel wieder fuhr, lief ich soeben in eckernförde ein. eine ruhige stimmung empfing mich. kaum ein auto auf den verschneiten straßen, frohe menschen huschen über die schneehügel. ich betrete das coffee’s. das wirkt heute wie eine warm insel. draußen ist es weiß. husch hier, husch da, nicht wirklich viele menschen an diesem heiligmorgen utnerwegs, drinnen aber lachende murmelnde, frohe gesinnung. ab und zu zischt die kaffeemaschine. ich setze mich und verdaue das bild der tosend grauen ostsee, das mich eben empfing. “südlappland”, denke ich mir und bestelle das größte frühstück, das ich für geld haben kann. ich setze mich und warte auf meinen schulfreund stefan.

Bitte zahlen Sie jetzt

Noch keine Kommentare

Die Eckernförer Ratsversammlung, so liest es sich, hat einige Dinge beschlossen, die sich ändern sollen: Die Grund- und Gewerbesteuern werden angehoben, die Parkgebühren ausgeweitet, die Entsorungsgebühren für Kompost steigern sich schrittweise auf fünf Euro bis 2012. Außerdem werden die Gebühren für Schmutz- und Regenwasser erhöht und für eine Klärgrubenreinigung werden statt 36,50 nun 107,50 Euro fällig. Das Stadtsäckel ist auf, nun darf das Geld kommen. Ich schließe das Browserfenster mit einem Klick in links oben und denke mir “zum Glück erheben sie keine Gebühr auf das Schließen von Fenstern.”

Eines der schönsten

Noch keine Kommentare

Eines der schönsten Bücher des Jahres 2010 hat seinen Ursprung in Eckernförde: Uwe Teillkamp, Die Uhr. Erschienen in der Edition Eichkamp, gestaltet durch Andreas Töpfer.

Plan B: die Hafenspitze wurde beschlossen gemacht

Ein Kommentar

“Hmm, man kann seine Kunden auch maximal im Unklaren lassen”, dachte ich mir bei der Lektüre. Der B-Plan für die Bebauung der Eckernförder Hafenspitze stünde. Und, was wird da gebaut? Man bekommt nur einen professionelln Grundriss geboten, den man natürlich als “nur Bürger” kaum nachvollziehen kann. Oder sehe ich das falsch? Nicht umsonst hatte Katharina Mahrt wenigstens ein Baumassenmodell gefordert. Das aber hat der lokale Architekt Alexander Ulrich (CDU), er studierte an der hieisgen Fachhochschule Architektur, abgewiegelt: “Das würde Maximales darstellen, aber so würde nicht gebaut.” Und? Also? Ergo? Das Problem, dass man sich ansonsten gar keine Vorstellung machen kann, besteht weiterhin. Liest man denArtikel in der KN online, muss man leider zu dem Eindruck kommen, dass eine visuell nachvollziehbare Darstellung nicht gewünscht ist. Oder? Warum nicht VOR einer Entscheidung das, worüber man entscheiden soll, “ordentlich” darstellen? Unmaßgebliche Gedanken noch vor dem ersten Morgenkaffee. Ob die Art und Weise, wie die B-Pläne genehmigt werden, nicht etwas “archaisch” ist?

Gib, so wird Dir gegeben

Noch keine Kommentare

Ja, wir sollten uns Beispiele nehmen. Und: wir sollten Beispiele geben. Im Großen wie im Kleinen. Ein “kleines Beispiel” kann sein: Blutspenden. In der Hoffnung, dass unsere gute Tat nicht in die Mühlen und unter die Räder des Kommerzes gerät. Gisela Bock aus Goosefeld hat, so berichten die Kieler Nachrichten, ein treues Blutspenderherz.

Wieder Montagsdemos in Eckernförde

Ein Kommentar

Für eine verantwortbare Energiepolitik wird wieder auf die Straße gegangen: Montags in Eckernförde. Dass Atomenergie nicht verantwortbar ist, sollte inzwischen jedem klar sein. Dass es gegenüber der Kohle ein “kleineres Übel” sei, ist auch Augenwischerei. Da versucht man, mit einem No-Go ein anderes No-Go zu rechtfertigen. Das eine wie das andere ist gegenüber künftigen Generationen unverantwortbar. Es gibt für jeden mündigen Verbraucher nur eine einzige Wahl: die Wahl des Stromanbieters. Jeder der heute wegschaut und nicht handelt, macht sich schuldig!

100 % Windkraft möglich

Noch keine Kommentare

Dieser Satz stich aus dem Artikel in der Kieler Nachrichten heraus: An einigen Tagen wäre bereits eine 100 % Versorgung unseres Landes über Windkraft möglich. Na, den Tag sollten wir anstreben und, wenn er denn eintritt, medial feiern. Das Echo hierauf, das wäre weltweit und einmalig. Das würde nicht nur Eckernförde als “Boom Town” dastehen lassen, ganz Schleswig-Holstein wäre ein weit ausstrahlender Leuchtturm. Herr Schulze von den Eckernförder Stadtwerken, wann feiern wir ihn, den “Windkrafttag”?

Besuch auf Gegenseitigkeit

Noch keine Kommentare

Künstler aus dem Havelland bei uns zu Besuch, eine Ausstellung auf Gegenseitigkeit, lese ich heute in der Märkischen Allgemeinen. Ohne dass ich die Künstler kenne, ohne dass ich das Havelland wirklich kenne (auch wenn mir den Name selbst Schönes verspricht), mir gefällt der Gedanke auf Gegenseitigeit. Das ist ein Prinzip, dass offenbar ein wenig unterentwickelt ist?

« ältere Einträge