Geschichtetes

Zurück in die 1760er: Fayencen im Heimatmuseum

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Noch bis Ende August 2009 wird das Heimatmuseum Eckernförde in einer Sonderausstellung Stücke der Kriesebyer Fayence-Manufaktur zeigen. Vor 250 Jahren wurde sie durch die Eckernförder Reederfamilie Otte in Krieseby gegründet, fünf Jahre später allerdings bereits nach Eckernförde verlegt. Auszug aus dem Text zur Ausstellung. “Fayence-Ausstellungen, die sich mit den Manufakturen des Ostseeraums allgemein oder speziell mit Stockelsdorfer, Kieler oder Kellinghuser Fayencen beschäftigten, gab es bereits einige, Eckernförde und Criseby jedoch waren immer nur Beiwerk. Unsere Ausstellung möchte anhand ausgewählter Stücke aus verschiedenen Museen Deutschlands das Augenmerk auf die hiesige Produktion lenken, an der berühmte Fayencemaler wie Johann Leihamer und sein noch bekannterer Sohn Abraham ihre Karrieren begannen, die dann in Kiel und Stockelsdorf zum Höhepunkt geführt wurden.” Die entsprechenden Öffnungszeiten des Heimatmuseums finden sich auf deren Homepage.

Besuch bei Kolonistens

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Eine kleine Reise zurück in die Zeit, als Deutschland sich kolonisierte, könnten Interessierte am 8. August auf Einladung der Heimatgemeinschaft in Eckernförde unternehmen. Unter der Leitung von Dr. Telse Stoy wird der Naturerlebnisraum “Kolonistenhof” in Neu Duvenstedt besichtigt. Weiter Informationen hierzu finden sich auf der Seite der Heimatgemeinschaft.

Eckernförde Eigentum der dänischen Königin?

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Man reibt sich leicht die Augen, liest man in der Wikipedia einen Artikel über Fredslet, die alte Bezeichnung der Harde zwischen Schlei und Friedrichstadt, zwischen Dannewerk und Eider: dort mutmaßt man, dass Eckernförde aufgrund des 3. Buches, Kapitel 61, § 2 des Jütischen Rechts (Gründung auf Küstenstreifen) seit Alters her nicht dem Dänischen Reichsgebiet, sondern vielmehr dem König selbst gehöre, und »möglicherweise immer noch gehöre«. »Wenn das wahr ist«, so ein Alt-Eckernförder spontan, »und die Königin auf Ihre Ansprüche pochte, sehe ich 20.000 Eckernförder auf die Barrikaden gehen.« Vielleicht kann einer der Leser Aufschluss geben? Auf eine staatsrechtlich fundierte Antwort auf diese Frage bin ich gespannt.

Räuchereiverein gründet sind

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Räuchereimuseum 

Heute abend wird er sich gründen, der Verein “Alte Fischräucherei Eckernförde”. Ziel wird es sein, der einst bedeutendsten Räuchereistadt an der Ostsee ein entsprechendes Räuchereimuseum zu schenken – und damit auch die alte Fischräucherei Hopp zu erhalten. Wer dabei sein möchte, sollte sich heute abend um 19 Uhr EOZ (Eckernförder Ortszeit) im Ostseeinformationszentrum OIC an der Hafenmole einfinden (cwi).

Jetzt neu: alte Zeitungen

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Im Archiv der Heimatgemeinschaft Eckernförde liegt das mikrofich-verfilmte Archiv der Eckernförder Zeitung in den Jahrgängen 1853 bis 1926 vor. Wer also einmal tief in die Tagespresse vergangener Zeiten eintauchen will, der nehme sich entsprechend Zeit und vereinbare telefonisch einen Termin unter 04351 – 8 54 27 (cwi).

Wo ist es denn, das Dannewerk?

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Es ist eines der älteren Bauwerke unserer Region: das Dannewerk. Beginnend mit dem Jahr 650 sicherte es in der Folge auf einer Linie zwischen Haithabu über Hollingstedt über Jahrhunderte hinweg Sicherungswall der Wikinger und Dänen. Jetzt soll das größte Bodendenkmal Nordeuropas “sichtbarer” werden, so berichten die Kieler Nachrichten. Dies soll, so Landrat von Ancken, auch unabhängig von den Bewerbungen um ein Weltkulturerbe-Status der UNESCO geschehen. So sollen kurzfristig einige Erosionsschäden beseitigt werden. Zum “Sichtbarmachen” könnte aber auch gehören: eine ordentliche Website für Gemeinde und Museum, vielleicht sogar eine brauchbare Bearbeitung des Eintrags in der Wikipedia? (mqs)

Für Hand und Haar: Schampoo-Seifen-Sonderschau

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Über das Eckernförder Frisörmuseum hatten wir bereits berichtet, jetzt ereilen uns Presseberichte darüber, dass es neues gäbe: eine Sonderschau zum Thema “Shampoos und Seifen”. 150 zum Teil exotische Exponate (Seife mit Haferflocken) zeigt Frisöraltmeister Heinz Zopf in seinen Räumen in der Fischerkoppel, neben seiner 2,5 tausend Exponate starken Dauerschau. War schon jemand dort und kann berichten? (mqs)

Historische Stätte in Sehestedt

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Das Kanaldorf Sehestedt bekommt eine neue Sehstätte: ein “Haus der Geschichte“. So liest man heue in der Eckernförder. Im sanierten Pastorat der Gemeinde soll das seine Statt finden, was Studenten und Professoren des Historischen Seminars an der Universität Kiel erarbeitet und gestern vorgestellt haben. Vielleicht wird es ja auch ein “Haus der Geschichten”? Gespannt sein, hingehen (mqs).

Vandalen in Gucci-Sandalen

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Auf der Internetseite des Schleswig-Holsteinischen Landesamts für Denkmalpflege findet sich in der Liste der in allerneuester Zeit dem Feuer oder “investorischen Vandalismus” anheimgefallenen Kulturdenkmälern des Landes unter anderen auch eine ausführliche Passage über das zerstörte Hotel Stadt Kiel. Lesenswert (mqs).

Haare nur ein Weilchen…

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Wussten Sie, dass es in Eckernförde ein Frisörmuseum gibt? Abgesehen von den einschlägig bekannten Frisören hatte man Haarkunst und Fördestadt bis dato eher nicht miteinander in Verbindung gebracht. Im Haus des ehemaligen Kinos Capitol in der Fischerkoppel 5 kann der Besucher so manches rund um Haare, Hygiene und Mode der Zeiten betrachten. Manches ist zu sehen, etliches zu fühlen und auch zur riechen gibt es einiges. Die Öffnungszeiten sind derzeit dienstags, mittwochs und donnerstags von 9 bis 13 Uhr oder nach telefonischer Voranmeldung unter 04351/81516 (mqs).

Von Hütten und Palästen

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Der Kieler Kunsthistoriker Jens Martin Neumann will am kommenden Montag im Rahmen der Vortragsreihe der Heimatgemeinschaft über die Herrenhäuser in den Güterdistrikten Schwansens und des Dänischen Wohlds referieren. Einen besonderen Fokus wird er auf die Architektur legen.

Der Vortrag soll gegen 19.30 Uhr im Großen Hörsaal der ehemalligen Bauschule beginnen (mqs).