Architektonisches

Rauchschwaden über dem Hafen: »Dat Fischhus« ist abgebrannt.

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Fünf Wehren und das Technische Hilfswerk konnten nicht verhindern, dass heute morgen um 5.25 Uhr die Fischbude am Eckernförder Hafen »Dat Fischhus« komplett niederbrannte. Zunächst war die Rede vom Restaurantschiff im Binnenhafen, schnell aber wurde klar, dass es sich um den Pavillon handelte. Brandursache und Schadenhöhe, so meldet Welt Online aktuell, seien bis dato noch nicht bekannt. Die Polizei schätzt laut einer ersten Meldung der Polizeidirektion den Schaden auf 200.000 Euronen. Vielleicht, so die stille Hoffnung, erstrahlt ja zur nächsten Saison an selber Stelle ein ansprechendes Pendant das Licht der Architekturwelt – als ästhetische Ergänzung des Ensembles von Backsteinspeicher und der Werft? Derweil sucht die Polizei nach Zeugen und bittet unter der Telefonnummer 9080 um Hinweise.

Autobahn durch Eckernförde: Bloß schnell durch und weiter

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Auf den Seiten der Eckernförder Zeitung findet sich nichts zum Thema, die Kieler Nachrichten scheuen sich derweil weniger, das heiße Eisen “Autobahn durchs Noor” auch auf die öffentlichen Seiten ihres Internet-Portals zu stellen. Wenn auch mit einem unnötigen Seitenhieb darauf, das Thema habe künstlich etwas mit dem nahenden Kommunalwahlkampf zu tun. Nur so viel, wie Demokratie selbst mit Wahlkampf zu tun hat.

Drei statt vier Spuren, will der Vorschlag der Grünen zum strittigen Thema sein. Nun ist noch lange nicht raus, ob Carlshöhe und/oder Port Olpenitz floppen oder einschlagen und im stillen Planungsgehorsam will Eckernförde seine “süße Seite”, die ohnehin mit der Bundesstraße nicht unbedingt schöner geworden ist, noch weiter asphaltieren. Klar, die schönste Lösung wäre, wie sie es in Dresden gewesen wäre, den ganzen Verkehr unter die Erde zu legen, oder, wie im Artikel in der KN erwähnt, eine Umgehung über Westerthal zu nehmen. Warum eigentlich nicht? Diese 5 Minuten Umweg sind kein Vergleich zu dem, was man an einmaliger Natur hier verliert.

Wieviel externer Verkehr von der Autobahn wird denn für Carlshöhe wirklich erwartet? Carlshöhe wird ja nun kein Freizeitpark mit hunderttausenden Besuchern am Tag. Genausowenig wie Port Olpenitz. Solange hier nicht konkret feststeht, was aus den beiden Projektgespinsten überhaupt wird und wieviele Besucher sie über die Autobahn anziehen, sollte man vielleicht erstmal die vernünftige Zuleitung über Windebyer Weg oder Diestelkamp und Westerthal wählen. Wahrscheinlich wären hier entsprechende bauliche Maßnahmen weitaus günstiger zu realisieren (mqs).

Unnötig, teuer und pietätlos: Keine Absenken des Nicolaiplatzes

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St. Nicolai-Platz

Das fordert die Initiative rund um Karl Friedrich Schinkel und Dr. Heinrich Mehl. Statt für vielleicht 10.000 Euro einen behindertengerechten Abgang kurz vor oder hinter der Kirchpforte zu schaffen soll für mehr als 700.000 Euro der gesamt Kirchplatz abgesenkt werden. So zumindest scheinbar abgesegnete Pläne. Unnötig sagt die Initiative und will im Rahmen einer Bürgerversammlung ihre Alternativen zum vermeintlich überdimensionierten Projekt präsentierten.

Vielleicht wird dieses Vorhaben nicht nur zur Projektleiche, sondern auch zum Leichenprojekt. Unter dem 200 Jahre alten Pflaster nämlich liegen Generationen von Eckernfördern, deren sanftes Grab zu Füßen der Lebendigen wieder zutage kämen: möglicherweise mehrere 10.000 Skelette müssten entsorgt werden.

Vielleicht finden sich ja Planer, die Kirche als Eigentümer und Bürger zusammen und finden eine einvernehmliche Lösung? Denn zumindest über das offiziell propagierte Ziel sind sich alle einig: der Zugang zur Kirch soll erleichtert werden. Allgemein und auch für Gehbehinderte.

Die Initiative lädt alle interessierten Bürger ins Stadthallenrestaurant ein: am 29. Februar 2008 ab 19 Uhr (mqs).

Neu-Eckernförde: Die Stadtoptimierung schreitet fort

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Oliver Fink hat in seinem Blog den Abriss der letzten alten Steine des alten Hotel Stadt Kiel fotografisch dokumentiert. Das war’s dann wohl: der Staub legt sich, am Ende bleibt Schweigen. Und Zynismus. Und Achselzucken. An dieser Stelle wird demnächst finanziell optimierter Stadtraum entstehen: das Bagaluten-Carée. Wo wird der Raffzahn der Zeit als nächstes zunagen? (mqs)

Hafenspitze: Wasserkante an Lindenallee

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Hafenspitze in Göteborg als mögliches Vorbild für die Neugestaltung in Eckernförde

Die Marschrichtung ist abgenickt: unser städtisches Presseorgan berichtet über die nun im Bau- und Umweltausschuss abgenicken Eckpunkte für Ausschreibung und Gestaltung des Gebiets rund um die sogenannte “Hafenspitze”. Neben einem Boarding House und zehn Geschäften für den “gehobenen Bedarf”, einem Restaurant mit Außenplätzen, einer Segelschule und einer “multifunktionalen Halle” wird es einen Anklang an die bekannteste Straße der Nation geben: die Lindenreihe der Reeperbahn soll bis zur Schiffbrücke fortgesetzt werden. Auf dass Eckernförder und Gäste auch hie wie “Unter den Linden” würden flanieren können!

Hört sich jetzt erstmal alles ganz gut an. Vor meinem geistigen Auge ersteht eher ein ochsenblutrot nordisches Ensemble. Klein-Göteborg entsteht vor mir: siehe Bild. Nicht die Fortsetzung des backsteinernen Wohnquartiers wie auf dem ehemaligen Häussler-Gelände. Warum sollte es sich nicht davon auch unterscheiden? Erfüllt ja schließlich einen komplett anderen Zweck und soll sich auch ästhetisch als Ensemble beim Touristen “verankern”. Vielleicht sogar als “bemerkeneswert”? (mqs)

Vandalen in Gucci-Sandalen

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Auf der Internetseite des Schleswig-Holsteinischen Landesamts für Denkmalpflege findet sich in der Liste der in allerneuester Zeit dem Feuer oder “investorischen Vandalismus” anheimgefallenen Kulturdenkmälern des Landes unter anderen auch eine ausführliche Passage über das zerstörte Hotel Stadt Kiel. Lesenswert (mqs).

Der Hauch einer sich schließenden Tür
öffnet auch immer eine neue

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Mit einem traurigen Auge und einem lachenden las ich heute von der Auflösung des Bauschulvereins in der Eckernförder Zeitung. Traurig deshalb, weil ich damit nach der Auflösung der traditionsreichen Einrichtung auch dessen letzten Schatten schwinden sah.

Dann das lachende Auge: genau darauf hat doch die Idee eines “Stadtdenkers” gewartet. Vorbild Flensburg: der dortige Verein “Flensburger Baukultur” kürt jährlich eine Persönlichkeit zum “Stadtdenker”. Im letzten Jahr war es der Tatort-Kommissar Udo Wachtveitl. Im Kreis der freischaffenden Architekturkritiker und -denker sind Künstler aller Couleur, Designer, Schriftsteller, Fotografen, die über ein Jahr lang den architektonischen Bestand aufnehmen und aus ihrer Sicht Anregungen für Zukünftiges geben. Denn auch wenn sich die Architektur mitunter selbst die Krone der “Mütter aller Künste” aufsetzt, so gibt es doch auch stets den Reigen der anderen Musen.

Es ist nicht meine Idee, sich dies auch für Eckernförde zu wünschen, aber ich denke, genau jetzt könnte der Zeitpunkt für eine entsprechende Stiftung oder einen Verein sein, der diese Idee des Stadtdenkers mit dem Etat des Bauschulvereins realisiert. Das wäre aus meiner Sicht eine “würdige Nachfolge” (cwi).

Geld fressen Altstadt: Nachtigallens Rökerhus

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Geld fressen Altstadt: Nachtigallens Rükerhus

Die beiden Gebäude der ehemaligen Nachtigall’schen Räucherei in der Reeperbahn sind zwei architektonische Sahnestücke der Eckernförder Altstadt. So wie sie dort stehen, sind sie authentische Zeugen einer lebendigen Vergangenheit. Zeugen wie diese sind es, die den Charme der Eckernförder Altstadt überhaupt ausmachen. Sie sind das Kapital der Stadt.

Ich war begeistert, als ich hörte, Nagelhaus und Speicher der Nachtigall’schen Räucherei würden endlich angefasst und genutzt. Ich war angetan, als ich hörte, dort sollten Wohnungen entstehen. Ich war endlos traurig, als ich las, dass sich das Bewahren des Kulturdenkmals allein auf die Fassade beschränken sollte und dass im Inneren nichts mehr vom eigentlichen Charme zu spüren sein sollte. Ich war entsetzt, als ich in der Skizze sah, dass das Eckhaus zum Bredenbecksgang im Schwarzwaldstübl-Erker-Stil neu erstehen sollte. Dieser Wohnriegel entstellt aus meiner Sicht das ganze Ensemble. Hier pflanzen sich die Bausünden im Fischergang der 80er Jahre ungeniert fort.

Warum nicht etwas interessantere, zeitgemäße, ja zeitlose Architektur? Etwas mehr Stil muss nicht mehr kosten. Und es erspart uns: eine Verlangweilung einer an sich liebenswerten Stadt. Von “Räuchereiquartier” kann nach dem Kahlschlag wohl leider nicht mehr die Rede sein. Schade, denn auf seiner Website wirbt der Bauherr mit schönen Häusern und nachhaltiger Philosophie. Das löst er hier wohl nicht ein. Abrisstermin: nächste Sturmflut (mqs/Foto: Ausschnitt Websitescreenshot).

Haus des Teufels mit Engel auf Dach

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Nein, nicht des Teufel Fotografen Haus, sondern das backsteinerne Rundsilo sieht nach Berichten der Kieler Nachrichten endlich der Vollendung und der künftigen Nutzung entgegen: im Dezember wurde der Baustopp aufgehoben, so dass Restaurant, Bar und Kaffeerösterei im Laufe des Frühjahrs eröffnet werden können. Dies alles unter dem Decknamen “Diabolo”. Hoffen wir, dass die Neugestaltung des Platzes an der Schiffbrücke einfühlsamer und besser gelingt als die Verschlimmbesserung der Hafen”promenade”. Ist für deren Neu-Neugestaltung eigentlich schon ein Plan gefasst? (mqs)

Von Hütten und Palästen

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Der Kieler Kunsthistoriker Jens Martin Neumann will am kommenden Montag im Rahmen der Vortragsreihe der Heimatgemeinschaft über die Herrenhäuser in den Güterdistrikten Schwansens und des Dänischen Wohlds referieren. Einen besonderen Fokus wird er auf die Architektur legen.

Der Vortrag soll gegen 19.30 Uhr im Großen Hörsaal der ehemalligen Bauschule beginnen (mqs).

Neugestaltung des Hafens: ungenügend bis mangelhaft

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Kein Trostpflaster

Mehr als 80 Prozent der Teilnehmer der Online-Umfrage auf der Seite eckstra.de bewerten die Neugestaltung der Eckernförder Hafenanlagen mit “ungenügend” oder “mangelhaft” (Stand 31.12.2007). Interessant wäre an dieser Stelle, wo die Kritikpunkte der Teilnehmer dieser Umfrage im einzelnden liegen (mqs).

Der schiefe Pies von Turma

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Der Pis von Turma, glimpflich vor romantischer Kulisse

Das schönste, was einer zu Lebzeiten fragwürdigen Gestaltung widerfahren kann ist dasjenige Schicksal, irgendwann einfach nicht mehr wahrgenommen zu werden. Nun weiß ich nicht, ob es der Gewöhnung an sich, der Übersättigung an seltsamen Sinneseindrücken als solcher oder aber meiner doch spürbar nachlassenden Pupertät zu schulden ist, dass ich nicht mehr das sehe, was sich damals in mir aufbaute: das schräge Bild eines schrägen Fallus’. Was dachte sich der Künstler? Ich vermute, hier spielten dann doch eher Gefühle eine Rolle bei der Formfindung. Oder hat sich der Schöpfer am Ende dem Träumen ergeben? In diesem Fall denen von einem Born, einem sprudelnden, einem ewig feuchten.

Nun will ich mir gerne die Blöße geben, dass ich mich an Schöpfer und Umstände der Errichtung nicht mehr recht erinnern kann. Ich glaube, er wurde damals einfach zornig vom Himmel geschleudert und steckte eines grauen Morgens knapp neben dem zuvor im Stil der norddeutschen Backstein-Komik errichteten Bürgermeister-Palais. Nun kann man hier in dieser Hinsicht von “knappem Glück” reden, vielleicht ist es aber auch Fügung gewesen, spannt doch dieser sprudelnde Pfahl im Fleische des ehrwürdigen Rathausplatzes einen durchaus stilistischen Bogen zu eben diesem Rathaus-Neubau. Obschon in der Platz-Noor-Achse noch stimmig, kontrastiert er doch deutlich zu allen anderen Gebäuden in alle anderen Richtungen. Das würde noch deutlicher, hätte er die seiner Form angemesse Farbe: Fleischfarben-rosa (mqs).

Architektonisches Schlemmerstück

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Das geschlemmte Haus

Zugegeben, es steht inzwischen schon einige Tage an seinem Platz, das Eckhaus Ottestraße/Kattsund. Nach Jahren möchte ich endlich mal meiner anhaltenden Begeisterung Ausdruck verleihen, dass es mir heute gerade so gut gefällt wie schon vor Jahren. Das erdig-grau geschlemmte Wohngebäude passt sich, obwohl modern, hervorragend ins Ensemble der alten Häuser des Kattsund ein. Ich hoffe, dass dies architektonische Feingefühl dem einen oder anderen Haus- oder Baugrundbesitzer der Altstadt als positives Vorbild dienen möge (mqs).

Griff in die Schüssel

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Kein Trostpflaster

Vorweg der Versuch eines versöhnlichen Kommentars: es ist durchweg löblich, dass man nach Jahrzehnten einmal auf’s neue die Gestaltung der Hafenanlage überdacht hatte. Meine Wertung des Ergebnisses am Ende aber: gründlich misslungen. Wieder einmal scheint ein Baustoffhändler ausschlaggebend gewesen zu sein für die Wahl der stilgebenden Mittel. Es wirkt gleichsam, als hätte man einen Betonbauer mit der Gestaltung einer Rasenanlage beauftragt: bemerkenswert suboptimal. Am Ende ist der beklemmende Charme einer Tiefgarage herausgekommen. Statt eines geordneten Rückbaus der ungenutzten Flächen, statt einer aufgebrochenen Gestaltung als Grantplatz mit Pflasteranteilen nackte, abweisende Grauflächen, die nur erträglich werden, wenn der Polenmarkt (“Fischmarkt”) mit Buden alle Wochen einmal die Brache nutzt. Stein für Stein mag das verwendete Material ja nicht hässlich, vielleicht sogar “relativ interessant” sein. Nicht aber in der Gänze des Platzes.

Grant und Pflaster zusammen mit fünf mittelgroßen Bäumen wären hier bestimmt das stilsichere Bindeglied zwischen der Altstadt und dem Hafen, den beiden großen Pfunden also, mit dem das touristische Eckernförde wuchern könnte, gewesen. Wären. Verschämt stehen stattdessen einige missglückte “kreativ sein wollende Sitzgelegenheiten” auf der “Startbahn Mitte” herum, kein Baum, nichts Stimmungsvolles bricht diese moderne Sterilität auf. Es ist Steinzeit. Allein die Reproduktion des alten Kiosk thront etwas verloren und kaschierend auf halber Strecke. Folgt all das dem Leitbild der Stadt? Wenn ja, dann schmeißt das Leitbild über den Knick! Wenn nicht, wie kann das passieren? Und: Wie macht man jetzt aus einer Tiefgarage eine “romantische Waterkant”? Ich denke, da sollte man sich mit der gebotenen Ruhe einige Gedanken ganz von vorn machen. Gefühlt könnte ein gutes Drittel der Steinwüste wieder raus (mqs).

Das Bagaluten-Carrée im Herzen der Stadt

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Bageluten Carree

Gerne erinnern wir uns an die großen Tage der Eckernförder Stadtpiraten. Leider im Zusammenhang mit dem hiesigen Bauwesen eine der Akten, die mich persönlich eher kritisch stimmen. Ich denke in der Rückschau auf die vergangenen Monate und Jahre besonders daran, wie die Stadtpiraten die Scharade zustande gebracht hatten, die alte Dame “Hotel Stadt Kiel” bei Nacht und Nebel derart zu “entmannen”, gekonnt und wirksam so zu verschandeln und den geschichtsträchtigen Bau somit unwiederbringlich allem Denkmalschutz zu entziehen. Dieses Entsetzen spürte ich zuletzt, als ich die Bilder der von den Taliban in Afghanistan gesprengten Budhastatuen sah. Zumindest sind die Bageluten in der weiteren Folge konsequent: Belohnt wird das Eckernförder Stadtbild dafür mit offenbar mittelmäßiger, verwechselbarer Architektur mit Vorort-Flair. Das versprechen die Bauschilder. Es lebe der Spekulantengeschmack (mqs).