Willkommen im Coworking Space direkt an der Ostsee

Zieht in Scharen, tapfere Touris: Privatunterkünfte boomen

Ob es am günstigen Euro liegt, an der Heimatliebe der Mitteleuropäer, dem Drang osteuropäischer Erholungssuchender, genaues dazu geht aus den blanken Zahlen der Statistiken nicht hervor. Eines aber ist sicher: der Trend. Während Bettenburgen mit mehr als 10 Betten wie Hotels und größere Pensionen einen Rückgang von knapp 3 Prozent verzeichnen mussten, boomen Privatquartiere. Ein Trend, der nicht zuletzt auf die direkte Buchbarkeit übers Internet zurückzuführen ist. Vielleicht haben auch erfolgreiche Portale wie Airbnb die allgemeine Hemmschwelle zur anonymen Buchung übers netz senken können. In einigen Regionen Schleswig-Holsteins kann man über ein diesbezügliches Wachsum von knapp 30 Prozent jubeln.

Quelle: Eckernförder Zeitung vom 28. Juli 2015

Klimale steht ins Haus

Das Wetter ist immer ein Thema. Jeden Tag auf’s neue. Und drohendes Unheil ist ein Dauerbrenner. Apokalypse, Weltkrieg, Klimawandel. Und letzter fühlt sich an wie ein „Krieg der Menschheit gegen sich selbst“. Wahrscheinlich zu recht. Und wo fängt man an etwas zu ändern? Genau, bei sich selbst. Insofern ist es gut, wenn das Thema lokale Aspekte bekommt.

Die Klimale 2015 bringt das Thema auf den lokalen roten Teppich. Zwischen dem 12. und 14. Juli finden rund um die Kieler Bucht verschiedendste Veranstaltungen statt. Eine Übersicht findet sich hier.

dröhnende leere

das erste mal seit langem wieder im café goerke in der kieler straße in eckernförde. der zweite oder dritte tag nach der offenbar lang vorsichhergeschobenen neueröffnung als „café em“. wieso „em“? was ist die idee des cafés?

von außen sieht es etwas düster, trostlos und freudlos aus. der erste eindruck nach dem betreten: es dünstet nach frischer farbe und hallt schrill. zum glück bin ich nicht allein, sondern ungefähr 10 personen haben sich hierher verirrt. vielleicht wie ich auf dem „frühstückstest-pfad“? ein kleines kinderfrühstück 6 euro. ein französisches mit kaffee und croissant 7,00 euro. das sind 14 mark für einen cafe mit croissants. NEIN. die preise liegen gefühlt bei 200 % des erwartbaren.

ich begnüge mich also mit einem kaffee und versuche zu arbeiten. zum glück bekomme ich das telekom-netz von gegenüber zu fassen. der lärm der quasselnden ist nicht wirklich zu ertragen. sollte ich nochmal kommen, nehm ich mir ne pudelmütze oder ohrstöpsel mit. und meine eigene tischblume. nichts gegen „design“, aber freudlosigkeit sollte nicht zum konzept erhoben werden.

Tag der Fische

Am 22. August findet wie seit etlichen Jahren auch in 2015 wieder der weltweit begangene „Tag der Fische“ statt. Sie wollen den Fokus der Aufmerksamkeit einen Tag lang auf das Leben der Meeresbewohner lenken.

Einige Informationen finden sich hier.

Vorgestellt: Verein zur Erhaltung der Eckernförder Altstadt gemeinütziger e. V.

Auf seiner Website stellt sich der Verein zur Erhaltung der Eckernförder Altstadt gemeinütziger e. V. vor.

In seiner Satzung heißt es „Der Verein will im Sinne der Heimatpflege durch gezielte Aufklärungsarbeit das öffentliche Bewusstsein für den Wert stadtbildprägender Gebäude und maritimer Tradition wecken und fördern.“

Vorstand ist der Eckernförder Architekt Günter Hass.

Mit dem Quadrokopter durch Eckernfördes Altstadt

Umgehungsstraße: Schon wieder schwerer Unfall

Binnen weniger Monate gab es bereits den zweiten schweren Unfall an der Einfädelung in die Umgehungsstraße auf Höhe des Autohauses Eckernförde. Kein schöner Anblick, was sich den Passanten am zweiten Weihnachtstag bei nachmittäglich strahlendem Festtagswetter hier bot. Vor wenigen Wochen hatte es noch eine gemeinsame Begehung gegeben. Fraglich, wie man den tragischen Verkehrsort hier „entschärfen“ kann.

Eisschmelze nicht mehr aufzuhalten: Eckernförde unter Wasser

Ich war noch Kind, keinen Meter hoch, ein Steppke, da war mir klar: nein, in der Eckernförder Altstadt wollte ich kein Haus haben. Hätte man mir das Erbe meiner Großeltern angeboten, wahrscheinlich hätte ich es ausgeschlagen. Bis zu vier Meter würde der Wasserspiegel in den nächsten zweihundert Jahren steigen. Wahrscheinlich würde ich den ersten Meter noch selbst erleben. Wieder und wieder wurde und wird darüber geschreiben, berichtet, gefilmt, aber tun, wirklich tun will keiner etwas, um das zu verhindert. Nun muss ich lesen, verhindern ließe sich das schon gar nicht mehr. Wie also reagieren? Aufschwimmende Häuser, Deiche, Hausboote? Was meint ihr, wie kann man liebenswerte Altstädte an der See zukunftsorientiert gestalten?

Keine Currywurst im Yachthafenrestaurant

Wer die »Currywurst zwischendurch« wollen, so liest man heute in der Presse, habe im neuen Yachthafen-Restaurant Pech. Sizilianische ist Schwerpunkt der neuen Bewirtschaftung unter Jeanette Göpfert. Vielleicht ist es ja ein funktionierendes Rezept, mit einem Angebot, das etwas „besonderer“ gestrickt ist, an diesem Ort zu bestehen? Zu wünschen wie zu hoffen wäre es.

Neue Machtverhältnisse auch in Rieseby

Ob man auf kommunaler Ebene von „Macht“ wird sprechen können, dass sei dahingestellt. Vielleicht spricht man – der Nähe zur See und Schifffahrt geschuldet – auch lieber vom „Platz am Ruder“. Mit dem Ergebnis der Kommunalwahl liegt Rieseby im ähnlichen Trend wie das nahe Eckernförde (Ergebnisse): Die unabhängigen Wählergemeinschaften haben stark hinzugewonnen. Gründe hierfür sind vielleicht das gesteigerte Bürgerengagement, das sich in den „großen Parteien“, die immer viel Landes- und Bundespolitik mit sich tragen, einfach nicht wiederspiegeln mag. Zweiter Hinzugewinner am Ort Rieseby: Die Sozialdemokraten. Die SPD zieht hier wahrscheinlich mit den meisten Vertretern in den neuen Gemeinderat ein. „Ich bin begeistert“, lässt sich der designierte neue Bürgermeister Jens Kolls zitieren. (Quelle: Eckernförder Zeitung)

Von Null auf Siebzehn: das Eckernförder Bürgerforum

Möllemanns Traum ist Erfühllung gegangen, jedenfalls in Eckernförde und nicht für die Freien Demokraten: das Bürgerforum ist „aus dem Stand“ auf 17 Prozent der Stimmen gekommen. Die Verteilung im Stadtparlament wird wie folgt aussehen *):

CDU 8 Personen
SPD 7 Personen
Bürger-Forum 5 Personen
Die Grünen 3 Personen
SSW 2 Personen
FDP 1 Person
Die Linke 1 Person

*) Bürgerforum, Michael Bund

Eine gute Wahlkampfleistung, muss man anerkennend sagen. Vielleicht geht es ja jetzt etwas „behutsamer“ voran mit der Eckernförder Stadtentwicklung. Hauptsache bleibt: es geht voran und das aufgemischte Parlament hat nicht mehr mit sich selbst als mit unserer lieben Stadt zu tun. „Das werden spannende fünf Jahre„, erklärt der wohlmöglich einzige „Quotenliberale“ im Eckernförder Stadtparlament, Oliver Fink auf der Website der hiesigen FDP.

Liste der Kulturdenkmale in Eckernförde

„Man klickt nie aus“, könnte man schmunzelnd sagen. Jeden Tag ein neuer Klickfang. Hat was von Angeln. Oder doch eher Fischen? Heute fand ich im Netz und surfte darauf herum: die Liste der Kulturdenkmale in Eckernförde. Spontan keimt die Idee auf: eine Liste der Objekte, die mal dastanden und würdig gewesen wären, ein Kulturdenkmal zu werden, es aber ob der Abrissbirne nicht mehr geschafft haben, würde dem kritischen Leser vielleicht einiges zu Eckernfördes Architekturgeschichte aufzeigen?

Die Eckernförder K-Frage: kein überzeugender Standort für ein Kino

Jetzt rächt sich wieder einmal mehr als nur ein wenig, dass einmal in der Vergangenheit zu oft die falsche Entscheidung getroffen wurde. Der historische Bahnhof wurde zugunsten eines inzwischen stilistisch verhumbugten Pavillons abgerissen, die Räucherei in der Fischerstraße wurde plattgemacht, die alte Maschinenfabrik an der Siegfriedwerft wurde durch langweilige Seniorenarchitektur ersetzt, beides hervorragende Standorte für das, was Eckernförde jetzt fehlt: ein architektonisch anspruchsvolles und zeitgemäßes (=kein Investorenbau) Kinogebäude wie es einer Stadt mit (trotzdem noch) einigem Rest-Charme gut anstünde. Irgendwie sind hier definitiv die falschen Architekten an der Macht gewesen. Man rauft sich das Resthaar ob der vertanen Chancen. Findet sich denn keine niveauvolle Lösung in vorhandenem Bestand? Oder man tut es wie die großen: in Berlin wurde das Schloss abgerissen und wird jetzt wieder aufgebaut: wie wäre es, die eine oder andere Sünde wieder gutzumachen und vielleicht den alten Bahnhof mit neuer Nutzung wieder zum Leben zu erwecken (Motto: zwei Fliegen)?

Hochseeangeln für Vegetarier

Eine der erste Fragen, denen man sich gegenübergestellt sieht lautet in freundlich bis zweifelndem Tonfall ungefähr so: „Warum denn das? Hast Du Gründe?“ Als ob es in unserem Esskulturkreis einer Rechtfertigung bedürfe. Warum ich seit Anfang des Jahres – nach Jahrzehnten mal wieder – auf die Aufnahme von tierischen Fleischen verzichte. Es gibt sicherlich Menschen, die verspüren nach einem Erlebnis, vielleicht einem Ausflug in ein Tier-KZ den einen oder anderen Ekel gegenüber der Ansammlung und Verwertung von totem Geweben, es gibt sicherlich Mitbürger und -esser, die der Menschheit eine Entwicklung weg vom Töten hin zum Leben wünschen und es durch ihr eigenes, auf sie selbst beschränktes Tun befördern wollen. Ein ausformuliertes Konzept hatte mein Entschluss zum Ende letzten Jahres nicht. Vielleicht hatten sich auch einfach mehrere Gedanken zu einem Entschluss aufgestaut und verfestigt. Warum denn auch nicht? Gibt es etwa eine kulture Pflicht und Norm zum Fleischessen? Genau.
Im Großen und Ganzen fühle ich mich wohl mit dem Entschluss; von keinereren Lust und Wutattacken mal abgesehen. Und auch abgesehen von dem Erhöhten aufwand, drei- bis fünfmal seine Runden durch ALDI oder LIDL zu drehen, bis man endich auch eine „fleischfreie“ Pizza findet. Wie sehr unsere Fertigspeisen mit Fleischresten („Kann Spuren von Pferd enthalten“) verseucht sind, war einem gar nicht weiter bewusst.
Aber um jetzt auf den Kern der Sache zu kommen: sitze ich in meinem kleinen Eckernförder Café bei meiner zuckersüßen Chai Latte und denke vor mich hin, am Wochenende endlich, wenn die Süße aus Berlin nachkommt, könne man mal endlich sich den Wunsch erfüllen und Samstags mit dem Hochseeangelkutter auf die Förde fahren, klafft plötzlich die Frage im Kopfe auf: Hochseeangeln für Vegetarier? Wie kann man das mit sich vereinbaren? Nur zum Möwenfüttern rauszufahren, das ist dann vielleicht doch zu langweilig. Und Walewatching? Noch – ich sage „noch“ – ist das in Eckernförde keine touristischer Glanzpunkt.
Ich werde mein Cafélager mal aufheben und rüber in die Tourist Information gehen und ganz mutig nach „Algenfischen für Vegetarier“ fragen. Vielleicht bestimmt die Nachfrage ja doch das Angebot.

Ein Kino gehört mitten in die Stadt

Zu meiner Beruhigung ist der Vorschlag, das Kino in den Skaterpark zu integrieren, auf wenig Gegenliebe gestoßen. Stattdessen gefielt laut dem Bericht in der Eckernförder Zeitung.

Mein Wunsch: Mitten in die Stadt! Das belebt die Kieler Straße und die umliegenden Gastwirtschaften auch nach Ladenschluss!

Baumann & Clausen in Eckernförde

Wer diesen ersten richtig schönen sonnigen frühjahrstag mit einem unterhaltsamen abschluss krönen möchte, der ziehe einen besuch der stadthalle am abend in betracht. wir kennen sie aus dem rundfunkt und immer erhellten sie unser gemüt um einige graugrade ins helle: baumann und claussen. tickets gibt’s über eventim

Das Eckerrnförder Rathaus soll verkauft werden.
Was kommt als nächstes?

Okay, kein Kino mehr. Wozu auch. In Zeiten bezahlbarer Projektoren und illegal heruntergeladener Filme braucht keiner mehr ein Kino. Knutschen kann man auch zuhause. Auch ist der Verlust des Finanzamts gerade so zu verschmerzen. Leider ist damit die Steuerpflicht nicht gleichzeitig aufgeoben worden. Wäre dem so, ach, dann würde hier jemand an dieser Stelle fröhliche Töne anschlagen. Nun ereilt uns die Nachricht, das die beiden Rathäuser in Eckernförde an einen ausländischen Investor verkauft werden sollen. Weiteres war leider nicht zu erfahren, auch die zukünftige Nutzung sei unklar. Die Ratsversammlung könne in angrenzende Lokalitäten verlegt werden. Der Amtsitz des Bürgermeisters könnte Gerüchten zufolgen in Räumlichkeiten der alten Post verlegt werden. Mann, das sind Nachrichten. Was kommt als nächstes? Vielleicht wird die Polizei durch einen privaten Sicherheitsdienst ersetzt? Nicht lachen. Ausgeschlossen ist das nicht!

Wie gut ist Eckernförde jetzt?

Nicht alle Veränderungen sind schlecht, aber auch nicht nicht alle Veränderung sind eine Wende zum Besseren, Schöneren. Es konkretisieren sich derzeit die Vorbereitungen und Planungen rund um die „Wiedereröffnung“ des Noors. Schaut man sich die Pläne genauer an, merkt man schnell, dass es nur eine „bedingte Wiederöffnung“ ist. Steindamm und Eisenbahndamm bleiben bestehen, der erstere wird zwecks Anbindung von Borby verbreitert. Wie wird die Architektur aussehen? Wird es ein „Wurf auf einem Guss“? Das Potential für ein Kleinod hat das Gebiet. Eine Lage wie die Binnenalster, ein Charme wie Neu Arnis, Wohnen und Arbeiten zwischen Stadt und Meer. Viele schöne Gedanken lassen sich hier spinnen und – ausnahmsweise – geht hier nun wirklich mal kein erhaltenswertes Kultur- und Architekturgut verloren. Keine Räucherei muss abgerissen werden, das stimmt gütlich. Doch nutzen die Eckernförder die Chance? Oder wird es am Ende doch nur wieder „seniorengerechte Investorenarchitektur“? Dran bleiben und Presse verfolgen.

Die Eckernförder Bahngeschichte en miniature

Ein Gelaufe und Getrappel – die Räumlichkeiten des Eckernförder Museums wirkten wie ein Taubenschlag.Tombola hier, Kaffee und Kuchen dort. Das Glanzlicht des Museumsfests: die Eisenbahn im H0-Format. Ziehmlich naturgetreu waren die Gebäude und Streckenverläufe der seliegen Kleinbahn nachgebaut. Wo stand was? Wer wohnte wo? Ein heiterer Austausch begann. Schade, dass genau das nur „Kunst im Augenblick“ blieb. Heute abend gibt’s dann von Dr. Deiters noch einen Vortrag zum Thema Eisenbahngeschichte in Eckernförde. Ich würde sagen: hin da!

Nüsse

Man liest es in der Eckernförder Zeitung: Die Eichhörnchen-Schutzstation bitte um Spenden. Nicht Bares wird gebraucht, sondern vielmehr Nüsse. Wer also trotz der allgemein schlechten Obsternte in diesem Jahr einen Überschuss abzugeben hat, der möge sich unter 0173/9549042 an die Station wenden.

Kekse und Eckernförde

Denk ich an „Eckernförde“ und „Kekse“, dann fallen mir die „Braunen Kekse“ von der Bäckerei Bernhardt am Rathausmarkt ein. Mit Butter auf Weissbrot. Nicht nur zu Weihnachten, aber immer zu Weihnachten. Irritiert war ich aber über folgende Fundstelle aus Norwegen, die Eckernförde mit einem ganz und gar anderen Gebäck in Verbindung bringt: Klick hier. Kann mich jemand diesbezüglich bei Gelegenheit mal aufklären?

Alle fünfe: Das Museum feiert 5×5

Fünf mal fünf, das ist nicht dessen Grundfläche, sondern die Anzahl an Jahren, die Eckernfördes „Altwarensammelstelle“ aka Heimatmuseum dieser Tage feiert. Dies zum Anlass wird morgen, am 20. Oktober 2012, ab 14.00 Uhr in den Räumlichkeiten das Museumfest „steigen“. Mit Vorträgen, Vorführungen und kleinen Imbissen lockt die Einrichtung in den Räumlichkeiten des alten Rathauses. Nähere Informationen sind auf der Website zu finden.

Eckernförde im Umbau

»Dass die Eckernförder wachsam sind, ist richtig und gut.«, schließt der Artikel in der Eckernförder Zeitung. Auch mahnt er zum Thema kotzig-klotzige Neubauten »Stopp, das war’s, mehr nicht! Sonst sieht es in der Innenstadt bald so aus wie im Gewerbepark auf der grünen Wiese«. Erfrischend, wenn auch nicht wirklich tiefergehend. Vielleicht hätte ich mir hier sogar ein ganzseitiges Feature gewünscht? Eckernförde und die gebaute Vision dieser Stadt wären es wert. Etwas „geschmäckerlisch“ liest sie die Bezeichnung der Bürgerinititative als „Anti-Neubau-Bewegung“. Nun blicke ich nicht wirklich hinter die Fassaden, aber bis dato hatte ich diese Initiative eher mit dem Ziel eines behutsamen „Bauens im Bestand“ in Erinnerung. Bitte Artikel lesen, und, liebe Eckernförde, es ist Eure Stadt und ihr seid wirklich dafür verantwortlich, wie sie in 100 Jahren euren Enkeln erhalten ist. Lebendig, ja. Aber auch: mit unverwechselbarem Charakter!

Depression und Regenwetter – und dann kein Kino am Ort

„Das kann doch wohl nicht sein“, regt sich die charmante Bedienung im Café auf, während sie den Kaffee serviert. Nachdem es den ganzen Morgen schon wieder geschüttet und gedonnert hat. „Eine Touristenstadt und dann kein Kino am Ort“. Sie hebt die Stimme und guckt nach draußen, wo es eben ganz kurz etwas heller geworden war. Es entspinnt sich ein Gespräch mit dem Gast, der zwischen seinen beiden kleinen Mädchen sich vorm Wetter ins Trockene geflüchtet hat. „Nicht einmal in irgendeiner Halle zeigen sie etwas“, fügt sie kopfschütteln hinzu. „Das kann doch nicht so schwierig sein!“

Ist es wirklich so schwierig? Die Touristiker der Stadt brüten plakative Aktionen aus, Dieter Bohlen lässt am Strand spielen, aber die Grundversorgung mit Kultur … findet nicht statt. Sind das die ersten Anzeichen für „Eckernförde – die langweilige Seniorenresidenz“?

Keine Neumünsterisierung

Mehr als 200 engangierte und interessierte Bürger versammelten sich zur Gründungsversammlung „Bauen in Eckernförde“ im Barbarossa und wandten sich so gegen den architektonischen Wildwuchs in Eckrnförde. Die Eckernförder Zeitung titelte mit „Bürgerliches Signal gegen Bauwillkür„. Offenbar setzen sich in Eckernförde wiederholt investorische Kräfte durch, die den Charme der Stadt nicht begriffen haben und nicht wissen, dass der weitaustrahlende Charme in der Bewahrung und – wo möglich – architektonisch wertvollen Neubelebung vorhandener Stadtsubstanz bestehen könnte? Eckernförde bewegt sich, das ist gut.

Die Stadt war voll

Die Himmelfahrtsferien fielen für viele heuer lang und ausgedeht aus: vier Tage mit Sonnenschein und Sommerfeeling. „Wir waren toll gebucht, die Stadt war voll“, berichtet Touristik-Mitarbeiterin Julia Jung gegenüber der Welt. Auch andere Orte in Schleswig-Holstein konnten sich freuen.

Stopp! Bürgerinitiative will dem Abriss Eckernfördes Einhalt gebieten

Heute abend um 19.00 Uhr besteht die Möglichkeit zu einem Treffer derer, die dem Treiben in Eckernförde nicht länger tatenlos gegenüberstehen wollen. Treffpunkt ist das Barbarossa. Anwesend sein wird auch Dr. Astrid Hansen vom Denkmalamt in Kiel. „Wie kann verhindert werden, dass noch mehr Neubauten entstehen, die nicht in die Umgebung passen?“, fragt Initiator Jörg Lüttjohann. „Wer sich aktiv in diesen Arbeitskreis einbringen will, wird dort hoch willkommen sein“. Weitere Gründungsmitglieder sind Dr. Heinrich Mehl (u.a. Heimatgemeinschaft Eckernförde) und die Zahnärzte Dr. Jentsch und Wolfram Splittgerber. Die Frage: Was sind die jeweiligen Alternativen?

Es wird sich anzupassen haben

So oder so ähnlich sagte es wohl Bauamtsleiter Roy Köppen auf die Frage des EZ-Redakteurs Tilman Post, ob denn bekannt sei, was mich dem nun versteigerten Gelände an der Berliner Straße geschehen würde. „Es muss ich sich in die Umgebung einfügen“. Ein wenig macht mir da Angst. Wenn man das nämlich so nimmt wie es anscheinend gemeint ist, hieße das, dass man das architektonische Niveau hier nicht deutlich wird steigern dürfen? Ich fange schon wieder zu frotzeln an. pfui. Tankstellen, etwas heruntergekommene, mindestens aber unansehnliche Gewerbegebäude, ein Autohandel. Gibt es denn keine gestaltiersche Vision für diese für die Stadt so wichtige Einfahrtsstraße?

Termine für Stadtführungen in Eckernförde

Auf der ansonsten eher bescheiden gestalteten Seite der Arbeitsgemeinschaft Stadtführungen in Eckernförde findet der Interessierte jetzt die aktuellen Termine der Rundgänge durch die Altstadt für 2012. Beginnend zu Ostern werden monatlich bis zu vier Führungen angeboten. Die Dauer der einzelnen Führung wird mit anderthalb Stunden angegeben. Vielleicht auch etwas für schon eingefleischte Eckernfördianer?

Job im Kasten: Julia Werner soll’s machen

Die angehende Absolventin der Fachrichtung Wirtschaft und Recht der Fachhochschule Westküste in Heide, so meldet die Eckernförder Zeitung, soll künftig leerstehende Gewerbeflächen der Gewerbegebiete Marienthaler und Eckernförde-Nord in den Griff bekommen. Auf drei Jahre ist die Stelle von Julia Werner offenbar befristet, so ist einem ersten Beschluss des Ausschusses für Wirtschaft und Finanzwesen vom 22. November 2011 zu entnehmen. Von März bis Juli 2011 hatte sie bereits ein Praktikum bei der Eckernförde Touristik und Marketing GmbH absolviert und offenbar auch bei ihren Vorgesetzten eine gute Figur gemacht. Chef dort ist der Diplom-Geograph Stefan Borgmann. Im Hause ETMB glaubt man an Facebook als Marketing-Zauber-Allzweck-Wunderwaffe. Für Tourismuswerbung vielleicht okay, aber für den Vertrieb von Business-Immobilien? Bisher hatte die Aufgabe der Vermarktung Dr. Gerald Gehrtz inne, der Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft des Kreises Rendsburg-Eckernförde mbH hiermit wohl des Amtes und Auftrags beraubt, auch wenn er offiziell auf der Seite Wirtschaftförderung des Kreises noch als Ansprechpartner genannt wird. „Man traue ihm diese Aufgabe nicht mehr zu“, zitiert der Artikel der Eckernförder Zeitung. Hört hört. Nun kenne ich zwar weder den Herrn von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, noch die junge Studentin, aber dieses Manöver lässt doch etwas tiefer blicken. Wünschen wir ihr, dass sie diese Aufgabe zeitnah und erfolgreich meistert. Finanziell ist der Job offenbar ausreichend ausgestattet.

Es wird der Öffentlichkeit eröffnet:
die Öffnung des Noores

Was passiert beim Projekt Nooröffnung, welche Veränderungen sind geplant? Diese und andere Fragen stehen am Mittwoch, 14. März, um 19 Uhr im Aufenthaltsraum (Raum 301) des Rathauses im Blickpunkt der öffentlichen Vorstellung des Konzepts und der Bauleitpläne zur Nooröffnung.  Quelle: shz

Postwagenhalle zu versteigern

Eben hielt ich den Versteigerungskatalog von Karhausen in Händen, schlug ihn auf und fand: das Gründstück der alte Postwagenhalle (später Autokraft) in der Berliner Straße samt Garagen und Verwaltungsgebäude, ist für ein Mindestgebot von 178.000 Euro zu versteigern. Ich erinnere mich an die alte Halle noch, weil dort damals „PO/THALLE“ dranstand, also ein seltener Fall von versalem Lang-S. Hat jemand aus diesen Tagen von dieser typografischen Seltenheit vielleicht noch ein Foto?

Wohin mit dem Parkdeck?

Es soll dem kommenden Noorquartier weichen: das ALDI-Parkdeck. ALDI selbst soll auf das Siemsen-Geländer verlagert werden, hier könnte als Ersatz für das abzureißende Kino Stadt Kiel auch ein neues Kino entstehen. Ersten Plänen und Ideen zufolge soll es auf die gegenüberliegende Straßenseite wandern, was allerdings fünf Anwohner auf die Barrikaden und in die Presse treibt. „Bislang sind das doch alles nur Pläne“, sagt Stadtwerke-Chef Dietmar Steffens. Am 14. März 2012 wurde ein Anhörungstermin im Rathaus anberaumt (Bildausschnitt: Projektvorstellung der Stadt Eckernförde).

Fundstück des Tages: Bilder aus den 70ern

Baustellenbilder vom Umbau der Kieler Straße und vom Eiswinter. Eckernförde „damals“, als wir noch jung und verdorbener waren:

Auch zu sehen: Bürgermeister Schulz und: ich glaube, auf einem der Bilder hab ich mich im Sand spielend entdeckt. Freude. Quelle: Youtube

Was macht eigentlich Port Olpenitz?

Ist pleite, so liest man auf der Website. Hab ich lange nicht mehr drum gekümmert. Viele wird es nicht überrascht haben, von einigen weiß ich, dass sie es klammheimlich gehofft hatten. Bereits im Oktober 2011 hat die GmbH Insolvenz angemeldet. „Wir haben die vergangenen drei Monate zu einer umfassenden Bestandsaufnahme genutzt und das Interesse möglicher Investoren sondiert“, sagte Insolvenzverwalter Eckert. Möglichweise würde das Projekte in kleinerem Maßstab einzeln neuen Investoren angeboten werden.

Ina Müller am Südstrand?

Jubel, trubel, Südstrand. Da trübt es sich mir kein Tränchen, dass in 2012 wieder einmal kein Festival den Südstrand den Sandkrug erbeben lassen wird, gibt es noch Nachricht, unser Nordstern, die Sangesröhre unserer Heimat, Interpretin der schönsten Volksweisen, Entertainerin und TV-Star Ina Müller käme in 2013 zu uns nach Eckernförde. Nach Joe Cocker 2007, Rod Steward 2009, Culcha Candela, Die Fantastischen Vier, Ich + Ich 2010 eine würdige Nachfolgerin an dieser Stelle. Da würd ich glatt JETZT schon 2 Karten kaufen wollen. Wenn das keine Vorfreude auslöst. Vielleicht ist so ein 2-Jahres-Turnus ja auch ganz gesund.

Entscheidung mit Geschmäckle:
Vermarktung von Gewerbeflächen

Zwanzigtausend Euro im Jahr ist der Stadt die in die Tourismusgesellschaft ausgelagerte Personalstelle einschließlich Sachmitteln wert, um die in der Stadt vorhandenen Freiflächen im Stadtgebiete besser bzw. überhaupt spürbar zu vermarkten, meldete die Eckernförder Zeitung. „Facebook“ solle einer der Kanäle sein, kommentierte der Bürgermeister. Außerdem sei eine Ausschreibung nicht erforderlich, da es bereits „eine geeignete Kanditatin“ gäbe. Hmm, soll ich ehrlich sein? Hinter dem und Phrasen wie „Marketingmix“, „Marktdurchdringung“ schmeckt (von außen betrachtet) es etwas nach Geschmäckle und der Umweg über die Tourismus-GmbH sieht aus wie ein Aushebeln einer erforderlichen Ausschreibung. Aber in der Tat macht es wohl Sinn, dieses Problem als Aufgabe zu verstehen.

Update: Wie uns Stefan Borgmann schreibt, dürfen sich „geeignete Interessenten“ gerne telefonisch melden: 04351-717925 (siehe Kommentar)

Motivation: Zwei Nutzerstimmen

Zwischendurch mal zwei Zuschriften aus der letzten Zeit, die ermutigen: Zum einen schreibt Jens-Peter Harwerth aus Welshpool, NB, Canada, schreibt „Interessantes Projekt, fuer jemanden der nur alle Jubeljahre mal in die Geburtsstadt eintaucht um dann grosse Plaene und ditto Veraenderungen vorzufinden.“ Von der Westküste grüßt Maik und schreibt „tolle website und interessanter Auftritt. SEO ist auch ganz ordentlich durchgeführt worden. Ansonsten kennt man das ja von den Gemeinden was für schlimme Seiten sie haben. Persönlich finde ich die noch schöner als die seite der nordsee*.“ Na, ein wenig ermuntert das doch schon. Freude.

Mitarbeiter/-in im Counterbereich gesucht

Für die Touristinformationen Eckernförde suchen wir zum 01. Mai 2012 eine(n) Mitarbeiter/-in für den Counterbereich. Die Teilzeitstelle ist auf 20 Std. in der Woche begrenzt. Bezahlt wird nach TVöD. Da der größte Teil unser Arbeit im Sommer anfällt, sollten Sie, wenn Sie sich für die Stelle interessieren, einem Jahresarbeitszeitkonto zustimmen. Das bedeutet, dass Sie in den Sommermonaten deutlich mehr als 20 Std. die Woche arbeiten, dafür dann aber im übrigen Jahr mehr frei haben.

Wenn Sie Lust haben, uns zu unterstützen, dann melden Sie sich bitte bei uns. Wir suchen eine aufgeschlossene und dynamische Kraft, die auch bereit ist, an den Wochenenden zu arbeiten. Da wir im Sommer sehr gut besucht sind, kann es zum Teil stressig werden. Wer sich hiervon nicht abschrecken lässt, den erwartet ein freundliches Team, abwechslungsreiches Arbeiten, immer wieder neue Aufgaben und, was das Beste ist: einen Arbeitsplatz in der Region, in der viele andere Menschen ihren Urlaub verbringen. Was Sie mitbringen sollten: gute PC-Kenntnisse (besonders Word und Excel) freundliches, aufgeschlossenes und kultiviertes Auftreten gute Kenntnisse der Region (besonders Eckernförde) Bereitschaft am Wochenende zu arbeiten im Sommer mehr und im Winter weniger zu arbeiten (das Gehalt wird das ganze Jahr über gleich gezahlt) Grundkenntnisse in Englisch (auch gerne in Dänisch)

Haben Sie Interesse? Dann melden Sie sich möglichst kurzfristig! Entweder per Post oder per Mail: MAIL Marnie Schaefer Eckernförde Touristik und Marketing GmbH Am Exer 1/ Stadthalle 24340 Eckernförde Tel.: 04351/717922

(Quelle: Newsletter der Tourismusgesellschaft)

Die Eckernförder CDU bewegt sich

Wie ich der Presse mit Freude und Wohlwollen entnehme: Inzwischen rückt also auch Christdemokratie der Ostseestadt näher an die „innovativ konversativen“ Absichten des Fördervereins für eine Eckerförder Schauräucherei. Beifall. Nach dem fingerspitzengefühlfreien Abriss der alten Räucherei in der Fischerstraße in den Achtzigern, hatte ich seither mehr also nur „etwas“ am Geschichts- und Charmebewusstsein der Eckernförder Bauentscheider gezweifelt. Altenwohnungen statt junger Projekte, das mag für’s Image Eckernfördes zwar einen wichtigen Beitrag geleistet haben, aber. Und dieses „aber“ möchte ich jetzt mal vielsagend stehenlassen. Nun gut, mehr zum Wollen und Wünschen der hiesigen CDU liest man in der shz hier.

Gewerbeanmeldungen online

Wer sich selbständig machen möchte, der kann künftig sein Vorhaben auch unmittelbar im Netz anstoßen. Das meldet Amt Schlei-Ostsee auf seiner Homepage. Das gilt auch für Ab- und Ummeldungen.

Eckernförde ein Verlierer?

Auf vielen Felder geht es in Eckernförde gut voran und so stellt die Stadt an der Förde im Landesvergleich recht gut da. Eine lange Tradtition allerdings könnte heute zuende gehen: Eckernförde als Standort der Marine. Ist es vorstellbar, dass nicht mehr U-Boote die Silouhette prägen? Auch die Kampfschwimmer könnten abgezogen werden. (Oder aufgelöst? Nur 40 der 140 Stellen sind überhaupt besetzt). Die Lübecker Nachrichten gehen näher auf diese Fragestellung ein. Heute nachmittag gibt uns Minister der Ver(t)eidigung in der Bundeshauptstadt seine Entscheidung über bundesweit 30 Standortschließungen und mehr als 50 Verkleinerungen bekannt.

Update: Nach ersten dpa-Informationen betrifft die beschlossene Schließung der Bundeswehrstandort auf jeden Fall Glücksburg, Alt-Duventstedt, Hohn, Lütjenburg, Bargum, Hürup, Ladelund und Seeth.

Es kommt auch darauf an, wer träumt …

 

heyhey, sprach es in mir, als ich mich heute morgen durch den Netzwald blätterte und mein inneres Auge einmal mehr an einem Aufmacher bei Spiegel Online hängen blieb. In Norwegen wollen sie vielleicht Ölplattformen zu Wohninseln umbauen. Überleg. Sag mal, hatten wir das nicht in Eckernförde auch mal vor? Oder war das wieder einmal nur eine persönlich-spinerte Idee? Wenn ich mich recht erinnere, ist das damals nichts geworden. Schade, warum eigentlich nicht? erinnert sich jemand?

Wohnung in der Eckernförder Altstadt gesucht

Was muss man eigentlich tun, um in der Altstadt Eckernfördes eine kleine Wohnung mit vielleicht zwei oder drei Zimmern zu finden? Wen bitte darf man bestechen? Gibt’s Tipps, wie man an ein kleines, bescheidenes Etablissement in einer der Seitengassen dieser Perle der Ostsee kommt? Ich würde mir erfolgreiche Tipps für die Vermittlung eine kleine große Gefälligkeit wert sein lassen. Christian

Angenehm professionell: Touristikwerbung für die Schleswig-Holsteinische Ostküste

Na, da freut sich doch der samsmorgentliche Surfer: eine überraschend appetitlich gestaltete Seite, die Werbung für die Ostseeregion machen will – und macht. Ohne dass ich mich jetzt schon in die Tiefen der Funktionalität begeben hätte und mal ausgeklammert, das man hier sicherlich doch noch „Potential“ finden könnte: die Einstiegsstimmung stimmt!

Bleibt zu hoffen, dass auch in den Gemeinden und Städten mal professionellere Seiten aufgezogen werden – und sie nicht „der Nachbar“ vom Bürgermeister macht. Unk unk. Es soll nämlich Leute geben, die mehr von Websites verstehen, als der freiberufliche Webmaster, den man so kennt.

Sucht man bei google nach „Urlaub Ostsee Schleswig-Holstein“, dann kommt diese Seite ganz weit vorne. Auch hier: gut gemacht!

Heißhunger auf Streusalz

Manchmal spürt man sie förmlich, wie sie sich ihren Weg durch die graue Hirnmasse bahnen, die Neuronen. Wie Klingeldraht kriechen sie, entlang an alten Windungen, und bahnen sich ihren Weg. Und kommt es endlich zu Kontakt mit dem Hauptsystem, dann macht es „Bratz“ und eine neue Erkenntnis war verdrahtet. So jedenfalls fühlte es sich heute morgen beim Morgenkaffeetrinken und Zeitunglesen an beim Artikel „Heißhunger auf Streusalz führte zu sechs Wildunfällen„. Zum Salzlecken begibt sich das mehr oder weniger wilde Wild also in Richtung Asphalt und wird dort, welch Wunder, von mit Fossilienbrennstoff betriebenen Kraftfahrzeugen unangenehm körperlich erwischt. Okay, Problem erkannt. Wo ist die Lösung?

Fundstück des Tages: Eckernförder Noorfischer Franz Mahrt in einem Interview aus 1993

Sozusagen das Fundstück des Tages: ein Interview von Ewald Christophers mit dem Noorfischer Franz Mahrt aus Eckernförde in der Sendung „Talk op Platt“ aus dem Jahr 1993. Zu finden auf YouTUBE:

Das schien ein „Eckernförde Spezial“ gewesen zu sein. Im Hintergrund ein Schwarzweißfoto aus alten Tagen, rechts im Bild sitzt „Platt-Macher“ Karl-Heinz Groth aus Goosefeld.

Einen Blick auf die Ostsee erhaschen?

Gerne. Die Website „Ostseelife.tv“ bietet zwar im Moment erst 3 Live-Schalten auf das Gewässer an, das verspricht aber mehr werden zu wollen.

Sommerjobs in Eckernförde

Wer sich in den Sommertagen auf 400,00-Euro-Basis etwas dazuverdienen möchte, der hat ab sofort dazu eine vielleicht nette Gelegenheit: Für die Tourismusinformationen in Eckernförde und den Hüttener Bergen werden noch Saisonkräfte gesucht. „Aufgeschlossen und dynamisch“ sollen sie sein, wünscht sich Stefan Borgmann, Geschäftsführer der Tourismus und Marketing GmbH. Bewerbungen sind zu richten an: Marnie Schaefer, Eckernförde Touristik und Marketing GmbH, Am Exer 1/ Stadthalle, 24340 Eckernförde, Tel.: 04351/717922.

E-Mail-Adresse @ecktowncity.de

Wenn das nicht cool ist: ab sofort vergeben wir E-Mail-Adressen mit der coolen Ecktowncity-Endung. Anfragen bitte an email@ecktowncity.de. Weiter in Vorbereitung: Dein eigener, kostenloser Blog unter ecktowncity.de. Mehr dazu demnächst an dieser Stelle.

Ein Blick an die Eckernförder Hafenkante

Einen leicht unterkühlten Blick auf den Fischverkauft, besser: den Nicht-Verkauf, am Hafen wirft zur Zeit auf seinem Portal Christian Enner aus Grasholz. Er berichtet vom ersten Markttreiben am Hafen in diesen frühen Januartagen. Im selben Atemzug fordert er auch eine Umbennung des „Fischmarkts“ ein. Grund dafür: Fisch wird hier nicht mehr wirklich verkauft. Vielleicht bringt ihn das ja auf die Idee, einige neue und unwiderstehliche Fischspezialitäten dort selbst feilzubieten? Ich träume ich immer noch von frischgebackenen Brötchen mit lecker warmen Sprotten. DAS wäre dann wirklich eine Geschäftsidee. Von solchen „Sprottenburgern“ träum ich schon lange. LIeber Christian Enner, wollen wir uns nicht beim nächsten Mal zusammen dort feilbieten?

Fischmarkt in Eckernförde : ein Video

Oh, was sehen meine müden Januaraugen da beim gelegentlich nächtlichen Spatzierensurfen: ein Video zum Thema Fischmarkt in Eckernförde bei Good Old Youtube. Mit etwas langatmig weichgespülter Stimme unterlegt. Aber: seht selbst. Und hört. Und neben diesem einen Thema tummelt sich noch das eine oder andere Thema hier. 147 Aufrufe bisher. Da geht doch noch mehr.

Eckernförde 2011: Wollen Sie sich etwas vornehmen?

Neues Jahr, neue Möglichkeiten. Vielleicht wäre ja etwas „innere Fortbildung“ etwas für sie. Endlich besser Englischsprechen oder doch das Fernsehdänisch etwas auffrischen? Lernen wie man fischt oder Getreide erntet? Mein persönlicher Favorit: endlich ein Workshop beim Eckernförder Photographen Heinz Teufel: im Mai bietet er einen Workshop „Rapsland – Frühling an der wunderschönen Schlei“ an. Ob ich es in diesem Jahr schaffe?

Keine Nachrichten sind gute Nachrichten

„Ruhige Weihnachten“ meldet die Pressestelle der Polizeidirektion Neumünster. Im Kreis Rendsburg-Eckerrnförde blieb es ruhig und friedlich. Endlich jagd mal nicht ein Hiob den nächsten, endlich sucht man nicht die Skandalnadel im Heuhaufen – und findet sie natürlich. Zeit um durchzuatmen, bevor der Lauf des Jahres wieder beginnt.

Stimmungsvolle Bilder von „Eckernförde eiskalt“

Stimmungsvolle Bilder von „Eckernförde eiskalt“ hat Benutzer ursde frisch auf FlickR gepostet.

Südlappland

die bahn fährt wieder. mit dem ersten zug, der heute morgen von kiel wieder fuhr, lief ich soeben in eckernförde ein. eine ruhige stimmung empfing mich. kaum ein auto auf den verschneiten straßen, frohe menschen huschen über die schneehügel. ich betrete das coffee’s. das wirkt heute wie eine warm insel. draußen ist es weiß. husch hier, husch da, nicht wirklich viele menschen an diesem heiligmorgen utnerwegs, drinnen aber lachende murmelnde, frohe gesinnung. ab und zu zischt die kaffeemaschine. ich setze mich und verdaue das bild der tosend grauen ostsee, das mich eben empfing. „südlappland“, denke ich mir und bestelle das größte frühstück, das ich für geld haben kann. ich setze mich und warte auf meinen schulfreund stefan.

Geldsegen: Da klingelt es im Beutel

Aufschwung auch bei einem der großen Unternehmen unseres Landes, der Niederlassung der Evangelischen Landeskirche im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Offenbar wurden Gebete erhört: die Statistik verheißt unverwartete Mehreinnahmen im Steuersäckel von 2,8 Millionen Euro. Man liest auf der Seite des Evangelischen Pressedienstes (epd), diese Summe solle für Baumaßnahmen rückgelegt werden. Na denn. Unser Kreis scheint wirklich zu prosperieren.

Winterwurzeliges Eichhorn

Kennen wir es nicht als da quirlige, squirlige flink-flotte büschelbesenwesen, das sich keck um die stämme windet, bis es oben ganz entschwindet? will sagen: eichhörnchen sind diese kleinen, schnellen wirbelwinde die gute laune und lebendigkeit verströmen. vor diesem hintergrund fährt einem die illustration fast in die müden winterglieder, die meinen augen soeben über den weg liefen. die seite dribble bietet gestalterisch begabten aus dem grafischen handwerk die möglichkeit, arbeiten von sich zu präsentieren. dort fand ich es, das traurige eichhorn, das ohr und pfot senkt, als wäre ihm grad trostloses widerfahren. wenn also der „verein der traurigen eckernförder“ noch ein logo braucht: hurrah, hier ist es.

Bitte zahlen Sie jetzt

Die Eckernförer Ratsversammlung, so liest es sich, hat einige Dinge beschlossen, die sich ändern sollen: Die Grund- und Gewerbesteuern werden angehoben, die Parkgebühren ausgeweitet, die Entsorungsgebühren für Kompost steigern sich schrittweise auf fünf Euro bis 2012. Außerdem werden die Gebühren für Schmutz- und Regenwasser erhöht und für eine Klärgrubenreinigung werden statt 36,50 nun 107,50 Euro fällig. Das Stadtsäckel ist auf, nun darf das Geld kommen. Ich schließe das Browserfenster mit einem Klick in links oben und denke mir „zum Glück erheben sie keine Gebühr auf das Schließen von Fenstern.“

Eines der schönsten

Eines der schönsten Bücher des Jahres 2010 hat seinen Ursprung in Eckernförde: Uwe Teillkamp, Die Uhr. Erschienen in der Edition Eichkamp, gestaltet durch Andreas Töpfer.

Plan B: die Hafenspitze wurde beschlossen gemacht

„Hmm, man kann seine Kunden auch maximal im Unklaren lassen“, dachte ich mir bei der Lektüre. Der B-Plan für die Bebauung der Eckernförder Hafenspitze stünde. Und, was wird da gebaut? Man bekommt nur einen professionelln Grundriss geboten, den man natürlich als „nur Bürger“ kaum nachvollziehen kann. Oder sehe ich das falsch? Nicht umsonst hatte Katharina Mahrt wenigstens ein Baumassenmodell gefordert. Das aber hat der lokale Architekt Alexander Ulrich (CDU), er studierte an der hieisgen Fachhochschule Architektur, abgewiegelt: „Das würde Maximales darstellen, aber so würde nicht gebaut.“ Und? Also? Ergo? Das Problem, dass man sich ansonsten gar keine Vorstellung machen kann, besteht weiterhin. Liest man denArtikel in der KN online, muss man leider zu dem Eindruck kommen, dass eine visuell nachvollziehbare Darstellung nicht gewünscht ist. Oder? Warum nicht VOR einer Entscheidung das, worüber man entscheiden soll, „ordentlich“ darstellen? Unmaßgebliche Gedanken noch vor dem ersten Morgenkaffee. Ob die Art und Weise, wie die B-Pläne genehmigt werden, nicht etwas „archaisch“ ist?

Die Gurke des Tages: Den Tod holen bei famila

Es ist Winter. Ein eisiger Wind geht um die Ecken Eckenfördes. Hungrige Viren frohlocken. Es ist angerichet.

Ein langes, vergnügliches Leben als Konsument habe ich hinter mir. Meist war es vergnüglich. Meist auch von Geben und Nehmen geprägt. Aber eigentlich immer von einger gewissen gegenseitigen Achtung. Eine andere Erfahrung muss man dieser Tage bei Famila in der Rendsburger Straße machen. Zwar ist der Cafebereich einigermaßen ansprechend gestaltet, aber leider dieser Tage: unbenutzbar. Der Rauchereingang wird von vielen Kunden als bequemer zweiter Eingang genutzt, so dass die Tür in diesem Bereich kaum mehr zugeht. Entsprechend niemand sitzt also im Cafe. Und wenn, dann mit Mütze und Handschuhen. „Die Kälte zieht den ganzen Tag zu uns rein“, beklagt sich eine Bäckereiverkäuferin. „Aber wir können nichts machen, das muss die Marktleitung entscheiden“. Die Marktleitung allerdings reagiert nicht. Nicht auf persönliche Ansprache, nicht auf schriftliche Aufforderung. Ofenbar, so muss es scheinen, sind Umsatz und Gesundheit der Gäste und Mitarbeiter „nicht relevant“. Ein schönes Beispiel für Nicht-Mitdenken: Glückwunsch, famila. Hiermit verliehen: Die Gurke des Tages. Ich stehe auf und gehe. „Den Tod hole ich mir nicht bei famila“, sage ich. „Am besten dann auch nichts anderes“, denke ich und lächle.

UPDATE: Vier Stunden später. Ich habe schriftliche Antwort vom Kundenservice. Der bittet mich (sinngemäß) um Verständnis dafür, dass auf gesundheitliche Beeinträchtigung einzelner Gäste und Mitarbeiter leider keine Rücksicht genommen werden könne, da dieser dies der Rauchereingang sei und es den Rauchern nicht zuzumuten sei, den Umweg über die direkt angrenzende Schleuse zu nehmen. Nur zur Verdeutlichung: während 1 Stunde sind 2 Raucher durch genau diese Tür gekommen, aber geschätzt 200 Kunden, die diese Tür als Eingang benutzt haben. Kann man diesen Kundenservice ernst nehmen? Nein. Er reagiert wieder einmal reflexartig abwehrend. Es tut uns leid, dass sich „vereinzelte Kunden“ hier den Tod holen, aber … (ohne weitere Worte). Danke, setzten. Bitte auch nicht weiter lösungsorientiert drüber nachdenken, liebes Unternehmen famila.

Eckernförde am schnellen Draht

Freude! In Eckernförde und anderen Gemeinden in Schleswig-Holstein bietet das Unternehmen Kabel Deutschland jetzt 100-MBit-Leitungen an, so ist auf deren Homepage zu lesen.

Ein Markt folgt dem nächsten

So sagen die Gesetze der Märkte: Es soll einen Markt geben nach dem Markt. Ja, Du sollst auch mehrere Märkte haben. Und in diesem Fall? Na, da könnte man noch zum Besten geben: Der Markt dreht sich um die Kirche. Langer Rede kürzerer Sinn: Nach dem diesjährigen Weihnachtsmarkt soll es auf der Fläche rund um St. Nicolai vom 27. bis 31. Dezember den Silvestermarkt geben. Ein Glück! Endlich keine Langeweile mehr „zwischen den Jahren“, das Trinken und Gourmetieren kann weiter gehen. Man kann auch weiter Döntjes kaufen. Schluss mit „Stille Zeit“! Am Altjahrsabend schließt das Markttreiben mit einem „Kalten Ohren Festival“.

Wie wird wohl der Winter?

Sagte nicht neulich mal jemand, auch dieser Winter würde hart und eisig? Das erinnert mich an den „Jahrhundertwinter“ in den Siebzigern. Schnellhöhlen bauen, über Berge von Schnee bis fast auf’s Dach klettern, mit dem Schlitten aus Eckernförde die Post für’s ganze Dorf holen.

Dazu findet man von Willi Eilert übirgens auch ein Video bei Youtube:

Wanderer, zu Deinen Füßen liegt …

… die Outdoor Academy. So ist es dem Nachrichtennetz zu entnehmen. Laut mediaquell-Website zu Ostholstein (warum eigentlich „Ostholstein“?) will die Berliner Firma Denart & Lechhart GmbH, bekannt unter der Marke „globetrotter“ hier ein Seminarräume, Gastronomie und ein Hotel betreiben. Dafür gibt es seitens des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) dann gleich auch mal ein beachtliches Geschenk: 350.000 Euro. Insgesamt belaufen sich die Investionen auf noch beachtlichere 7,5 Millionen Euro. Freuen wir uns. Was sagt wohl der Bismarck dazu?

Gib, so wird Dir gegeben

Ja, wir sollten uns Beispiele nehmen. Und: wir sollten Beispiele geben. Im Großen wie im Kleinen. Ein „kleines Beispiel“ kann sein: Blutspenden. In der Hoffnung, dass unsere gute Tat nicht in die Mühlen und unter die Räder des Kommerzes gerät. Gisela Bock aus Goosefeld hat, so berichten die Kieler Nachrichten, ein treues Blutspenderherz.

Wieder Montagsdemos in Eckernförde

Für eine verantwortbare Energiepolitik wird wieder auf die Straße gegangen: Montags in Eckernförde. Dass Atomenergie nicht verantwortbar ist, sollte inzwischen jedem klar sein. Dass es gegenüber der Kohle ein „kleineres Übel“ sei, ist auch Augenwischerei. Da versucht man, mit einem No-Go ein anderes No-Go zu rechtfertigen. Das eine wie das andere ist gegenüber künftigen Generationen unverantwortbar. Es gibt für jeden mündigen Verbraucher nur eine einzige Wahl: die Wahl des Stromanbieters. Jeder der heute wegschaut und nicht handelt, macht sich schuldig!

100 % Windkraft möglich

Dieser Satz stich aus dem Artikel in der Kieler Nachrichten heraus: An einigen Tagen wäre bereits eine 100 % Versorgung unseres Landes über Windkraft möglich. Na, den Tag sollten wir anstreben und, wenn er denn eintritt, medial feiern. Das Echo hierauf, das wäre weltweit und einmalig. Das würde nicht nur Eckernförde als „Boom Town“ dastehen lassen, ganz Schleswig-Holstein wäre ein weit ausstrahlender Leuchtturm. Herr Schulze von den Eckernförder Stadtwerken, wann feiern wir ihn, den „Windkrafttag“?

Übel: Die Website der Gemeinde Rieseby

Schreck lass nach: wer hat denn die gebastelt?  Auf die Gefahr hin, jetzt einen netten, engagierten und auf anderen Gebieten überaus fähigen Menschen mit meinem offenen Entsetzen zu treffen: das ist Anti-Werbung. Was sagt uns das, wenn man auf so etwas trifft? Entweder ist es der Gemeinde wenig wert, auf ein professionelles Erscheinungsbild wert zu legen, oder aber die Gemeinde hat einfach kein Gespür dafür was heute „up to date ist“. Rieseby lässt doch auch nicht Schulkinder die Ortsschilder malen – wobei: DAS wäre doch mal eine wirklich charmante Aktion. Lächel.

Wir sind verzeichnet

Seit heute ist unser Blog bei Kiezblogs.de verzeichnet. Dort finden sich auch weitere Regionalblogs aus dem deutschsprachigen Raum – und teilweise darüber hinaus. Schleswig-Holstein aber ist dort äußerst schwach vertreten.

Besuch auf Gegenseitigkeit

Künstler aus dem Havelland bei uns zu Besuch, eine Ausstellung auf Gegenseitigkeit, lese ich heute in der Märkischen Allgemeinen. Ohne dass ich die Künstler kenne, ohne dass ich das Havelland wirklich kenne (auch wenn mir den Name selbst Schönes verspricht), mir gefällt der Gedanke auf Gegenseitigeit. Das ist ein Prinzip, dass offenbar ein wenig unterentwickelt ist?

Steilvorlage: Plöner Ansichten

sind wir nicht alle ein bischen wehmütig? okay, die einen mehr, die anderen weniger. romantik ist nicht jedem mit in die wiege gelegt: der eine ist für eternitplattenversiegelte hausfassaden empfänglicher, als der andere, der sein backstein liebt und pflegt. kommt man von norden aus dem königreich dänemark, wo es im grunde dieselbe alte baustruktur findet, wie in unserem schleswigsschen landesteil fällt einem eines auf: großflächig schlechter geschmackt. um es auf einen kurzen nenner zu bringen: ästhetischer MURKS.

okay. das aber soll nicht das thema des postings sein. sondern: die gute alte zeit, als alles noch gut und das alte neu war. damals, als baumärkte nicht jedem träger eines schlechte-geschmack-gens die volle macht der umsetzung in die hand gaben (aber unter uns: handwerker sind selten besser geschult). glücklicherweise wurde das „alte“ in karten und ansichten dokumentiert. der blog „pöner-ansichten.de“ macht etwas, für das blogs wie geschaffen scheinen: er veröffentlicht diese. das schafft mehrwert und macht spaß. ich sitze im grünen und wünsche mir heimlich: eckernfoerder-ansichten.de

I have a dream: Little Sauselito at Acornford Bay

Ich muss ja zugeben: Nicht erst, seit ich vor zwei Jahren durch Sauselito (Eckernfördes US-Amerikanische Quasi-Partnerstadt im Geiste) striff und staunend und bewegt das Meer an Schwimmhäusern und Wohnbooten sah, ist genau das mein Traum. Eine Mischung aus schwimmender Stadt im modernen holländischen Sinne und „Stadt im Fluss“. Schade, sehr schade, dass ich morgen nicht Werbung dafür machen kann, wenn sich die regen Geister des Eckernförder Lebens (hoffentlich) der diversen Ideen zur Nooröffnung widmen (Stichwort „Eckernförde 21″). Schauen wir mal, was ohne mich so passiert. Christian

B-Plan Hafen: Frist verlängert

Morgen findet die Bürgerversammlung in der Eckernförder Stadthalle statt: Thema Hafenspitze und Thema Nooröffnung. Die Eingabefrist für Stellungnahmen ist bis nach der Versammlung verlängert worden, so dass auch noch Impulse des Abends in die Stellungnahmen einfließen können.

Es wird zur Vollversammlung gebeten

Die Stadt Eckernförde lädt für übermorgen alle Bürger zur einer gleichsam „Vollversammlung* in die Stadthallen ein. So berichten die Kieler Nachrichten heute. Themen der Information und Aussprache werden sein: Das Dauerthema Hafenspitze und die Nooröffnung samt geplanter maritimer Neubebauung für „gutbetuchte“ Segler und Nichtsegler in Wassernähe.

speiseführer sprotte

warm mit einem blatt salat zwischen zwei roggenbrötchenhälften, oder aber pur an schwarzbrot? es gibt sicherlich viele arten und weisen, wie man „seine“ kieler sprotten genießen kann. welches ist IHRE lieblingszubereitung? der buteneckernförder christian witt sammelt zur zeit rezepte und tipps rund um die eckernförder spezialität. alles wird „nachgekocht“. geplant ist ein „speiseführer sprotte“. der jungautor freut sich über zuschriften unter sprottenbuch@christianwitt.de. ein zwinkern von ihm darf natürlich nicht fehlen: „jeder veröffentlichte beitrag wird natürlich opulent honoriert“.

Jugendkunstschule an der Ostsee?

Kennt jemand jemanden, der jemanden kennt, der lust hat, an der Ostsee eine Sommer-Jugendkunstschule aufzuziehen?

Schluss, aus, vorbei

Der Ratskeller ist nicht mehr. Das gesamte Inventar, darunter teilweise Objekte, die den Charme des Ratskellers seit Jahrzehnten ausmachten, wird versteigert. Zwar hat sich der Altstadtverein um Klärung dieses Details bemüht, allerdings bleibt wohl weiterhin unklar, ob genau diese markanten Inventarien vielleicht separat behandelt werden.

Hand in Hand, dann in den Mund

Die richtige Meldung zur richtigen Zeit: die Fotobände „Altes Eckernförde“ von Willi Eulert gehen ab sofort zum fast halben Preis über den Ladentisch. Man kann sich also mit Weihnachtsgeschenken für Eckernförde-Liebhaber gut eindecken. Und noch mehr: von jedem verkauften Exemplar gehen 2 Euro an die AWO und  sichern damit ein Mittagessen. Eine schöne Win-Win-Idee.

Nixe, Nixe in de See…

Es gibt Spargel, Wein- und Kartoffelköniginnen. Eckernförde hatte seine Sprottenkönigin. Doch das „roch“ zu sehr nach Fisch, mutmaßt man und so zaubert das Stadtmarketing eine neue Hoheit aus dem Hut: Die Nixe, Herrscherin der Sprotten und Quallen. So, besser so ähnlich, liest man es heute in der Online-Ausgabe der Kieler Nachrichten.

Mundwasser

Menschen den Mund wässrig zu machen, ist entweder eine Gabe oder aber eine hohe Kunst. An letzterer versucht sich zur Zeit die Tourismusagentur Schleswig-Holstein mit der Aktion „Gerichte mit Geschichte„. Beteiligt sind elf Restaurants aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde. Hirsch mit Birne, Wildes Schwein, Wildbratwurst auf Nudelband, so oder so ähnlich hört es sich an, wenn die Kreisköche dichten.

Historische Stadtführung zum Advent

Am kommenden Sonnabend findet eine historische Stadtführung durch das vorweihnachtliche Eckernförde statt. Andertalb Stunden lang werden die Sehenswürdigkeiten zwischen Hafen, Altstadt und St. Nikolai fachkundig vermittelt. Verantalter ist das Eckernförder Stadtmarketing, der Unkostenbeitrag beträgt 4 Euro, Treffpunkt ist die Touristinformation um 15.00 Uhr.

Vom Nikolaus und Ruprecht

Eva ist 26 Jahre alt, wohnt in Bothell im US-Bundesstaat Washington. Ihre Eltern sind, frisch verliebt, von Eckernförde in die USA ausgewandert. In ihrem Blog beschreibt sie, wie sie die „Deutsche Weihnacht“ in Erinnerung hat. Ein passender Beitrag zum morgigen St. Nikolaus.

Spaß en masse

Die Spaßgesellschaft erreicht die Fördestadt. Am Freitagabend überfluteten schätzungsweise 500 Spaßhungrige Flashmobber die hiesige Dependence eines amerikanischen Spezialitätenrestaurants in der Stadt. Sicherheitskräfte mussten laut Artikel in den Kieler Nachrichten nicht einschreiten. Warum auch?

Nur die echte Aaalregatta ist das echte Welcome Race

Wie Mediaquell gestern kolportierte, findet im kommenden Jahr die traditionelle Aalregatta nach vier Jahren Absitnenz wieder statt! Am 19. Juni wird es unter dem globalisierten Titel „Welcome Race“ als Auftakt zu den sportlichen Veranstaltungen von Kiel nach Eckernförde führen.

Rumpf mit Stimme

Der musikalische Pfad führte sie über das Ostseebad: die Hamburger Bardin Inga Rumpf gab am Donnerstagabend ihr Konzert in der Stadthalle. Lesbar angetan gibt sich der freundlich kommentierende Bericht von Gerhard Breier hierzu in der Online-Ausgabe der Kieler Nachrichten.

Rauchschwaden über dem Hafen: »Dat Fischhus« ist abgebrannt.

Fünf Wehren und das Technische Hilfswerk konnten nicht verhindern, dass heute morgen um 5.25 Uhr die Fischbude am Eckernförder Hafen »Dat Fischhus« komplett niederbrannte. Zunächst war die Rede vom Restaurantschiff im Binnenhafen, schnell aber wurde klar, dass es sich um den Pavillon handelte. Brandursache und Schadenhöhe, so meldet Welt Online aktuell, seien bis dato noch nicht bekannt. Die Polizei schätzt laut einer ersten Meldung der Polizeidirektion den Schaden auf 200.000 Euronen. Vielleicht, so die stille Hoffnung, erstrahlt ja zur nächsten Saison an selber Stelle ein ansprechendes Pendant das Licht der Architekturwelt – als ästhetische Ergänzung des Ensembles von Backsteinspeicher und der Werft? Derweil sucht die Polizei nach Zeugen und bittet unter der Telefonnummer 9080 um Hinweise.

Altstadtverein wird präsent

Seit gestern ist es online, das neue Aushängeschild des Altstadtvereins in Eckernförde. Unter altstadtvereineck.de präsentiert sich der Verein sehr übersichtlich mit Historie, Satzung und Aktivitäten.

Armseligkeiten: Chronologie eines Grundsicherungsantrags in Eckernförde

Eckernförde ist bei besser Betuchten Rentenempfänger ein beliebter Altersruhesitz. Einheimischen Neurentnern wie Bübi Gerdau steht derweil die Ostsee bis zum Hals. Er hat uns vor einigen Tagen die Fortsetzung seiner „Asonzial-Amtsstory“ geschickt. Die veröffentlich wir natürlich gerne:

Chronologie eines Grundsicherungsantrages in Eckernförde:
Wie im vorigen Artikel (Hat Eckernförde ein Sozialamt oder ein Asozialamt) beschrieben, habe ich einen neuerlichen Antrag auf Grundsicherung gestellt…
Heute möchte ich den gesamten Vorgang einmal der Öffentlichkeit vorstellen:
Am 01.02.2009 bin ich mit einer Altersrente, nach 45 Arbeitsjahren auf dem Bau, in Höhe von 626,88 € abgespeist worden.
Da ich Fixkosten für Miete, Nebenkosten, Heizung und notwendige Versicherungen in Höhe von 314,07 € hatte, wollte ich zum 01.02.2009 Grundsicherung beantragen und hätte auch lt. Grundsicherungsamt einen Anspruch auf ca. 7 € im Monat gehabt! Und natürlich eine Befreiung von den Rundfunkgebühren.
Daraufhin schlug mir die Sachbearbeiterin vom Grundsicherungsamt vor, doch lieber Mietzuschuss zu beantragen, denn nach Nachfrage bei ihrer Kollegin vom Wohngeldamt stünde mir ca. 50 € Mietzuschuss zu…. Dann könnte ich die Rundfunkgebühren von den 50 € bezahlen und hätte trotzdem ein paar Cent im Monat mehr.
Nun, sie füllte für mich den Antrag auf Mietzuschuss aus und gab ihn bei der Kollegin ab. Ich sollte nur noch eine Bescheinigung von meiner Vermieterin nachreichen.
(Ich bewohne seit 1987 ein Zimmer mit Küche und Bad bei meiner Vermieterin weil ihr die Wohnung zu groß und ich seit damals ständig auf Montage war. Da wir in den Jahren nie Streit hatten, hatte ich auch keine Veranlassung umzuziehen. Nur bei der Euroeinführung wurde ein neuer Mietvertrag abgeschlossen. Sonst gab und gibt es keine gemeinsame Lebensführung!)
Schon bei Abgabe der Zusatzbescheinigung meinte die Dame vom Wohngeldamt mir Betrugsabsichten vorwerfen zu müssen……
Nach ca. 4 Wochen warten auf einen Bescheid schrieb ich eine Anfrage an das Wohngeldamt ob es noch lange dauern würde… Daraufhin wurde mir vorgeworfen, sie wäre schon zwei Mal bei mir gewesen um meine Wohnverhältnisse zu prüfen und ich wäre nicht angetroffen worden.
Ich habe dann Bilder von meinem Zimmer hingeschickt. Einzelbett, ein Kühlschrank und ein Gefrierschrank im Zimmer, Schrank ohne weibliche Bekleidung und einen separaten Stromzähler. Außerdem habe ich bekundet und bewiesen, dass meine Vermieterin und ich nie ein gemeinsames Konto hatten und wir eine getrennte Lebensführung haben….
Nützte alles nichts!!! Der Antrag wurde 26.03.2009 abgelehnt!
Mein Widerspruch wurde vom Kreis Rendsburg-Eckernförde am 06.07.2009 ebenfalls als unbegründet abgewiesen!!!
Somit bin ich ein, von der Stadt Eckernförde und dem Kreis Rendsburg-Eckernförde, anerkannter und gottseidank erkannter und verhinderter “Mietzuschussehrschleicher”!
Trotzdem habe ich am 20.08.2009 erneut einen Antrag auf Grundsicherung eingereicht, denn die GEZ verlangt, mit der Androhung von 1000 € Bußgeld, die Bezahlung der Gebühren seit 01.02.2009 in einer Summe!
Diesesmal wurde der Antrag auf Grundsicherung sofort und schon nach einem Tag, nämlich am 27.08.2009, abgelehnt, weil mein Einkommen der Grundsicherungsleistung um 1,98 € übersteigt.
Dabei wurden natürlich nicht die tatsächlichen Heizkosten berechnet, sie wurden von 55 € auf 49,56 € gekürzt. Außerdem wurde die Haftpflichtversicherung von tatsächlichen 9,57 € auf 5,17 € gekürzt und die für das Alter sehr wichtige Unfallversicherung mit Krankenhaustagegeld und Invaliditätsversicherung in Höhe von 23,51 € wurde garnicht berücksichtigt!
Morgen werde ich nun Widerspruch gegen die Ablehnung einreichen und weiter berichten ob man in Deutschland tatsächlich das Recht auf Grundsicherung im Alter bekommt……
Wolf-Dieter (Bübi) Gerdau
Prinzenstrasse 9
24340 Eckernförde

Chronologie eines Grundsicherungsantrages in Eckernförde:

Wie im vorigen Artikel (Hat Eckernförde ein Sozialamt oder ein Asozialamt) beschrieben, habe ich einen neuerlichen Antrag auf Grundsicherung gestellt…

Heute möchte ich den gesamten Vorgang einmal der Öffentlichkeit vorstellen:

Am 01.02.2009 bin ich mit einer Altersrente, nach 45 Arbeitsjahren auf dem Bau, in Höhe von 626,88 € abgespeist worden.

Da ich Fixkosten für Miete, Nebenkosten, Heizung und notwendige Versicherungen in Höhe von 314,07 € hatte, wollte ich zum 01.02.2009 Grundsicherung beantragen und hätte auch lt. Grundsicherungsamt einen Anspruch auf ca. 7 € im Monat gehabt! Und natürlich eine Befreiung von den Rundfunkgebühren.

Daraufhin schlug mir die Sachbearbeiterin vom Grundsicherungsamt vor, doch lieber Mietzuschuss zu beantragen, denn nach Nachfrage bei ihrer Kollegin vom Wohngeldamt stünde mir ca. 50 € Mietzuschuss zu…. Dann könnte ich die Rundfunkgebühren von den 50 € bezahlen und hätte trotzdem ein paar Cent im Monat mehr.

Nun, sie füllte für mich den Antrag auf Mietzuschuss aus und gab ihn bei der Kollegin ab. Ich sollte nur noch eine Bescheinigung von meiner Vermieterin nachreichen.

(Ich bewohne seit 1987 ein Zimmer mit Küche und Bad bei meiner Vermieterin weil ihr die Wohnung zu groß und ich seit damals ständig auf Montage war. Da wir in den Jahren nie Streit hatten, hatte ich auch keine Veranlassung umzuziehen. Nur bei der Euroeinführung wurde ein neuer Mietvertrag abgeschlossen. Sonst gab und gibt es keine gemeinsame Lebensführung!)

Schon bei Abgabe der Zusatzbescheinigung meinte die Dame vom Wohngeldamt mir Betrugsabsichten vorwerfen zu müssen……

Nach ca. 4 Wochen warten auf einen Bescheid schrieb ich eine Anfrage an das Wohngeldamt ob es noch lange dauern würde… Daraufhin wurde mir vorgeworfen, sie wäre schon zwei Mal bei mir gewesen um meine Wohnverhältnisse zu prüfen und ich wäre nicht angetroffen worden.

Ich habe dann Bilder von meinem Zimmer hingeschickt. Einzelbett, ein Kühlschrank und ein Gefrierschrank im Zimmer, Schrank ohne weibliche Bekleidung und einen separaten Stromzähler. Außerdem habe ich bekundet und bewiesen, dass meine Vermieterin und ich nie ein gemeinsames Konto hatten und wir eine getrennte Lebensführung haben….

Nützte alles nichts!!! Der Antrag wurde 26.03.2009 abgelehnt!

Mein Widerspruch wurde vom Kreis Rendsburg-Eckernförde am 06.07.2009 ebenfalls als unbegründet abgewiesen!!!

Somit bin ich ein, von der Stadt Eckernförde und dem Kreis Rendsburg-Eckernförde, anerkannter und gottseidank erkannter und verhinderter “Mietzuschussehrschleicher”!

Trotzdem habe ich am 20.08.2009 erneut einen Antrag auf Grundsicherung eingereicht, denn die GEZ verlangt, mit der Androhung von 1000 € Bußgeld, die Bezahlung der Gebühren seit 01.02.2009 in einer Summe!

Diesesmal wurde der Antrag auf Grundsicherung sofort und schon nach einem Tag, nämlich am 27.08.2009, abgelehnt, weil mein Einkommen der Grundsicherungsleistung um 1,98 € übersteigt.

Dabei wurden natürlich nicht die tatsächlichen Heizkosten berechnet, sie wurden von 55 € auf 49,56 € gekürzt. Außerdem wurde die Haftpflichtversicherung von tatsächlichen 9,57 € auf 5,17 € gekürzt und die für das Alter sehr wichtige Unfallversicherung mit Krankenhaustagegeld und Invaliditätsversicherung in Höhe von 23,51 € wurde garnicht berücksichtigt!

Morgen werde ich nun Widerspruch gegen die Ablehnung einreichen und weiter berichten ob man in Deutschland tatsächlich das Recht auf Grundsicherung im Alter bekommt……

Wolf-Dieter (Bübi) Gerdau
Prinzenstrasse 9
24340 Eckernförde

Website mit Stil: Gut Altenhof

Das weltweite Netz hat viele üble Seiten, vor allem was unsere doch oft erschreckend „designarme“ Region betrifft. Auf der „guten Seite“ des Netztes steht die des Gutes Altenhof. Edel, seit die Website, hilfreich und gut, sozusagen. In edelem grün gehalten, mit klarer Struktur und von professioneller Hand erstellt präsentiert sich das Anwesen mit all seinen Facetten: Golf, Ferienhäuser, Übernachtungen. Kommentar dazu: Gut gemacht, Familie Bethmann-Hollweg!

Ein Leser fragt: Hat Eckernförde ein Sozialamt oder ein Asozialamt?

Ein Leser fragt: Hat Eckernförde ein Sozialamt oder ein Asozialamt?
Eine kleine Bemerkung muß ich vorausschicken: Ich bin von Beruf Maurer und habe von 1960 bis zum Eintritt in die Harz IV Regelung auf dem Bau malocht. Davon die letzten 16 Jahre fast ständig auf Montage. Da ich wegen der Arbeitslosigkeit in den Wintermonaten mit einer kleinen Rente rechnete, habe ich die 4 Jahre bis zur Regelaltersrente die Demütigungen der halbjährlichen Beantragungen für Harz IV ertragen um nicht auf die Prozente verzichten zu müssen!
Der Schock kam dann. Meine Nettorente betrug 626,88 € und trotz eines Widerspruches, der natürlich abgelehnt wurde, blieb es dabei! Mit dem Rentenbescheid erhielt ich den Rat, ich hätte ein Anrecht auf Grundsicherung….. Und da kam das Grundsicherungsamt Eckernförde ins Spiel:
Ich füllte den Antrag nur aus um wenigstens in den Genuss der Rundfunkgebührenbefreiung zu kommen! Nun, die Dame rechnete meinen Anspruch auf Grundsicherung aus und ich hätte von der Stadt ca. 7 € zusätzlich zu meiner Rente erhalten. (Und natürlich die Befreiung von den Rundfunkgebühren)
Leider machte die Dame mir den Vorschlag doch Mietzuschuss zu beantragen. Dann müsste ich zwar die Rundfunkgebühren bezahlen aber da ich ein Anrecht auf ca. 50 € Mietzuschuss hätte würde ich dabei ja finanziell besser fahren…..
Nun, lange Rede kurzer Sinn, das Wohngeld wurde abgelehnt! Widerspruch wurde auch abgelehnt, aber ich könne ja den Bürgermeister verklagen! Dauer der ganzen Angelegenheit ca. 6 Monate. Inzwischen aufgelaufen ca. 125 € Rundfunkgebühren und eine Androhung von 1000 € Bußgeld und die Aufforderung bis zum 15.09.2009 ca. 190 € in einer Summe zu bezahlen.
In meiner Not, denn eine Klage gegen die Ablehnung hätte sicher nochmal 6 Monate gedauert, habe ich erneut einen Antrag auf Grundsicherung gestellt.
Nun sind inzwischen Rente und Regelsatz erhöht worden!
Ich bekomme jetzt 645,21 € Rente. Davon bezahle ich Kaltmiete plus Betriebskosten 229,50 € plus 55 € Heizung und 2,50 € für Warmwasser zum Duschen. Abzusetzen von der Rente habe ich eine Haftpflichtversicherung in Höhe von monatlich 9,57 € und eine Unfallversicherung von 23,51 €.
Da der Regelsatz für die Grundsicherung im Alter 359,00 € beträgt müsste ich eigentlich nach Adam Riese einen Anspruch von 31,37 € haben.
Habe ich aber nicht! Das Grundsicherungsamt rechnet: Grundsicherung 359,00 €, Kaltmiete 195,00 €, Betriebskosten 34,50 €, Heizkosten Höchstbetrag 49,56 €, Haftpflichtversicherung Höchstbetrag 5,17 € und Unfallversicherung nichts….
Daher übersteigt mein Einkommen meinem Bedarf um monatlich 1,98 €, so dass die Gewährung von Grundsicherungsleistungen nicht in Betracht kommt!
Fazit ist: Ich muß die gekürzten 5,44 € Heizkosten, die 4,40 € Haftpflicht, die 23,51 € Unfallversicherung und die ca. 18 € Rundfunkgebühren jeden Monat extra bezahlen. Das sind 51,35 € monatlich, die ich jetzt unterhalb des Regelsatzes zur Verfügung habe. Das sind 307,56 € im Monat. Davon kann ich doch locker noch 30 € für Strom, 29,50 € für Telefon, 33,50 € für eine Monatskarte für den Stadtbus, ein paar Hygenieartikel, Kleidung und Arztkosten bezahlen, oder? Muss man auch noch essen?
Allerdings wurde mir ein Widerspruchsrecht eingeräumt. Aber hat es Zweck?
Ich frage mich allerdings: Ist das alles noch Sozial und geht es noch mehr Leuten in Eckernförde ähnlich? Für Zuschriften wäre ich sehr dankbar!
Auch per Email unter
b-gerdau@live.de
Wolf-Dieter Gerdau
Prinzenstrasse 9
24340 Eckernförde

Eine kleine Bemerkung muß ich vorausschicken: Ich bin von Beruf Maurer und habe von 1960 bis zum Eintritt in die Harz IV Regelung auf dem Bau malocht. Davon die letzten 16 Jahre fast ständig auf Montage. Da ich wegen der Arbeitslosigkeit in den Wintermonaten mit einer kleinen Rente rechnete, habe ich die 4 Jahre bis zur Regelaltersrente die Demütigungen der halbjährlichen Beantragungen für Harz IV ertragen um nicht auf die Prozente verzichten zu müssen!

Der Schock kam dann. Meine Nettorente betrug 626,88 € und trotz eines Widerspruches, der natürlich abgelehnt wurde, blieb es dabei! Mit dem Rentenbescheid erhielt ich den Rat, ich hätte ein Anrecht auf Grundsicherung….. Und da kam das Grundsicherungsamt Eckernförde ins Spiel:

Ich füllte den Antrag nur aus um wenigstens in den Genuss der Rundfunkgebührenbefreiung zu kommen! Nun, die Dame rechnete meinen Anspruch auf Grundsicherung aus und ich hätte von der Stadt ca. 7 € zusätzlich zu meiner Rente erhalten. (Und natürlich die Befreiung von den Rundfunkgebühren)

Leider machte die Dame mir den Vorschlag doch Mietzuschuss zu beantragen. Dann müsste ich zwar die Rundfunkgebühren bezahlen aber da ich ein Anrecht auf ca. 50 € Mietzuschuss hätte würde ich dabei ja finanziell besser fahren…..

Nun, lange Rede kurzer Sinn, das Wohngeld wurde abgelehnt! Widerspruch wurde auch abgelehnt, aber ich könne ja den Bürgermeister verklagen! Dauer der ganzen Angelegenheit ca. 6 Monate. Inzwischen aufgelaufen ca. 125 € Rundfunkgebühren und eine Androhung von 1000 € Bußgeld und die Aufforderung bis zum 15.09.2009 ca. 190 € in einer Summe zu bezahlen.

In meiner Not, denn eine Klage gegen die Ablehnung hätte sicher nochmal 6 Monate gedauert, habe ich erneut einen Antrag auf Grundsicherung gestellt.

Nun sind inzwischen Rente und Regelsatz erhöht worden!

Ich bekomme jetzt 645,21 € Rente. Davon bezahle ich Kaltmiete plus Betriebskosten 229,50 € plus 55 € Heizung und 2,50 € für Warmwasser zum Duschen. Abzusetzen von der Rente habe ich eine Haftpflichtversicherung in Höhe von monatlich 9,57 € und eine Unfallversicherung von 23,51 €.

Da der Regelsatz für die Grundsicherung im Alter 359,00 € beträgt müsste ich eigentlich nach Adam Riese einen Anspruch von 31,37 € haben.

Habe ich aber nicht! Das Grundsicherungsamt rechnet: Grundsicherung 359,00 €, Kaltmiete 195,00 €, Betriebskosten 34,50 €, Heizkosten Höchstbetrag 49,56 €, Haftpflichtversicherung Höchstbetrag 5,17 € und Unfallversicherung nichts….

Daher übersteigt mein Einkommen meinem Bedarf um monatlich 1,98 €, so dass die Gewährung von Grundsicherungsleistungen nicht in Betracht kommt!

Fazit ist: Ich muß die gekürzten 5,44 € Heizkosten, die 4,40 € Haftpflicht, die 23,51 € Unfallversicherung und die ca. 18 € Rundfunkgebühren jeden Monat extra bezahlen. Das sind 51,35 € monatlich, die ich jetzt unterhalb des Regelsatzes zur Verfügung habe. Das sind 307,56 € im Monat. Davon kann ich doch locker noch 30 € für Strom, 29,50 € für Telefon, 33,50 € für eine Monatskarte für den Stadtbus, ein paar Hygenieartikel, Kleidung und Arztkosten bezahlen, oder? Muss man auch noch essen?

Allerdings wurde mir ein Widerspruchsrecht eingeräumt. Aber hat es Zweck?

Ich frage mich allerdings: Ist das alles noch Sozial und geht es noch mehr Leuten in Eckernförde ähnlich? Für Zuschriften wäre ich sehr dankbar!

Auch per Email unter

b-gerdau@live.de
Wolf-Dieter Gerdau

Prinzenstrasse 9
24340 Eckernförde

Hotel Stadt Hamburg: Wiedervereinigung Nordsüd

Der Verlauf der Gerichtsstraße hatte den Fußgängerstrom in Richtung Kieler Straße-Süd immer eingeengt, ja aufgehalten. Süd war immer ein Zone zweiter Klasse. Dem ist jetzt abgeholfen: die Bepflasterung ist vollendet, seit gestern ist der Durchgangsverkehr wieder gestattet und am kommenden SOnnabend wird die Chose groß und offiziell mit 4000 Luftballons, Musike und Spektakel eingeweiht.

Mäuseum in Eckernförde

Professor Dr. med. Gynter Mödder und Frau Renate ziehen nach Eckernförde. Nun nimmt es nicht wunder, dass es Altvordere aus Restdeutschland zur dritten Lebenshälfte gerne an die nördlichen Gestade verschlägt, in diesem Fall aber hat es etwas: nicht ein ganzer Zirkus zieht mit ihnen, nein, ein Mauseum. Ehepaar Mödder nimmt an die 3500 Exponate von Bergheim-Glessen mit an die Ostsee, so schreibt sie in der KN-Online. Da bekommen das Bananen- und  Haarmuseum ernsthafte Konkurrenz.

Koi Koi Koi aus Goosefeld

Spätestens seit Doris Dörries Spielfilm Der Fischer und seine Frau (2004) ist er der bunte Hund unter den Fischen: der japanische Koi. Einige auch werden die Hinweisschilder an der Bundesstraße vor Goosefeld schon zur Kenntnis genommen haben, die zur Koi-Zucht der Familie Todtenbier führen. Die beiden Goosefelder standen jetzt in einem Interview mit den Kieler Nachrichten Rede und Antwort über ihren Nebenerwerbsbetrieb. Es zweites Standbein bietet das Familienunternehmen auch den Bau von Teichen an.

Lass die Kinder man machen

Im Gettorfer Zoo können Kinder mitmachen. Unter dem Motto „Bernstein – Das Gold der Ostsee“ startet die Direktion am kommenden Mittwoch zwischen 11 und 16 Uhr eine Mitmachaktion für die Jüngsten. Zunächst soll es „rund um die Geschichte“ des fossilen Funkelsteins gehen, am Ende besteht auch die Möglichkeit, Steine selbst zu schleifen. Eine separate Anmeldung ist nicht nötig und es gilt der normale Eintritt.

Nie mehr einsam essen müssen

Aus und vorbei die Zeiten, als man nach gemeinsamer Feldarbeit an Wegesrand und Wiesenrain gemeinsam mit allen Mitgliedern der Horde zu „Tisch“ saß. Längst vorbei auch die Zeiten, da man abends das frisch Erlegte mit Geschichten aus der Vorzeit der Urzeit am Spieße drehte, im trauten Kreise seiner Sippe. Da sitzen wir nun, krawattet oder unkrawattet auf unseren ergonomisch wohlgeformten Rollenpolstern, hacken die Tasten und lassen flimmern. Tagein, nachtaus. Und was, wenn „der kleine Hunger kommt“? Allen Zwitschernden offeriert die schön gestaltete Seite „Zwittagessen“ jetzt ihre Dienste: verabreden Sie sich via Twitter mit andern Twitteranern zum gemeinsamen Mittagsmahl. Im Gegensatz zur Flaute bei der Geburtenrate („Deutsche mögen keine Deutschen“) hat sich die Zahl der deutschen Twitternutzer flugs verdoppelt. Die „Locations“ bezieht der Service übrigens über die Datenbank von Qype. Fehlt eigentlich nur noch die Funktion, dass man diejenigen Mitesser, die man garantiert nicht in der Mittagspause treffen möchte, per „Blacklist“ blockieren kann. Inspiriert wurden die beiden Macher Roman Zenner und Interface-Designer Christoph Zillgens aus Aachen von einer entsprechenden Website in Belgien.

Alle meine Schiffchen: jetzt auch online

Schiffeversenken virtuell? Schiffspositionen jetzt online.

Schiffeversenken virtuell? Schiffspositionen jetzt online.

Die Zeiten, in denen man zum Schiffe gucken an Deich, Strand oder Promenade musste, sind zwar noch nicht vorbei, jetzt aber haben auch Zuhausedarber die Möglichkeit, zumindest die Position von Schiffen im Netz nachzuvollziehen. Die Firma Consist mit Sitz in Kiel bietet diesen Dienst auf ihrer Website an. Mit Hilfe von Google-Karten lassen sich neben der Position auch Name, Art des Schiffes, Länge und Breite anzeigen. Da dies auch für Marineschiffe gilt, ist diese Dienstleistung vielleicht ein erster Schritt zu  „virtuellem Schiffeversenken“?

Wer gern mal ins Rudern kommt

Ruder- und Paddelfreunde finden auf der Seite des Schleswig-Holsteinischen Ruderverbandes detaillierte Informationen auch zum Rundern „rund die Bucht“. Angereichtert mit einer Karte von WeRow werden hier zwei Tourenvorschläge unterbreitet: Eckernföre–Boknis Eck und Eckernförde–Bülk.

Zurück in die 1760er: Fayencen im Heimatmuseum

Noch bis Ende August 2009 wird das Heimatmuseum Eckernförde in einer Sonderausstellung Stücke der Kriesebyer Fayence-Manufaktur zeigen. Vor 250 Jahren wurde sie durch die Eckernförder Reederfamilie Otte in Krieseby gegründet, fünf Jahre später allerdings bereits nach Eckernförde verlegt. Auszug aus dem Text zur Ausstellung. „Fayence-Ausstellungen, die sich mit den Manufakturen des Ostseeraums allgemein oder speziell mit Stockelsdorfer, Kieler oder Kellinghuser Fayencen beschäftigten, gab es bereits einige, Eckernförde und Criseby jedoch waren immer nur Beiwerk. Unsere Ausstellung möchte anhand ausgewählter Stücke aus verschiedenen Museen Deutschlands das Augenmerk auf die hiesige Produktion lenken, an der berühmte Fayencemaler wie Johann Leihamer und sein noch bekannterer Sohn Abraham ihre Karrieren begannen, die dann in Kiel und Stockelsdorf zum Höhepunkt geführt wurden.“ Die entsprechenden Öffnungszeiten des Heimatmuseums finden sich auf deren Homepage.

SPD in Loose mit eigener Website

Der SPD Ortverein der Gemeinde Loose zeigt sich im Netz. Zwar ist der Inhalt der Website nicht so ganz aktuell, dennoch beleuchtet sie Geschichte des Ortsverbands und Aktivitäten. Eines der Wahlziele aus dem Mai 2008 ist es, das Internet mehr und besser zur Information und Tourisumuswerbung zu nutzen. Guter Vorsatz, schauen wir mal, ob und was da passiert. Und: nachdem es von Rieseby aus nun keine Taxiversorgung gibt, sollte ein Sammeltaxi eingerichtet werden. Auch das ist „eigentlich“ eine gute Idee. Vor einiger Zeit sprach ich mit einem Gehbehinderten, der dort in der Feldmark wohnt – und der sich ein normales Taxi aus Eckernförde wegen der hohen Anfahrtskosten nicht mehr leisten kann. Man müsste beim genannten Ortsverein der Sozialdemokraten mal abfragen, welche Wahlziele inzwischen wie angegangen wurden.

Sprudel zwischen den Meeren

Der SSW verwendet sich dagegen, fährt man dieser Tage durch Nordfriesland, fehlt in keinem Dorf mindestens ein Transparent gegen die großflächige Einlagerung von Kohlendioxid: Der Widerstand gegen das „Aufpumpen des Erdreichs mit Abgasen“ bündelt sich derzeit auf der Website der Bürgerinitiative gegen die Einlagerung. Dort wird auch eingeladen zur Podiumsdiskussion am 9. August 2009 in Wanderup zu diesem Thema. Eingeladenerweise zugegen: Michael Müller (Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium / Unterstützer der CCS-Politik des Bundesumweltministers Gabriel), Dr. Wolfgang Wodarg (Mitglied des Deutschen Bundestages), Dr. Gitta Trauernicht (Mitglied des Landtages), Dr. Ralf Stegner (Vorsitzender des SPD-Landesverbandes), Hanno Fecke (Bundestagskandidat im Wahlkreis 2/Nord-Friesland), Werner Asmus (Vorstand der Bürgerinitiative gegen das CO2-Endlager). Auch andernorts waren die Pläne der Energiekonzerne und des Bundesumweltministeriums nicht auf Begeisterung gestoßen.

Der Hafen quallt über

Der Südost treibt die Quallen wieder im Hafenbecken zusammen

Der Südost treibt die Quallen wieder im Hafenbecken zusammen

„Quallen können nicht gegen die Strömung schwimmen“ und „sind völlig harmlos“ entwarnt Hafenmeister Peter Drewes (63) laut Interview mit einem ungenannt bleibendem sogenannten „Bild-Leserreporter“. Der hatte die zusammengeferchten Quallgeister im Bild und für Bild festgehalten: Zur Zeit treiben Wind und Strömung von Südwest sie im Eckernförder Hafenbecken zu einem fast geschlossenen milchbreiweißen Teppich zusammen.

Mit Tradition: Kalenderverlag in Lindhöft

Manchmal sind es die kleinen, feinen Unternehmen, die über Jahre hinweg Erstaunliches schaffen. Eines dieser Beispiele ist der Harms Verlag in Lindhöft. Seit vielen Jahrzenten ist er Herausgeber von etlichen Werken: Unter anderem von Taschenkalendern Amnesty International und einiger Umwelt- und Schülerkalender, niederdeutscher Literatur und diversen Reiseführern. Inhaber wie Herausgeber ist auch von medizinischer Fachliteratur ist Dr. med. Volker Harms.

Max Raabe in Altenhof: Schöner Gigolo

Es gibt noch wenige Restkarten: am kommenden Montagabend treten Max Raabe (Gesang) und Christoph Israel (Klavier) gemeinsam im Rahmen des Schleswig-Holstein Musikfestivals im Kuhhaus des Guts Altenhof auf. Karten kosten zwischen 10,00 und 49,00 Euro und sind ausschließlich über die Hotline unter 0431 – 570 470 zu bekommen. „Mein Herz ist ein Salon schöner Frauen“, sagt und singt Max Raabe, der in den 1990ern mit seinem Berliner Palastorchester weltberühmt wurde und jahrelange im Berliner Wintergarten auftrat.

Wenn das Eichhorn zwitschert

Microblogging wird lokal: Ab sofort spricht ecktowncity auch Twitter. Histörchen, Meinungen und Nachrichten rund um die Eckernförder Bucht gibt’s jetzt unter „ecktowncity„. Wir freuen uns über jeden Follower!

Junge Ermittler fahren Rad

Eine nette Idee hatte die Gemeinde Noer im Rahmen ihres Ferienprogramms: per Schnitzeljagd konnten die Youngsters radelnd ihrer Gemeinde „ermitteln“ – und jede ergatterte Information wurde mit Punkten bewertet. Weitere Veranstaltungen finden sich auf der Seite der Gemeinde.

Besuch bei Kolonistens

Eine kleine Reise zurück in die Zeit, als Deutschland sich kolonisierte, könnten Interessierte am 8. August auf Einladung der Heimatgemeinschaft in Eckernförde unternehmen. Unter der Leitung von Dr. Telse Stoy wird der Naturerlebnisraum „Kolonistenhof“ in Neu Duvenstedt besichtigt. Weiter Informationen hierzu finden sich auf der Seite der Heimatgemeinschaft.

Unter weißen Tüchern

Wer heute seine Arbeitskollegen noch mit der Schilderung seiner Urlaubserlebnisse entrücken und verzücken möchte, der muss schon ein wenig mehr bieten als Pauschalreisen auf Sonneneilande oder Gutscheinabenteuer á la Achim Schweizer. Zeitreisen sind der kommende Bringer. Und weil man bis dato die Portale in die anderen Zeitdimensionen nicht wirklich auftun konnte (zumindest ist nichts davon bekannt), wird man Vorlieb nehmen müssen mit der Inszenierung derselben. Je nach Geschick mehr oder weniger authentisch. Die „Große Holzklasse“ der Zeitreise sticht ab Kappeln in Form von Traditionsseglern in See, so weiß das Outdoor- und Camping-Blog dieser Tage zu berichten. Dabei gibt’s den Törn an Bord der Seeräuberbraut Pippilotta mit bis zu 35 Mitörnenden ab 395 Euro.

Jetzt wieder dabei: die freien Wähler in Eckernförde

In den 60er Jahren mischte die „Freie Wählergemeinschaft“ als FDP-nahe Gruppe stark in Eckernfördes Lokalpolitik mit, jetzt haben sie sich unter dem Ex-CDU-Mann Micha Bund neugegründet, so die Kieler Nachrichten. Micha Bund, im Berufsleben Ex-Tourismusmanager der Ostseestadt und MLP-Berater, hatte im Frühjahr im Bürgerverein für Aufruhr und Austritte gesorgt und war nach innerparteilichen Machtkämpfen im März 2009 aus der CDU ausgetreten.

Käferschwärme entlang der Küste

Alles was zum Aufreger taucht, taucht für die Bild

Alles was zum Aufreger taucht, taucht für ’Bild’.

Er ist einer der beliebtesten Käfer: der possierliche Marienkäfer, schwarze Punkte auf rotem Grund. Doch mit ihm verhält es sich wie mit dem Menschen: einzeln sind es nette Tierchen, in Massen fangen sie an zu nerven. Dieser Tage krabbelt und fleucht es überall entlang der Eckernförder Bucht. Sie fallen von den Segeln, sitzen auf den Zäunen, knirschen unter den Füßen. Das alles zur Freude der Groß- und Kleingärtner (er steht auf Blattläuse, und die gibt es dieser Tage ob des feucht-warmen Wetters reichlich) und der Lokalpresse: dankbar greifen die Kieler Nachrichten das Thema auf und wissen auch schon von Urlaubern zu berichten, die entnervt Ihre Koffer packten. Laut Zentralorgan für tägliches Hörensagen  (Bild) wandern die Schwärme inzwischen auch schon ins Landesinnere.

Erinnerung an einen Winter

Das Krankenhaus lag am Wasser. An den Namen oder den genauen Ort kann ich mich nicht entsinnen. Vielleicht hat meine Mutter es nie genau beschrieben. Nur eine Geschichte spukt mir noch im Kopf herum. Die Geschichte eines Spaziergangs, den meine Eltern am Ufer der zugefrorenen Ostsee nahmen, jung, verliebt.

Ich wurde in jenem Krankenhaus in Eckernförde geboren und lebte die ersten drei Jahre in Osdorf. Das war’s dann auch schon, weil die kleinen Molkereien eingingen, und mein Vater eine Stellung in Niedersachsen annahm. Ich habe nur zwei Erinnerungen behalten – den mechanischen Bären in Gettorf, der Seifenblasen in die Luft blies und mir ein Wunder schien, und eine Bäuerin, die mir eine Mandarine reichte. Ich saß neben meinem Vater im Lastwagen, der die Milch von den umliegenden Höfen abholte.

Wir schaffen uns eine Identität, indem wir uns anders als die anderen geben. Aber ich hatte der kleinen, niedersächsischen Stadt nichts anzubieten. Ich wuchs wie alle anderen Kinder auf, ging in die eine der zwei Grundschulen, ging aufs Gymnasium, und versank langsam im Traum einer Banklehre, Frau mit zwei Kindern, Haus und Garten. Aber ich kam aus Eckernförde, einer Stadt am Meer, und ich hatte einen Nachnamen, den niemand buchstabieren oder aussprechen konnte.

Eckernförde wurde also meine Sehnsucht, der Ort dem ich entrissen worden war, der Ort, in dem alles besser gewesen wäre, hätten meine Eltern nur nicht mein Leben mit ihrem Umzug verpfuscht. Eckernförde erschien mir ungeheuer wichtig.

Deshalb ist mir die Geschichte meiner Mutter so lieb. In Niedersachsen wäre das nie passiert. 1961 also (oder 62, nageln sie mich nicht fest. Vielleicht war es auch 60 oder 63, aber das ist egal). Und die Ostsee fror zu. Wellen türmten sich auf und erstarrten, und meine Eltern gingen aufs Eis hinaus, so wie andere Paare auch, und liefen zwischen den Eiswellen umher. Vielleicht war es Januar. So wie ich die Geschichte erinnere, konnten die Menschen, die am Ufer spazieren gingen, weit aufs Eis hinausgehen. Und wenn man eine Weile zwischen den Eistürmen herumgelaufen war, fing es vielleicht zu schneien an, oder es war ein ganz finsterer, grauer Tag. Und plötzlich verlor man seine Richtung.

Das letzte Mal, das ich nach Eckernförde kam, arbeitete ich in einer Eisdiele in Berlin. Ich war 25, meine langjährige Freundin und ich würden uns bald trennen. Nach Jahren des Schauspielunterrichts sah ich mich nach etwas Neuem um, und ich hatte dank der Eiskrem heftig zugelegt. Ich fühlte mich mies, und mir ging es nicht aus dem Kopf, dass ich nach Eckernförde fahren musste. Eine Reinigung sozusagen. In meiner Geburtsstadt würde mir etwas einfallen, würde ich meine Richtung finden.

Ich mietete ein Auto, einen kleinen Toyota, und nach der Spätschicht in der Eisdiele, die nach Mitternacht endete, fuhr ich los. Ich hatte es mir in den Kopf gesetzt, dass ich den Sonnenaufgang am Meer erleben würde. Ich heizte über die Autobahn, und gegen fünf Uhr morgens war ich auf einer Landstraße, nur noch 20 Kilometer von Eckernförde entfernt. Und ein Hase lief mir vor das Auto. Ich bremste, stieg aus, suchte nach ihm, er hatte mir die Motorabdeckung halb abgerissen. Doch er blieb verschwunden. Als ich endlich in Eckernförde ankam und zum Strand eilte, lies mich mein Mut vollends im Stich. Es war wolkig, nicht ein einziger Sonnenstrahl war zu sehen.

Was mir meine Mutter erzählte, war Folgendes (und sollte es nicht mit den Fakten übereinstimmen, stört mich das kein Bisschen): die wagemutigen Spaziergänger in jenem Winter liefen weiter und weiter aufs Eis hinaus und als sie ihre Orientierung verloren, wegen des Schnees oder des hereinbrechenden Abends, oder einfach weil die Eiswellen ihnen jede Sicht raubten, versuchten sie verzweifelt, ihren Weg zurück zum Strand zu finden. Viele schafften es, und diese genossen später am Abend einen Grog oder Tee und Plätzchen und dachten mit wohligem Schaudern an das Meer. Doch einige waren nicht so glücklich. Sie liefen zwischen den erstarrten Wellen umher, ständig bemüht, nicht hinzufallen, bis sie schließlich das offene Wasser erreichten und durch das dünne Eis brachen.

Buteneckernförder jenseits der großen Teiche

Weit, weit hinter Husums Deichen, noch viel weiter und ganz über den großen Teich hinweg, da liegt ein sagenumwobenes, anderes Land. Dies Anderland ist heute nur noch mit Flugzeugen erreichbar. Und weil es so weit weg ist, freut man sich immer, wenn man von dort hört oder liest. Und schaut man in die Benutzerstatistik von ecktowncity.de, so findet man regelmäßig Leser aus dem georgischen Atlanta, dem kalifornischen Oakland und Long Beach, aus Illinois und Washington. Deshalb hier ein kleiner Gruß aus Eckernförde ebendort hin. Weit, weit übern Teich!

Nicht im, sondern vor dem Rathaus

Dass die Musik nicht im Rathaus, sondern davor spielt, das habe ich erstmals in den 80ern erfahren, aus meinem Beobacherposten hoch über dem Eckernförder Rathausplatz. Ich seh sie noch vor meinem geistigen Auge der Erinnerung, die in langen, durcheinanderwirbelnden Reihen hoch und quer, rauf und runter marschierenden Briten in mit meisterpropperweißen Uniformen und Tropenhelmen – unter allen heroischen Klängen, die „das Empire“ so hergab. Blasend, trommelnd, rasselnd. Vor diesem Anblick wurde jeder deutschelnde ‚Große Zapfenstreich“ danach zur „Kleinen Marschmusik“. Die Reihe „Die Musik spielt vor dem Rathaus“ setzt sich jetzt weiter fort: diesmal aus dem Land von Baguette, Bordeaux und Brioche. Am 6. August spielt die französische Band „Le Clou“ auf, die laut Pressetext vor allem mit „allen Wassern des Mississippi“ gewaschen sei – und bringt den „Sound der Südstaaten“ an die Waterkant.

Sind wir nicht alle ein bischen „Wikinger“?

Urlauber und Hierwohner, die  Anfang August im hiesigen Lande weilen, haben ab jetzt einen offiziellen Termin: die Wikingertage in Schleswig. Auf Vorschlag der Freizeitberater von der Ostseefjord Schlei GmbH gern auch mit – organisierter oder unorganisierter – Anreise per Pedes. Erwartet werden 500 originale Nordmannen, die ihr Sommerlager am Ufer der Schlei aufschlagen.

Der Brautschau zweiter Teil

Im ersten Bieterverfahren ist kein Zuschlag erteilt worden: die ehemalige Bauschule und spätere Standortverwaltung steht weiterhin zum Verkauf, so die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gegenüber KN Online. In einem zweiten Bieterverfahren im September wird der Preis von knapp 1 Mio. Euro wahrscheinlich gesenkt werden. Doch auch dann bleibt das Areal ein „großer Brocken“ und wartet noch auf ein umsetzbares Konzept.

Aus die Boje

Frisch gebloggt findet sich das Histörchen von ’Coffee’, der ganz und gar maritimen Hündin, die sich jüngst darin versuchte, eine bunte Boje aus der Schlei apportieren zu wollen. Was nur in Maßen gelang. Am Ende hat sie von der Autorin Nichte selbst gerettet werden müssen. Heiter weiter liest man hier.

Schleimünde revealed

Eine angenehm gestaltete Website: Lotseninsel.de

Eine angenehm gestaltete Website: Lotseninsel.de

Ideen mögen quellen, wünscht sich die „Lighthouse Foundation“ laut einem Artikel im Schleiboten. Die Stiftung mit Sitz in Kiel hat im September vergangen Jahres das Areal samt Turm und legendärer Giftbude rund um die Lotseninsel im Norden Schwansens bzw. dem südlichen Angeln am Ausgang der Schlei ersteigert . Nun suchen die Neu(halb)insulaner in einem für jeden offenen Ideenwettbewerb nach möglichen Nutzungsansätzen. „Warum sollte man sich irgendwo ein fremdes Paket schnüren lassen, wenn die Menschen vor Ort doch am besten wissen, was gut für sie ist?“, sagt Jens Ambsdorf, Stiftungsvorstand gegenüber dem Schleiboten. Bis zum 30. September 2009 werden Vorschläge entgegengenommen, als Preise locken u.a. eine Übernachtung auf einem Hausboot und ein kulinarisches Abendessen.

Blog arround the Bay: Urlaub nicht ohne Netz

Sommerstunden, Freizeitleben. Die Urlaubswelle rollt, thematisch auch in den Blogs. Immer mehr Urlauber dokumentieren Ihre Zeit in und um Eckernförde quasi live im Netz, zum Teil mit täglichem Update. So meldet die BWSW-Freizeitgruppe ihre Ankunft in der Jugendherberge Eckernförde, Bloggerin Chrissi berichtet von Ihren Trophäen aus den Trödelladen und Ateliers der Gegend, Jan Pfitzner dokumentiert seine Gänge durch die Altstadt und sogar die vierbeinische Perspektive wird eingenommen: Hündin Bajas lustige Abenteuer in der Fördestadt.

Kommentieren leicht gemacht

Wer nicht nur „Butter bei die Kartoffeln“ haben möchte, sondern gern und stets seinen Senf hinterlässt, nur zu. In eigener Sache vermelden wir: für die Kommentarfunktion benötigt man jetzt keine Anmeldung mehr, sondern kann frei Schnauze seine Anmerkungen tun. Um eine E-Mail-Adresse wird freilich weiterhin gebeten.

Angeln soll sich umbennen: in Kanufahren

Peta fordert: Umbennung von Angeln

Peta fordert: Angeln soll sich aus den selben heben

Mindestens 1500 Jahre liegt die Hohezeit der Geschichte der Angeliter jetzt schon zurück, in die Welthistorie eingegangen sind sie vor allem durch ihre Raub- und Raufzüge mit ihren Freunden, den Sachsen, als „Die Angelsachsen“. Jetzt fordert die Organisation „Peta, stoppt Tierquälerei“, die Landschaft Angeln an der Nordgrenze der Bundesrepublik, mindestens aber die dort gelegene Montessori-Schule möge sich im Sinne einer „Tierquälereifreien Erziehung ihrer Kinder“ umbenennen: von „Montessori-Schule Angeln e.V.“ in „Montessori-Schule Kanufahren“. Wir wissen nicht, was Peta-Autorin Dr. Tanja Breining, sich dabei dachte, dass die Empfängerin des Ansinnens, Schulleiterin Gesine Berendson, vor Lachen am Boden lag, dass kann sich Oliver Fink in seinem Blog lebhaft vorstellen. Frau Doktor hatte schon früher (damals freiwillig) Humor bewiesen: 2007 schickte sie dem „Kanibalen von Wien“ ein „vegetarisches Starterpaket„.

Krimiautor aus Eckernförde: Stefan Kiesbye

Wer kennt ihn nicht, Stefan Kiesbye, international renommierter Krimiautor aus Eckernförde? Ich, zumindest bis dato. Der Buten-Eckernförder mit dem bei Jungmannschülern verdächtig bekannten Namen  ist 1966 in Eckernförde geboren und machte – 30 jährig – über den großen Teich und wurde mit seinem Kriminalroman „Next Door lived a Girl“ international bekannt. Wer mehr über ihn erfahren will, der beginne dies mit der Lektüre eines Interviews mit ihm im Börsenblatt.

Schlechte Minen zum guten Spiel machen…

Wenn Taucher in „medias res“ gehen, dass heisst das nicht immer, dass sie sich dem nassen Element hingeben. Nein, in diesem Fall treten sie aus diesem, und zwar an das Licht der Öffentlichkeit: zum 45jährigen Jubiläum der Eckernförder Minentaucherkompanie wird die Pressetrommel gerührt. Nach wie vor leidet die Einheit an Nachwuchsmangel. Das führt prompt dazu, dass der Programmpunkt „Taucherübungshalle“ anlässlich des Medientages am 1. Juli „ins Wasser fallen wird“.

Sommerlochrallye

Was als Speedbootrennen begonnen hat, greift als allgemeiner Jagdinstinkt weiter um sich. Nur, nicht wirklich so, wie sich die Veranstalter des besagten Wassersportevents das gedacht haben mögen. Ihr Pech: die Veranstaltung fällt mitten ins Sommerloch. So berichten die Kieler Nachrichten, leider in der Sache etwas substanzlos, vom politischen Wirbel rund um das 4-Boote-Rennen Anfang Juli in der Eckernförder Bucht. Nicht ganz klar wird aus der Diskussion, inwieweit messbar die Schweinswale tatsächlich durch den Lärm gestört werden. Auch wird nicht klar, ob das Konzert am Südstrand den Meeresgrund nicht mit weitaus mehr Dezibel beschallt als das besagte Sportereignis?

Kartoffeln sind der Anfang von allem

Der hiesige Lion’s Club spielt „Alter Fritz“: getreu dem Motto „Kartoffeln sind der Anfang von allem“ spendeten die Vereinslöwen Kuh und Saatkartoffeln für die Gemeinde Rezeni in Moldawien, auf halbem Weg zwischen Lemberg und Odessa. So liest man heute im Südkurier. Der Eckernförder Volkswirt Dr. Lars Chr. Kyburg war mit vor Ort.

Die Windenergie vor dem Aus?

Schenkt man den über die Plattform Spiegel Online verbreiteten Visionen glauben, so will ein Konsortium deutscher Großindustrie das Heft des Handelns wieder in die Hand nehmen: Diversifizierte sich der Markt der Stromerzeuger durch unzählige windgetriebene „Kleinkraftwerke“, so wollen die großen Energieversorger unter der Regie von Dr. Gerhard Knies mit gigantischen Sonnenkraftanlagen Desertec in Nordafrika ganz Deutschland, Europa, ja, vielleicht sogar die Welt mit Elektrizität versorgen. Ein Investitionsvolumen von „schlappen“ 400.000.000 Euro steht im Raum – in Zeiten inflationärer Staatsverschuldungen ein scheinbarer „Klacks“. Zwei Fragen tun sich in der Folge der Vision auf: in welche politischen Abhängikeiten begeben sich damit die Unternehmen von Regierungen und Regimen im nördlichen Afrika. Zum anderen: in welche Abhängigkeiten begeben sich damit langfristig die Verbraucher?

Bad ich oder bad ich nicht? Die kleine Seite des kleinen Badefreunds

Als Otto Normalbader kennen wir die Messmethode Zeh: wir stecken zaghaft den einen oder wechselseitig anderen Zeh ins meist kühle Nass und entscheiden aufgrund des gefühlten Wertes, ob wir das vor uns liegende Blaugrau mit unserer körperlichen Anwesenheit beehren – oder lieber nicht. Das Ergebnis anderer Körperteilmessungen (Finger, Nase und weitere, eher technische Hilfsorgane) macht das Gesundheitsministerium unseres Nordlands flächendeckend webseits sichtbar. Zum Zeitpunkt des Artikelschreibens war es allerdings „gefühlte Kühlschranktemperatur“.

Eckernförde Eigentum der dänischen Königin?

Man reibt sich leicht die Augen, liest man in der Wikipedia einen Artikel über Fredslet, die alte Bezeichnung der Harde zwischen Schlei und Friedrichstadt, zwischen Dannewerk und Eider: dort mutmaßt man, dass Eckernförde aufgrund des 3. Buches, Kapitel 61, § 2 des Jütischen Rechts (Gründung auf Küstenstreifen) seit Alters her nicht dem Dänischen Reichsgebiet, sondern vielmehr dem König selbst gehöre, und »möglicherweise immer noch gehöre«. »Wenn das wahr ist«, so ein Alt-Eckernförder spontan, »und die Königin auf Ihre Ansprüche pochte, sehe ich 20.000 Eckernförder auf die Barrikaden gehen.« Vielleicht kann einer der Leser Aufschluss geben? Auf eine staatsrechtlich fundierte Antwort auf diese Frage bin ich gespannt.

Lustige Ortsnamen im Norden:
Gammelby und Goosefeld

Zwei hiesige Ortsnamen haben es in Ringelnitzens Liste der lustige Ortsnamen in Norddeutschland geschafft, und beide grenzen sie an Eckernförde: Goosefeld im Südwesten und Gammelby im Norden. Dass man in Gammelby gut gammeln kann, dass wird jeder verstehen. Aber was bitte ist „gooseln“?

Zweitstimme für Leon Taylor

Neben Nik Kershaw wird Newcomer Leon Taylor aus Frankfurt am Main die zweite Stimme sein, die im Vorfeld von Rod Steward die Stimmung der Gäste einheizen wird. Das berichten die Kieler Nachrichten ausführlich mit Lebenslauf und Karierechronik.

Der Altstadtverein tut Gutes …

… und die Kieler Nachrichten reden darüber. In einem Artikel über den Altstadtverein und seine aktuellen Vorhaben sowie den neu gegründeten Verein „Räuchereimuseum“ berichtet ausführlich die Online-Ausgabe der Kieler Nachrichten heute. Für das kommende Jahr geplant: eine Informationsveranstaltung zum Thema Nooröffnung. Eine Weltwirtschaftskrise später denkt man in der Tat wieder daran. Außerdem: nächstes Jahr soll es wieder ein ordentliches Altstadtfest geben. 

Anschlag in Owschlag

Wieder einmal blickt die Welt in unseren „Erdkreis“ Rendsburg-Eckernförde: in Form der Online-Ausgabe der „Welt“. Was gibt’s denn? Ein vermutlich vereitelter Terroranschlag vor einem Krug in Owschlag gestern abend. Wie man liest, habe der Munitionsdienst des Landes ein Auto samt einem unter ihm befestigten Päckchen kontrolliert gesprengt. Da nähere Angaben bis dato nicht gemacht wurden, kann man über die Hintergründe nur spekulieren. Also los: war es ein vereitelter Racheakt des „Kommandos  Mehdorn“ auf die nahegelegene Bahnstrecke? Oder: War es ein vereitelter Versuch, einen „Roadmovie“ mit einer unter dem Auto befestigten Videokamera zu drehen (mit unfreiwillig eingefügten „Action-Szenen“?). Weitere Mutmaßungen herzlich willkommen!

Nachwuchs bei den Wasserschweinen

Wie eine Parodie auf das jüngste „heiße Eisen“ der Region, dem Naturbadestrand bei Aschau, wirkt in diesem Zusammenhang, was die Welt Online titelt: im Tierpark Gettorf haben die hiesigen Wasserschweine sich erfolgreich gepaart. „Sie sind sehr gute Schwimmer und Taucher“, schildert Tierchef Bumann und meint nicht die Terrortouristen aus der Schweinebucht, sondern die tierischen und tierisch großen Brüder und Schwestern der Meerschweine: Wasserschweine sind die weltgrößten Nagetiere. Na, da fahren wir doch mal schauen.

Danke, Herr Marohn

Dank der großartigen Pressearbeit gibt es für die Eckernförder Bucht nach der Altenhofer Schmuddelstrand-Kampagne jetzt einen bedeutungsschwangeren, neuen Namen: „Schweinebucht“. Unbezahlbares Marketing! Da lacht die Republik. Wie sagt man so schön? Da hat sich jemand „ins Knie geschossen“. Herr Marohn gibt jetzt laut Kieler Nachrichten ausdrücklich keine Interviews mehr.

Strandbeben 2009: Rod Stewart

Jeder weiß es, die Möwen singen schon ihr Lied davon: Rod Stewart, Inselbrite und Kultbarde, kommt an den Südstrand. Am 10. Juli 2009 gibt er eines seiner beiden Deutschlandkonzerte im Sand am Strand vorm Sandkrug. Relativ neu ist: Aktuelles rund um’s Event gibt’s jetzt auch online auf einer Website unter summer-beach-festival.de

Den lass man stehn, der ist von Behn

Mit diesem Zweizeiler reagierte man noch vor Jahrzenten auf Alkoholika aus der Destille an der Rendsburger Straße. Inzwischen kennt man sie über die Grenzen der Gemeinde hinaus, die kleinen Feiglinge und Küstennebel. Ab und zu kommen auch noch einmal neue Hochprozenter zum Portfolio hinzu. So ist jüngst aus einer Marketingehe mit dem Sylter Edelfischhändler Gosch der »Sylter Aquavit« entstanden. Wieso hat Behn in Eckernförde eigentlich noch kein »Spirituosenmuseum«? Wenn die Stadt »typische Produkte aus Eckernförde« sucht, dann sind doch die »Künstenbenebler« aus dem hiesigen Haus – neben den kleinen Räucherfischen – Pflicht. Oder?

Eckernförde im Spiegel zeitgenössischer Literatur

Die Kunst mit Worten umzugehen, vielleicht sogar zum Zwecke des Zeit- und Gedankenvertreibes, geht oft mit der Zeit. Sowohl in Form, wie aber auch dem Inhalt nach greift sie aktuelle Strömungen auf. Das Medium der Wahl scheint zur Zeit das Internet. Ein Filetstück neuzeitlicher Literatur mit lokalem Bezug findet sich in einem Eintrag bei Premiumpresse. In exemplarischer Weise greift er die gängigen Genres auf: Gewalt, Verbrechen, High Society. Unser Tipp: lesenswert.

Ab sofort ist die Schlei ein Fluss. Die Stadt Kappeln muss es nur noch beschließen.

Jau. Die Schlei ist ein Fluss und Port Olpenitz wird ein Knaller. Mindestens in bezug auf die erste etwas „lose“ Feststellung ist der Online-Artikel des  ‚Property Magazin‘ offenbar mäßig recherchiert. Das lässt hoffen, dass ansonsten „behutsamere“ Kräfte am Werk sind.

Schluss mit lustig: Kein Nacktbaden mehr am Aschauer Strand

So lange man zurückdenken kann, wird am Strand vor Aschau unbekleidet gebadet. Jahrzehntelang hat dies offenbar niemanden gestört, nun fühlt sich Ex-Oberschullehrer und Altenhofer Ortsbürgermeister Hilmar Marohn aufgefordert, zusammen mit dem zuständigen Ordnungsamt dagegen vorzugehen. So ist es heute in der Online-Ausgabe des Focus zu lesen. Als Eingesessener kann man sich nur wundern und sagen: Schade, wieder eine touristische Attraktion weniger. Und: die Eckernförder Bucht darf sich dank der Prüderie-Kampagne über reichlich hämische Anti-Werbung freuen. Statt einfach den „Seniorenpfad der Tugend“ in diesem Bereich souverän nach hinten zu verlegen oder statt den „letzten Rest des Paradieses“ ganz offiziell zum „FKK-Strand“ zu erklären, wird die Weltpresse bemüht. Ein Eckernförder Künstler kam inzwischen auf die Idee, aus Anlass dieses Vorfalls einige Arbeiten zum Thema „Adam und Eva im Paradies“ mit angemessen freizügigen Darstellungen im Bereich Altenhof auszustellen. Ob auch dies verboten werden wird, werden wir wieder der Weltpresse entnehmen können.

Neuer Kanalhafen in Osterrönfeld

Mit 15 Millionen Euro wird das Land Schleswig-Holstein die Betreiber des Kanalhafens unterstützen. Das meldet Welt Online heute. Der Hafen bringe alle Voraussetzungen mit, um ein „stark gefragter Anlaufpunkt der Logistik-Branche zu werden“, so der derzeitige Ministerpräsident Peter H. Carstensen.

Auf Tauchgang vor Sardinien

Das Internet-Magazin DiveInside berichtet heute über die Tauchübungen der Eckernförder Marinetaucher vor dem italienischen Mittelmeereiland Sardinien. Ebenfalls behandelt der Artikel die Nachwuchssorgen der Eckernförder Einheit, die zunehmend Probleme hat, geeignete Kandidaten zu finden. Vielleicht eine Idee für noch eine Castingshow á la „Deutschland sucht den Supertaucher“?

Wechselstrom jetzt auch in der Fördestadt

Wie das Portal „idalo“ berichtet, bietet die Firma Nord Stadtwerke GmbH ihre Tarife jetzt auch im Eckernförder Stadtgebiet an. Das Portal zeigt beispielhaft auch auf, für wen sich ein Wechsel zum neuen Anbieter lohnen könnte.

Die Masse macht nichts

Wie das Springerblatt „Die Welt“ heute berichtet, sei die rätselhafte, rotzgelblich zähe Masse, die am vergangenen Sonntag in der Schlei vor Winnemark trieb, laut Angaben des Staatliches Umweltamts ungefährlich. Vielmehr handele es sich wahrscheinlich um eine natürliche Quelle. „Vielleicht ist es Rapsblütenstaub. Das habe ich schon öfter erlebt“, berichtet Heinrich Kaule vom Umweltamt gegenüber der Zeitung „Die Welt“.

Graffiti is out – Eckernförder Sprayer ist »in«

Während Graffitis selbst so was von out sind, ist ein Sprayer aus Eckernförde zusammen mit einem Lüneburger „Kumpel“ jetzt in: inhäusig. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, wurde er vor Ort festgenommen. Jetzt kann er mit dem Löffel die Zellenwände taggen;- )

Freikarten für Rod Steward

Die SHZ verlost zur Zeit unter allen richtigen Einsendern Freikarten für das diesjährige Konzert am Südstrand. Zu beantworten ist die Frage, wie denn Stewards größter Erfolg hießen, »Sailing« oder »Surfing«. Richtige Antworten sind an die E-Mail-Adresse onlineredaktion(at)shz.de. zu senden.

Zug um Zug, Zahn um Zahn

Eins zu eins die Strecken getauscht haben die Veoliatochter „Nord-Ostsee-Bahn“ und die DB Regio: Seit dem 4. April fährt das französische Unternehmen statt von Kiel nach Neumünster jetzt die Ostseestadt an. Das berichtet heute die Website »Eisenbahn Webverzeichnis«. Veolia Environnement S.A. ist laut Wikipedia ein internationaler »Umweltdienstleister« mit Hauptsitz in Paris. In insgesamt 72 Ländern auf allen fünf Kontinenten besitzt das Unternehmen Regionalgesellschaften. 56 % des Gesamtumsatzes (2007 rund 32,6 Mrd. Euro) konnten dabei außerhalb des ursprünglichen Heimatmarktes Frankreich erzielt werden. Weltweit sind etwa 336.000 Beschäftigte in den Geschäftsfeldern Wasser/Abwasser, Entsorgung, Energie und Transport für das Unternehmen tätig. 

Vor 160 Jahren: Die PR-Schlacht von und zu Eckernförde

Wir schreiben den 5. April 1849. In der Bucht vor Eckernförde braut sich etwas zusammen. Dänemark fürchtet um seine Vormachtstellung im Herztogtum und begegnet ihm mit Waffengewalt. Anässlich dieses Jubiläums zeigt das hiesigen Stadtmuseum in einer Sonderausstellung zeitgenössische Darstellungen des Geschehens: Lithografien, Stahlstiche, Zeichnungen und Gemälde.

Ting des Xing im Utgaard

Am Tage des Thor, am Donnerstag dem 29. Januar, will sich die illustre Runde der Jünger des Xing in geselliger Runde zum Ting im Utgaard treffen. Dies nach Eintritt der Dunkelheit, spätestens aber um 19.30 Uhr. Auf Deutsch: Die Usergroup „Politik und Gesellschaft“ des Businessforums „Xing“ veranstaltet ein Regionaltreffen in besagtem Wikingerkrug. Weitere Informationen finden sich im Netz unter https://www.xing.com/events/290967.

Rod kümmt: I am Sailing

„Bekannt aus Funk und Fernsehen“, nein, das würde es schamlos untertreiben. Eine Legende kommt: Rod Steward. Der Vorverkauf für das „Kurkonzert der anderen Art“ am 10 Juli 2009 hat begonnen, berichten die Lübecker Nachrichten. Nach Joe Cocker vor zwei Jahren der zweite Gig des Gigmeisters und Ortsmusikers Jens Skwirblies. Man hört es schon über die blaue Förde tönen: „I am Sailing“ (cwi)

Räuchereiverein gründet sind

Räuchereimuseum 

Heute abend wird er sich gründen, der Verein „Alte Fischräucherei Eckernförde“. Ziel wird es sein, der einst bedeutendsten Räuchereistadt an der Ostsee ein entsprechendes Räuchereimuseum zu schenken – und damit auch die alte Fischräucherei Hopp zu erhalten. Wer dabei sein möchte, sollte sich heute abend um 19 Uhr EOZ (Eckernförder Ortszeit) im Ostseeinformationszentrum OIC an der Hafenmole einfinden (cwi).

Festival der Neuen Musik

In der St. Nicolaikirche findet vom 26. bis 28. Feburar 2009 unter dem Titel „Provinzlärm 2009″ ein  Festival der Neuen Musik statt. Das Programm mit den Teilnehmern und genauen Zeiten findet sich auf der Homepage des Festivals.

Eckernförde: Blaue Stadt am Meer

Ein Zeitungsredakteur mal grundsätzlich: Gernot Kühl schreibt sich das graue Wetter von der Seele. Was ihm gelang: eine Hymne auf eine Stadt, die da „anders ticke“. Wahrheit oder Dichtung? Ein literarischer Rundschlag. Ein etwas sehr lang geratener Postkartengruß. Ein Nachruf auf den Sommer. Eine Kopiervorlage für den nächsten Tourismusprospekt. Aus der Reihe „Ich liebe meine Stadt“. Nachzulesen im Netz unter shz.de.

Strom für die Welt

Zwanzig Minuten warte man auf einen Bus, zwanzig Minute bräuchte es, bis ein bestelltes Essen käme. In zwanzig Minuten aber, so liest man in der „Welt“ vom vergangenen Freitag, schiene die Sonne mit der Energie auf den Planeten Erde, mit der die Weltbevölkerung ein ganzes Jahres elektrische Freuden genießen könne. Die Zeitung berichtet im folgenden aus unserer Region und von einer Initiative hiesiger Bürger: Die Initiative Bürgersolar Eckernförde hat sich die Förderung des Baus von Solarenergieanlagen auf die Fahnen geschrieben. Solar bedacht sind inzwischen neben der Gudewerdtschule in Eckernförde, eine Sporthalle in Strande auch eine Kindertagesstätte. Mehr über die hiesige Inititative und Hinweise zur Mitwirkung findet man im Netz unter www.buergersolar-eckernfoerde.de (cwi).

Eisernes Biker-Kreuz am Bande für Eckernförde

Eckernförde ist motorradfreundlich. Geahnt haben wir das schon lange, jetzt haben wir Gewissheit vermittels einer entsprechenden Preisverleihung dieser Tage, wie das BikersJournal berichtet (cwi).

Das muss in die Zeitung!

… schien sich Rieseby-Bürgermeister Wilke gesagt haben. Und so positiert er schließlich für’s KN-Pressefoto: mit stramm gespanntem Arm zupft er an einem verschmutzen Lappen halb über ihm im Knick und macht das Gesicht eines maßregelnden Über-Nachbarn, die Schiebermütze ordentlich aufs Haupt gesetzt. Auf dem Knickweg zwischen Nor- und Sönderby scheinen Unzeitgenossen reichlich großzügig mit ihren Haushaltsabfällen, ja auch ausgedienten Kühlschränken, umzugehen. Wie kann das kommen? Gibt es etwa ein Manko in der Müllentsorgung? Könnte man denken, wenn man liest, dass sogar Gelbe Säcke hier landen, statt andernorts abgeholt zu werden.

Mit dem Rennrad durch Schwansen

Neu ist nicht, dass man mit dem Rennrad eine „Schwansen-Rund“ fährt, neu ist, dass dies jedermann – nicht nur auf der Karte – nachfahren kann. Udo Weißflog hat die knapp 60 Kilometer mit Start und Ziel in Eckernförde gestern gefahren und neben Bildern auch alle Tourdaten auf die ansehnlich gestaltete Plattform gps-tour.info hochgeladen.

Kriminalität im Video festgehalten

Der jüngste, zugegebenermaßen historisierende Anstieg der Kriminalitätsrate in Eckernförde hat Herr Fink in Wort und Bild festgehalten und stellt die Dokumentation im Internet zum Download bereit.

Dat Schietwedder Filmfestival

Wem’s dieser Tage nicht zu bunt, sondern eher zu grau wird, wer lieber sofaseits bleibt statt sich auf nasse Fahrradsättel zu schwingen, dem bleibt als spannende Unterhaltung noch das derzeit hippe „Schietwetter Filmfestival“ auf YouTube: Talentierte Jungfilmer dokumentieren die neue Nasszeit. So auch Youtube-Nutzer „Schirello“ mit seinem Shitweather Special über Eckernförde. Auch einige historische Schietwedder-Beiträge sind hier zu sehen.

Mit der Buddelkamera unterwegs

Einige Bilder für die nächste Imagebroschüre der Kurverwaltung warten bei photocase.de auf ihre Verwendung: skurrile Strandszenen aus Eckernförde. Für jedermann gegen eine schmale Mark nutzbar. „Schmale Mark“? Gibt’s denn das noch? Na, sagen wir, „mittlerer Euro“ …

Tag des offenen U-Boots

Heute abend in „Unser Land“ um 18 Uhr im NDR Fernsehen: Das 1. U-Boot-Geschwader lädt ein: „Tag des offenen Stützpunkts“ in Eckernförde.

Salsa on the Marketplace

Heute abend ist es soweit: ein Hauch Karibik wird sich unter den Nordwind mischen wenn die Hamburger Band „Mas Que Nada“ (Mehr als nichts) ab 19.00 Uhr aufspielt. Zum Repertoire gehören neben Hits wie „Oye Como Va“ und „Mambo No. 5“ auch alte original kubanische Arrangements. 

Kanalfähre Breiholz: Fährmann hol über

Die Landeszeitung berichtet heute über Johannes Jeßen (58). Nach Jahrzehnten auf hoher See ist der „alte Gnaddel“ nun Fährführer in Breiholz. „Das Schöne ist, dass nicht nur die Schiffe, sondern auch die Jahreszeiten an einem vorbeiziehen“, sagt er.

Etwas verlängerter Marathon

Unter der Webadresse gpsies.com kann man. ein wenig technisches Equipment vorausgesetzt, gelaufene Strecken für die Nach- und Mitwelt mit wichtigen Wegmarken veröffentlichen. So ist Benutzer „Wandervogel“ gestern die Strecke von Kappeln nach Eckernförde mit schnapszahligen 44,11 Kilometern gelaufen. Zu sehen auf seiner entsprechenden Karte. Motiviert zum Nachlaufen. Ein wenig Training natürlich vorausgesetzt.

Die Nachfahren des Brabandter Bullenbeißers

In Eckernförde gibt es eine Gruppe, die sich mit den Nachfahren des sogenannten „Brabandter Bullenbeißers“ beschäftigen: den sogenannten Boxer. Was sind Boxer? Eine „mittelgroße, stämmige und kurzhaarige Hunderasse“ mit etwas abgesackten Kulleraugen. Ally, Aroso, Belinda und ähnlich heißen die Eckernförder Nachfahren, und sie haben jeder für sich sogar ihre eigene Homepage

Liekedeler gesucht: Störtebecker soll neu verfilmt werden

Eckernförder aufgepasst: Haben sie ein Filmgesicht? Wenn ja, heisst es sich bewerben. Die Thüringische Filmgesellschaft sucht Komparsen.

Schildkröte bei Eckernförde gesichtet

Man las es in der SHZ: Rockröhre und Dittsche-Co-Star Franz Jamach alias Schildkröte campt bei Eckernförde.

Die Nase im Wind der Geschichte

Wie ruchbar wurde, konnten Mitglieder des Altstadtvereins unlängst ihre Nasen in den Rauch der Geschichte tauchen: sie nahmen am beim Büll’schen Schauräuchern der alten hiesigen Spezialität, der echten Eckernförder Kieler Sprotten, teil. Öffentliches Ergebnis sind eine Reihe „verrauchter Lichtbilder“ auf Googles Bilderplattform „picasa“ (cwi).

Krumme Sache das: Banane grande in Sierksdorf

Hätten Sie’s gedacht, dass unweit von hier Deutschlands erstes Bananenmuseum residiert? Sehen sie! Und wenn Sie mehr sehen wollen, dann schauen Sie wochenends gegen Mittag (11 bis 13 Uhr) doch einfach mal dort vorbei und klären bei dieser Gelegenheit bitte, was es im Museumsshop alles zu ergattern gibt. Kommentare hierzu willkommen (cwi)

Van Dag all Langwiehl hebbt?

Watt heet „Langeweile“ man op platt? Een is sik jo as Hogdütschen nich jümmers so säker. Mitünner is de Försök platt to schnacken oder to schrieven man blots een „Breit-werden-Lassen der Ausprache eigentlich Hochdeutscher Begriffe“. Un denn is dat keen platt, wüll ik seggen. Een Wörderbog moet her! Un schwups, DSL wör dank, klickt sig dat t’recht: http://www.deutsch-plattdeutsch.de. Un dat geev og en nedderdütsch variant van de Wikipedia. Man dat blots as „linktechnischen Seitenhieb“. Un wat het „Seitenhieb“ nu op platt? Gliegs maal naastövern (cwi)

Jetzt neu: alte Zeitungen

Im Archiv der Heimatgemeinschaft Eckernförde liegt das mikrofich-verfilmte Archiv der Eckernförder Zeitung in den Jahrgängen 1853 bis 1926 vor. Wer also einmal tief in die Tagespresse vergangener Zeiten eintauchen will, der nehme sich entsprechend Zeit und vereinbare telefonisch einen Termin unter 04351 – 8 54 27 (cwi).

Für die Surfer unter den Skatern: Eckernförders Skaterforum

Skatepark Ecktwon Seit einigen Tagen ist es online und hat schon 20 Mitglieder: Das Forum des Skateparks in Eckernförde. Hier können Interessierte sich ums Thema Skaten austauschen, Zubehör anbieten oder Suchen oder einfach nur „Dinge regeln“. (cwi)

Meerangelweit geöffnet: das Ostsee-Informations-Zentrum

Knapp neben der Hafenspitze ist Eckernförde um ca. 1 Attraktion reicher: das neue OIZ (KN). Stolz hatte es gestern Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister hier eröffnet: Dietrich Austermann. Na, mal hingehen und hinschauen – sehen wie einem die „nature in a box“ gefallen kann. Das Gebäude selbst setzt ja Maßstäbe und die Presse ist bislang auch ganz artig (cwi).

Vögel mit Migrationshintergrund

„Schmarotzer“, schimpft der röhrende Schreibspecht der Kieler Nachrichten und meint damit vogelvolksfeindliche Elemente, die wieder vermehrt in und um Eckernförde hausen: guckguckende Kuckkucke. Allen bekannt aus dem bekannten Vogelvolkstumsgut („Kuckuck und Esel“, „Alle Vögel sind schon da“). Wir alle haben das entsprechende Casting verpasst („Deutschland sucht den Supervogel“), aber er ist es geworden: Jahresglücksvogel 2008.“Ich hab den Kuckkuck gesehen“, so oder so ähnlich sagt Jürgen Schmidt. Er ist Vorsitzender der hiesigen Naturschutzbundtruppe. Wer keine Lust dafür hat in die Natur zu gehen, der kann sich bei Gelegenheit die Schaustellung im Bürgersaal des Rathauses anschauen (cwi).

Jetzt kommt Billigheimer

Wie das Property Magazin berichtet, habe die niederländische Waterford-Gruppe die im Dezember übernommenen 330 Quadratmeter in Eckernförde an die expandierende Billigheimer-Gruppe „Ein-Euro-Point“ aus Siek vermietet. Die Niederländer aus Rotterdam planten noch weitere Investitionen in der Umgebung des Objekts, heißt es (mqs).

Wo ist es denn, das Dannewerk?

Es ist eines der älteren Bauwerke unserer Region: das Dannewerk. Beginnend mit dem Jahr 650 sicherte es in der Folge auf einer Linie zwischen Haithabu über Hollingstedt über Jahrhunderte hinweg Sicherungswall der Wikinger und Dänen. Jetzt soll das größte Bodendenkmal Nordeuropas „sichtbarer“ werden, so berichten die Kieler Nachrichten. Dies soll, so Landrat von Ancken, auch unabhängig von den Bewerbungen um ein Weltkulturerbe-Status der UNESCO geschehen. So sollen kurzfristig einige Erosionsschäden beseitigt werden. Zum „Sichtbarmachen“ könnte aber auch gehören: eine ordentliche Website für Gemeinde und Museum, vielleicht sogar eine brauchbare Bearbeitung des Eintrags in der Wikipedia? (mqs)

Carlshöhe: Forum für Ideen

Zwar zieht er spürbar Grenzen in der Diskussionbereitschaft, die Tatsache aber, dass er als Moderator selbst zur Verfügung steht und Anfragen und Anregungen auf dem internetbasierten Diskussionsforum auch sehr zeitnah beantwortet, ist ein erfreuliches Novum in der Eckernförder Projekte-Landschaft: Wolfram Greifenberg und das Projekt Carlshöhe. Reges Interesse haben die Eckernförder mit ihrem Besuch in der Stadthalle vor einigen Tagen bereits bewiesen, wenn sie sich jetzt genauso aktiv an der Diskussion hierzu beteiligten, dann kann man fast schon von einem „neuen Projektstil“ reden (mqs).

Linux-Jünger treffen sich

Freunde und Anwender von Ubuntu und des Linux-Betriebssystems treffen sich am kommenden 23. Februar im Ruby Days in Rendsburg. Bereichte von den zurückliegenden Treffen finden sich im eigens eingericheten Wiki hierzu (cwi).

AktivRegion: Hügelland am Ostseestrand

Halbehalbe. Halb wird die Initative „AktivRegion“ über Mittel der Europäischen Union finanziert, halb ist es durch die beteiligten Kommunen zu decken. Diverse Ideen zu Projekten will der in Gründung befindliche Verein „Hügelland am Ostseestrand“ am 10. März 2008 ab 18.30 Uhr im Wittenseer Schützenhof präsentieren (mqs).

Macht hoch die Tour, die Tour macht weit

Druckfrisch für die neue Saison: „Entdeckungsreisen in und um Eckernförde“ ist laut Meldung in der Eckernförder Zeitung jetzt erschienen. Stadtführungen, Ausflüge ins Landarztland, Radtouren die Förde rund und noch mehr Vorschläge für die vergnügliche Freizeit finden sich hier samt Terminübersicht über die kommende Saison. Habhaft werden kann man des Druckwerks im Rathaus und einigen Geschäftsstellen (mqs).

Professor mit dem Sammelhut: Jochimsens Baumhaus

Als Sohn eines hiesigen Lokalreporters hat Professor Peter J. offenbar noch ein Fable für Pressearbeit. Fast jede Woche ist er mit der einen oder anderen Groß- und Guttat in der Presse. Nun sammelt er für Landschulen in China, wiederum ein gemeinsames Projekt mit seiner Chinacampus-Kollegin Wei Qian. Man möchte sich wundern, dass das Schwellenland China, mutmaßlich Weltwirtschaftsmacht der Zukunft, solcher Art Zuwendungen nötig hat. Gute Vorsätze in Ehren (mqs).

Die Zahl des Tages: Sechshundert

Das ist die geschätzte bemerkenswerte Zahl der Anwesenden, die sich in der Stadthalle Eckernförde über das Projekt Carlshöhe informierten. Marlies und Wolfram Greifenberg stellten ihre bisherigen Plänen zum Thema vor. Unser Gefühl: Bürgerbeteiligung ist ein gutes Omen. Die Eckernförder Zeitung will in ihrer morgigen Ausgabe ausführlich darüber berichten (mqs).

De niegen Ortsschiller

Sprottenspruch

Oh Mann, ik heff dat verdammich noch mol för Spiejöök hooln, dat op de nüen Ortsschiller Eckernför mit twee öö stohn sull!!!!
Aver ik heff dat mit eegen Oogen seehn! Ik bünn ja man bloß een eenfache Muurmann, liekers bruukt man sik doch bloß de oolen Biller un Snacks vun Eckenför ankieken…… nümmersni kann man dor finnen, dat dat mit twee öö’s schreeven ward!!
Dat is jo nu mol so!!! Klor weern wi bi de Angeliter Eckenfür, un wenn se uns füünsch moken wulln Eckenfüd. Bi de Sleswiger Eckernfüer, bi de Rendsborger weern wi Eckernföer und bi de Kieler Eckänföä. Avers hier eenfach blos Eckernför!!” Is dat ni so?? (bge)

Costa del Carlshöhe: Greifenberg stellt seine Pläne vor

Wo Villen sind, sind auch Wege: Am kommenden Montag will Dampsoft-Chef Greifenberg ab 19.00 Uhr in der Stadthalle seine neuen Pläne für die Entwicklung von Carlshöhe vorstellen. Millionärsvillen mit Blick über das Noor, aber auch Raum für „soziale Projekte“. Insgesamt steht sein Progamm unter dem schicken Namen „Leben und arbeiten im Park“. Hingehen, zuhören, Fragen stellen (mqs).

Autobahn durch Eckernförde: Bloß schnell durch und weiter

Auf den Seiten der Eckernförder Zeitung findet sich nichts zum Thema, die Kieler Nachrichten scheuen sich derweil weniger, das heiße Eisen „Autobahn durchs Noor“ auch auf die öffentlichen Seiten ihres Internet-Portals zu stellen. Wenn auch mit einem unnötigen Seitenhieb darauf, das Thema habe künstlich etwas mit dem nahenden Kommunalwahlkampf zu tun. Nur so viel, wie Demokratie selbst mit Wahlkampf zu tun hat.

Drei statt vier Spuren, will der Vorschlag der Grünen zum strittigen Thema sein. Nun ist noch lange nicht raus, ob Carlshöhe und/oder Port Olpenitz floppen oder einschlagen und im stillen Planungsgehorsam will Eckernförde seine „süße Seite“, die ohnehin mit der Bundesstraße nicht unbedingt schöner geworden ist, noch weiter asphaltieren. Klar, die schönste Lösung wäre, wie sie es in Dresden gewesen wäre, den ganzen Verkehr unter die Erde zu legen, oder, wie im Artikel in der KN erwähnt, eine Umgehung über Westerthal zu nehmen. Warum eigentlich nicht? Diese 5 Minuten Umweg sind kein Vergleich zu dem, was man an einmaliger Natur hier verliert.

Wieviel externer Verkehr von der Autobahn wird denn für Carlshöhe wirklich erwartet? Carlshöhe wird ja nun kein Freizeitpark mit hunderttausenden Besuchern am Tag. Genausowenig wie Port Olpenitz. Solange hier nicht konkret feststeht, was aus den beiden Projektgespinsten überhaupt wird und wieviele Besucher sie über die Autobahn anziehen, sollte man vielleicht erstmal die vernünftige Zuleitung über Windebyer Weg oder Diestelkamp und Westerthal wählen. Wahrscheinlich wären hier entsprechende bauliche Maßnahmen weitaus günstiger zu realisieren (mqs).

Unnötig, teuer und pietätlos: Keine Absenken des Nicolaiplatzes

St. Nicolai-Platz

Das fordert die Initiative rund um Karl Friedrich Schinkel und Dr. Heinrich Mehl. Statt für vielleicht 10.000 Euro einen behindertengerechten Abgang kurz vor oder hinter der Kirchpforte zu schaffen soll für mehr als 700.000 Euro der gesamt Kirchplatz abgesenkt werden. So zumindest scheinbar abgesegnete Pläne. Unnötig sagt die Initiative und will im Rahmen einer Bürgerversammlung ihre Alternativen zum vermeintlich überdimensionierten Projekt präsentierten.

Vielleicht wird dieses Vorhaben nicht nur zur Projektleiche, sondern auch zum Leichenprojekt. Unter dem 200 Jahre alten Pflaster nämlich liegen Generationen von Eckernfördern, deren sanftes Grab zu Füßen der Lebendigen wieder zutage kämen: möglicherweise mehrere 10.000 Skelette müssten entsorgt werden.

Vielleicht finden sich ja Planer, die Kirche als Eigentümer und Bürger zusammen und finden eine einvernehmliche Lösung? Denn zumindest über das offiziell propagierte Ziel sind sich alle einig: der Zugang zur Kirch soll erleichtert werden. Allgemein und auch für Gehbehinderte.

Die Initiative lädt alle interessierten Bürger ins Stadthallenrestaurant ein: am 29. Februar 2008 ab 19 Uhr (mqs).

Plakatwettbewerb gegen Jugendgewalt: Gewinner stehen fest

Malwettbewerb “Stark sein ohne Gewalt”

Im Zusammenhang mit dem Plakatwettbewerb an Grundschulen der Kreise Plön, RD-Eck. und der Stadt Kiel, Freundlichkeit macht gute Laune“ der Stiftung „Stark sein ohne Gewalt“ hat man Kiels Oberbürgermeisterin Volquartz als Schirmherrin gewinnen könne. Die Preisverleihung an die Gewinner findet am 18. Februar zwischen 16.00 und 17.30 Uhr im Beisein der Oberbürgermeisterin und dem Stadtpräsidenten Herr Tschorn im Ratssaal der Stadt Kiel statt.

Das Motto hatte geheißen „Freundlichkeit macht gute Laune“. Die Kinder sollten pro Klasse ein Plakat entwerfen und sich dabei Gedanken machen, inwiefern man mit freundlichem und höflichem Umgang ein friedlicheres gewaltfreies Miteinander erreichen kann. Die Jury hat nun 12 Plakate ausgewählt, deren Klassen einen Preis erhalten. Die 3 ersten Schulklassen sind zur Preisverleihung ins Rathaus eingeladen. Dort werden die prämierten Plakate vorgestellt und die Preise vergeben. Die OB wird ein Grußwort halten.

Erster Preis
Probsteierhagen, Klasse 3b, Lehrerin Frauke Bauer

Zweiter Preis
Grundschule Barkelsby Klasse 4, Frau Rave Rieger

Dritter Preis
Probsteierhagen, Klasse 3a, Frau Christensen

Na, herzlichen Glückwunsch dazu!

Neu-Eckernförde: Die Stadtoptimierung schreitet fort

Oliver Fink hat in seinem Blog den Abriss der letzten alten Steine des alten Hotel Stadt Kiel fotografisch dokumentiert. Das war’s dann wohl: der Staub legt sich, am Ende bleibt Schweigen. Und Zynismus. Und Achselzucken. An dieser Stelle wird demnächst finanziell optimierter Stadtraum entstehen: das Bagaluten-Carée. Wo wird der Raffzahn der Zeit als nächstes zunagen? (mqs)

Ich weiß was, was Du nicht weißt: neue Trainer für Eintracht Eckernförde

Als ginge es um Geheimes und Großes, vielleicht sogar den Einzug in die Championsleague der Touri-Nester, zelebrierten die Vorstände vor, hinter und um Eintracht-Ecktown-Chef Bürgermeister Jörg Sibbel die Personalien für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtwerke. Diesen Eindruck gewinnt man nach Auslese der Tagespresse.

Wer allerdings als jeweiliger Geschäftsführer der beiden stadt- und volkseigenen Unternehmen auf’s Feld geschickt würde, darum breiten die Beteiligten in bester fußballerischer Manier das verschmitzte Handtuch des Schweigens. Ausgedungen scheint es schon lange. Man lese den entsprechenden Kommentar von Oliver Fink dazu hier im Forum. Greifen jetzt Seilschaften Platz? Welches Auswahlverfahren wurde angewandt? Gab es eine Ausschreibung? Schweigen im stadteigenen Wald. Stattdessen „Ich-weiß-was-das-Du-nicht-weißt-Spiele“. Genau so lassen sich Personalentscheidungen halt besser durchdrücken und unnötige öffentliche Diskussion über die eigentlich gleichsam öffentlichen Ämter vermieden werden. Man spürt hier die gestrenge Regierungshand, ein Hauch von Kreml weht über den Rathausmarkt. Oder ist es weißer Rauch über dem Rathausdom? Aber, die Patriarchen werden’s schon richten. Wahrscheinlich kann man effektive Lokalpolitik nicht anders machen, als „einiges nicht so genau zu nehmen“.

Wie schon beim öffentlichkeitswirksamen Schildklaubürgerstreich rund um die gekaperten Ortsschilder möchte man hier fast vermuten, die Stadt agiere mit „geführter Hand“. So viel strategisches Kalkül und Dramaturgie um einfachstes möchte man den Stadtoberen selbst gar nicht zutrauen. Sitzt Odin Sibbel ein weiser PR-Rab auf der Schulter und sagt ihm ein?

Der Rathaus-Chef, so die Eckernförder Zeitung weiter, „freut sich über den Doppelschlag!“. „Zwei auf einen Streich“, lautet das Resüme im Feldherrenhügel-Stil. Mal sehen, ob Volk sich mitfreut (mqs)

Demokratie-Tuning: Hürden tiefergelegt

Das Bundesverfassungsgericht hat gegen 10.00 Uhr in Karlsruhe entschieden: die Fünf-Prozent-Klausel für Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein aus dem Jahr 1959 verstößt gegen das Grundgesetz. Während etliche Bundesländer diese schon abgeschafft hatten, gab es sie im Land zwischen den Meeren noch. Die Klausel benachteilige kleinere Parteien und Wählervereinigungen unverhältnismäßig, hieß es laut Deutschlandfunk in der Urteilsbegründung.

Laut Spiegel Online will der Landtagspräsident Martin Kayenburg (CDU) diese Entscheidung schnellstmöglich umsetzen. Im gleichen Atemzug allerdings kritisiert er die Entscheidung und fürchtet, die Abschaffung könne die Arbeit in den Kommunalparlamenten „beeinträchtigen“. Letzteres bleibt zu hoffen und war im Grunde Ziel der Klage vor dem Verfassungsgericht. Anträge im Parlament selbst, diese Klausel zu kippen, waren vorher alle gescheitert. Eine weitere Watsche der Rechtsprechung in Richtung politischer Macht. Die EpochTimes zitieren Marlies Fritzen, Landesvorsitzende der Grünen in Schleswig-Holstein, begrüßte das Urteil als „Sieg für die Demokratie“ (mqs).

Hurrah, ich bin ein Zerrbild

Wir bleiben im Thema: Demokratie ohne Bürger. Je feingesponnener der „demokratische“ Mauschelismus und je arroganter das „demokratische“ Mundtotmachen von Gegenübern abläuft, desto mächtiger fühlt sich der Kleinbürger im Leibe eines mittelmäßigen „demokratischen“ Lokalpolitikers. So äußern sich dieser Zeit Leserbriefe unter anderem auf das selten selbstbesessene Auftreten der beiden großen Fraktionen im Stadtparlament, namentlich des CDU-Lokalmagnaten Daniel Günther.

So klein die eigene fachliche Basis oft ist und je unbeholfener im gesitteten menschlichen Umgang jemand scheint, desto selbstverständlicher meint mancher mit einer öffentlichen Aufgabe Betrauter sich offenbar das Recht herausnehmen zu dürfen, andere Stimmen kalt abzubügeln. Schade, dass er sich damit vor der mehr oder weniger geneigten oder schon abgeneigten Wählerschaft zum Zerrbild eines „Politikers“ macht und anderen den Spaß an Demokratie gründlich versaut. Es geht auch anders. Ernsthafter. Ernstzunehmender (mqs).

SCE: Mit vollen Segeln Baden gehen

Wer heute aus der Eckernförder Führungsklasse, sei er Architekt, Bauunternehmer oder Arzt, Kontakte und Aufträge generieren will, für den ist der Eckernförder Segelclub schon seit einiger Zeit nicht mehr die erste Adresse für Schangel und Schunkel. Zudem stehen die Selbständigen heute unter einem zeitlichen und finanziellen Druck, der es ihnen kaum noch erlaubt, Zeit und Material in früherem Maße zu vergeuden. Entsprechend kleiner wird die Basis des Vereins, der zu einem großen Teil auf diese Selbstdarsteller und Freizeitverwirklicher setzte. Der wegbrechende Mittelbau wurde zu Recht auf der letzten Sitzung des Vereins beklagt.

Dazu kommt, dass sich im Verein einige Strukturen festgesetzt haben, die leicht selbstherrlich über die Köpfe seiner Mitglieder hinwegregieren. So ist es zwischen den Zeilen auch in der heutigen KN zu lesen. Ein heikler Punkt in diesem Zusammenhang sind die offenbar heimlich geänderten Passagen über die Rückzahlung von Liegeplatzanteilen. Und wenn dem so sein sollte, so ist das in der Tat ein Skandal und die verantwortlichen gehören vom Verein ausgeschlossen und mit allen rechtlichen Mitteln zur Rechenschaft gezogen.

Vielleicht wäre dem gesamten Vorstand und den regen Mitglieder eine Veranstaltung der Stadt an dieser Stelle zu empfehlen: das Seminar „Konflikte in der Gruppe“ von Sven Wlassak am Sonnabend, dem 16. Feburar von 15 bis 18 Uhr im Ratssaal des neuen Rathauses: Mit gruppendynamischen und sozialpädagogischen Methoden können die das Gruppenleben störenden Einflüsse erkannt und bearbeitet werden (mqs).

Ein Dorf zeigt Mut. Wie Rieseby gegen Rechtsextreme kämpft.

Dorfland erwache!

Man könnte ihn fast schon „den Rieseby-Film“ nennen, auch wenn er am doch nur einen Teil der Dorfgeschichte und des dörflichen Miteinanders beleuchtet. Der aber ist brisant und aktuell: Ein Dorf zeigt Mut. Wie Rieseby gegen Rechtsextreme kämpft. Gefolgt von einer Diskussionsrunde zum Thema „Rechtsextremismus im Breitensport“. Heute kommt er in Wiederholung wieder vor unsere Sofas: um 15.30 Uhr auf Phoenix (mqs).

Keine Autobahn durchs Noor

Das wünschen sich die Eckernförder Grünen im Vorfeld der Kommunalwahlen und möchten den vierspurigen, autobahnähnlichen Ausbau der Bundesstraße durchs Noorgebiet verhindern. Jetzt wollen sie über die geplanten Maßnahmen informieren und eine breiter angelegte Initiative hiergegen ins Leben rufen: am 14. Feburar ab 19 Uhr im Stadthallen-Restaurant. Nach einem Bericht der Kieler Nachrichten solle über die Pläne des Ausbaus, über zu erwartende Verkehrsströme in Richtung Carlshöhe und Port Olpenitz sowie ökologische Gesichtspunkte berichtet und diskutiert werden (mqs).

Kernspaltung: Was wird aus den Fördergeldern?

Ein Blick in die Kieler Nachrichten lässt wieder einmal tief blicken: da raufen sich einige Stadtoberen der Region statt sich die selben sich selbst lieber einander die Köpfe. Polittheater mit Unterhaltungswert: Streitpunkt ist, wer in der Nachfolge der „K.E.R.N.-Region“ die Koordination der EU-Förderprogramme übernimmt. Die Kieler SPD fordert inzwischen einen Krisengipfel, um die Querelen beizulegen. Am Ende ist der wichtigste Auftrag an die gewählten und bezahlten Häupter: sorgsam und verantwortlich mit den Ressourcen umgehen! (mqs)

Eckernförde: Möwen und komische Menschen

Einen typischen Sponti-Blog findet man bei Susanne Hoffmann (Pseudonym „Hottensprotten“). Nach Lust und Laune berichtet sie von den Höhen und Tiefen, Freuden und Freunden ihres Daseins.  Dort liest man auch, dass sie am vergangenen Wochenende der Förderstadt einen morgentlichen Besuch abstattete: drei Fotos und einige knappe Zeilen als Beweis. Liebe Susanne Hoffmann: Was machte die „komischen Menschen“ denn so komisch? (cwi)

Mondschein mit Musik

Chillen für Jedermann: Während sich die geneigten und neigenden Gäste im und ums Wasser des Meerwasserwellenbades tummeln, wird am 16. Feburar von 20 bis 23 Uhr wird Frauke Wessels zusammen mit ihrem Saxophon musikalisch untermalen, von „All of mine“ über „Girl of Ipanema“ bis hin zu Gershwin und Hancock. Entspannung pur verspricht die Ankündigung: tausendfacher Kerzenschein, Vollmond, Salat und Cocktails. Die Karten kosten elf Euro und um Vorbestellung wird höflich gebeten unter 04351/905400.

Wortlos arbeitslos: Böhme entlassen

Martin Böhme, 43, war seit Mitte 2003 Geschäftsführer der Stadtwerke Eckernförde. Eine Entwicklung, die sich bereits im Dezember 2007 abzeichnete, als sich der Vorstand gegen eine weitere Zusammenarbeit aussprach, hat nun ihren Höhepunkt entfaltet: mit sofortiger Wirkung, heißt es in den Kieler Nachrichten, sei er seiner Aufgaben entbunden. Kommissarisch würde das Amt bis zum offiziellen Vertragsende durch den technischen Leiter geführt. Unterschiedliche Auffassungen über die künftige Unternehmensstrategie seien der Hintergrund für diese Entscheidung gewesen. Vermutlich wissen alle Beteiligten genau, worum es hierbei geht, Presse und Öffentlichkeit aber werden hier bewußt im Unklaren gehalten. So teilt sich der geneigte Leser innerlich in Bedauern und Erleichterung. Was sagt das Stadtgespräch dazu? (mqs)

Baltic Traditional: Gemütliches Segeln von Hafen zu Hafen

Schliemann, die zweite: Schlägt man heute die Seiten der Kieler Nachrichten im Netz auf, findet sich Interessantes für die Planung der Sommermonate. Ernst Schliemann möchte die Baltic Traditional wieder aufleben lassen. Diese war Anfang der 90er Jahre eine beliebte Familienregatta mit Teilnehmern aus vielen Anrainerstaaten. Von Eckernförde aus könnte man am 20. Juli in Richtung Dänemark und Schweden aufbrechen und zur Hanse Sail Anfang August dann in Rostock einlaufen. „Die Baltic Traditional ist kein Rennen, sondern ein gemütliche Segeln von Hafen zu Hafen“. Wer also Interesse hat, darf sich sicherlich gerne mit Ernst Schliemann in Verbindung setzen (mqs)

Unser Weltmeister in Sachsen

Wer dieser Tage das Fachgespräch über Surfen sucht und dies vielleicht mit dem jungschen 16-jährigen Oliver-Tom Schliemann tun möchte, Eckernförder und seines Ordens IFCA-Jugend-Weltmeister, der hat hierzug Gelegenheit: Im Rahmen der Ausstellung Sachsen-Boot vom 14. bis 17. Feburar 2008 steht er auf der Leipziger Messe allen Interessierte zwei bis dreimal pro Tag nach eigenen Vorträgen Rede und Antwort (mqs). 

Hafenspitze: Wasserkante an Lindenallee

Hafenspitze in Göteborg als mögliches Vorbild für die Neugestaltung in Eckernförde

Die Marschrichtung ist abgenickt: unser städtisches Presseorgan berichtet über die nun im Bau- und Umweltausschuss abgenicken Eckpunkte für Ausschreibung und Gestaltung des Gebiets rund um die sogenannte „Hafenspitze“. Neben einem Boarding House und zehn Geschäften für den „gehobenen Bedarf“, einem Restaurant mit Außenplätzen, einer Segelschule und einer „multifunktionalen Halle“ wird es einen Anklang an die bekannteste Straße der Nation geben: die Lindenreihe der Reeperbahn soll bis zur Schiffbrücke fortgesetzt werden. Auf dass Eckernförder und Gäste auch hie wie „Unter den Linden“ würden flanieren können!

Hört sich jetzt erstmal alles ganz gut an. Vor meinem geistigen Auge ersteht eher ein ochsenblutrot nordisches Ensemble. Klein-Göteborg entsteht vor mir: siehe Bild. Nicht die Fortsetzung des backsteinernen Wohnquartiers wie auf dem ehemaligen Häussler-Gelände. Warum sollte es sich nicht davon auch unterscheiden? Erfüllt ja schließlich einen komplett anderen Zweck und soll sich auch ästhetisch als Ensemble beim Touristen „verankern“. Vielleicht sogar als „bemerkeneswert“? (mqs)

Welt der Wikinger als Weltkulturerbe

Wie auf der Seite des Archäologischen Landesamts in Schleswig zu lesen ist, gibt es Bestrebungen, die Anlage in Haithabu und das Dannewerk samt anderer wikingerzeitlicher Hinterlassenschaften als Weltkulturerbe anerkennen zu lassen. Wie das SchleiBlog richtig feststellt, würde dies dem Tourismus in die Hände spielen. Hauptsache, es ist nicht zufällig eie große Noorquerung samt Brücke in Haddeby geplant (mqs).

Club der lebenden Photographen

Website des Fotoclub Eckernförde

Es gibt wieder Lob auszuteilen, bitte anstellen. Ganz vorne in der Reihe: die Website des Fotoclub Eckernförde. Sehr ansprechend, und auch dem Foto-Thema gemäß auf „Leinwand belichtet“, findet der interessierte Surfende aktuelle Informationen und Bilder, Termine und eine umfangreiche Galerie mit Arbeiten der Mitglieder des Clubs. Einen Klick wert – und so liebevoll wie alles gestaltet ist, lädt sie auch zum Mitmachen ein. Spontan haben wir den Verein unter der Rburik „Freizeit“ einmal in die Liste unserer empfehlenswerten Aktivitäten eingetragen.

Vom 22. April bis 19. Mai wird der Verein „Jahresarbeiten“ in der Fördesparkasse in der Kieler Straße ausstellen (cwi).

Besuch bei Bangerts Bildern

Ausstellung der Bilder von Uwe Bangert im Museum Eckernförde

Die „Hängepartie“ ist vorbei, vorgestern gab Museumsleiter Dr. Uwe Beitz sie frei und nun sind sie im Rahmen einer Sonderausstellung im Eckernförder Museum zu besichtigen: Liebliche Ansichten des schleswig-holsteinischen Malers und Zeichners Uwe Bangert aus diversen Privatbesitzen. Anlass ist der 80. Geburtstags des Schöpfers (mqs).

Netzlein spute Dich: Sogar Eckernförde will schneller ins Netz

Wie man van Dag im Hamburger Abendblatt liest, will neben 50 weiteren Schleswig-Holsteinischen Gemeinden sich „sogar Eckernförde“, genau wie die Gemeinde Hasloh, ans Glasfasernetz der  Norderstedter  Firma Wilhelm.tel anschließen. Damit würden sich die Zugangsgeschwindigkeiten („Sputraten“) von derzeit 1 bis 16 MBit (T-Com) auf gigantische 100 MBit steigern. Und das zu offenbar geringeren Kosten als bei der Telekom. Netzwerk war gestern, Fetzwerk ist heute (mqs).

Blauäugig seit erst 6.000 Jahren

Eine mehr oder weniger gute Nachricht an alle nicht nur geistig, sondern reell blauäugigen Eckernförder und Zugereisten: sie sind alle miteinander verwandt! Professor Hans Eiberg von der Universität in Kopenhagen hat herausgefunden, dass sich der Gen-Schalter, der die Melanin-Produktion im Auge reguliert, erst vor geschätzten sechs- bis zehntausend Jahren herausgebildet hat. Diese Mutation sei zudem derart speziell, dass sie vermutlich auf eine einzige Mutation zurückzuführen sei, die quasi blauäugige Ur-Eva. Zuvor hätten alle Menschen von Natur aus braun-schwarze Augen gehabt. Also: blaue Augen sind eine erstaunlich neue Spielart der Evolution – und mit Verlaub – nicht die hässlichste. Als geografischen Ursprung vermutet der dänische Forscher das Gebiet nordwestlich des Schwarzen Meeres. Schau, schau (mqs).

Plattdütsch Theater: Dree Mann an de Küst

Nach dem Vorbild des Romans aus 1934 von Erich KästnersDrei Männer im Schnee“ haben Günter Harte und Rolf Petersen eine Platt-Fassung auf die niederdeutschen Bretter der Welt gebracht. Am kommenden Donnerstag liegen diese heiteren Bohlen in der Eckernförder Stadthalle. Auch Karten hierfür gibt es noch: unter der Vorverkaufsnummer 0481-6950 (mqs).

Vollversammlung der Eckernförder Bürger am 20. Februar

Die Stadt Eckernförde lädt alle ihre Einwohner und Einwohnerinnen zum 20. Februar 2008 in die Stadthalle ein. Beginn wird 19.00 Uhr sein. Thema der Veranstaltung ist die „Neuaufstellung des Rahmenplans für die Innenstadt„. Ob hier einiges von dem vorweggenommen werden wird, was eigentlich auf Anregung der Bürgerinitiative „Bewahrung des Kirchplatzes St. Nicolai“ einige Tage später im Stadthallenrestaurant auf die Tagesordnung gebracht werden soll? Unsere dringende Empfehlung: Hingehen, zuhören, teilhaben (mqs).

Gegen eine neoliberale Einheitsfront: kleine Linke gefällig?

Vor Woch und Tag hatten wir vom vermeintlichen oder realexistierenden Chaos in der Kreisgruppe der Partei „Die Linken“ berichtet. Alles anders, heißt es in einem Kommentar, den wir gestern dazu erhielten. Die Stellungnahme endet mit einem markigen Hammer-Augenzwinkern auf eigene Parteigeschichte als „Einheitsfront“: „Wir werden der neoliberalen Einheitsfront aus CDU, SPD, Grünen und FDP kräftigst einheizen“. Na, denn man tau, liebe Ex-Einheitsfront. Zwinker (mqs).

Für Hand und Haar: Schampoo-Seifen-Sonderschau

Über das Eckernförder Frisörmuseum hatten wir bereits berichtet, jetzt ereilen uns Presseberichte darüber, dass es neues gäbe: eine Sonderschau zum Thema „Shampoos und Seifen“. 150 zum Teil exotische Exponate (Seife mit Haferflocken) zeigt Frisöraltmeister Heinz Zopf in seinen Räumen in der Fischerkoppel, neben seiner 2,5 tausend Exponate starken Dauerschau. War schon jemand dort und kann berichten? (mqs)

Historische Stätte in Sehestedt

Das Kanaldorf Sehestedt bekommt eine neue Sehstätte: ein „Haus der Geschichte„. So liest man heue in der Eckernförder. Im sanierten Pastorat der Gemeinde soll das seine Statt finden, was Studenten und Professoren des Historischen Seminars an der Universität Kiel erarbeitet und gestern vorgestellt haben. Vielleicht wird es ja auch ein „Haus der Geschichten“? Gespannt sein, hingehen (mqs).

Eerste Mol dütt Johr in de Kroog

Lüüd, ik weer güstern dat eerste Mol dütt Johr wedder to een lütt Fröhschoppen int Eichhörnchen. Dor kunn man jümmers so vergnöögt platt snacken un dreep sik mit de ganzen “Danglöwen” to een lütt Sluudersnack! Oohmann, sünst an een Friedagmorgen weer de Kroog vull Minschen! An de Tresen kreegst kuum een Platz, de Buude vull Qualm un een luude Geschnöter full di an! Un güstern? Mi keem dat vör as wenn ik in een Aptheek keem! Reine Luft un een Kirl mit een Kaffee an de Theke!

Alle annern Lüüd drängeln sik in de lütt Bagalutenbuude, in de man noch smöken dörf, un weern vergrätzt över de Blöödsinn mit de Smökverboot in Kroog!!! Sölbst de Kaffeedrinker an de Tresen kunn sik ni doröver freun, dat he nu in “reine” Luft sitten, dorför aver ok mit keen Minsch snacken kunn!

Ob dat nu allns so richti is???? Nu köönt all de Nismökers in de Kroog gohn, dorüm sall dat Gesetz wull mokt worn sin, bloß wo sünd se??? Goht se villicht gorni in een Kroog? Wenn dat so is, denn is dat dore Gesetz doch reine Dummtüüch, oder watt meent ji dorto?

Bübi Gerdau

Schubkraft fürs Gemeinwohl

Visionen brauchen Visionäre. Das scheint klar. Und wenn sie dann noch etwas brauchen, dann sind es Menschen, die den Visionen folgen. Nennen wir sie „Visionisten“. Noch was? Bekanntermaßen ist bereits schon das eine oder andere soziale Vorhaben an übermäßigem Mangel an Geld gescheitert. In Eckernförde könnte diese Krux nun der Vergangenheit angehören, setzt doch das Stiftungsvermögen der Elisabeth-Eifert-Stiftung jährlich den beachtlichen Geldschub von jährlich bis zu 80.000 Euro frei. In bekannter Eckernförder haushaltender Manier, könnte dies langfristig und breitflächig Großes bewegen. Das bringt „Wind in die Haare“ – wohl dem, der noch welche hat (mqs).

Auf Carlshöhe der Zeit

„Endlich!“, denkt es sich mir, während ich die Zeilen lesen. Die Website Carlshoehe.de dümpelte seit Jahr und Tag und Jahr um Jahr bewegungslos vor sich hin. Kein Land schien in Sicht. Seit vorgestern gibt’s neues: die Eckernförder Zeitung berichtet von der erfolgreichen Vertragsunterzeichnung mit dem Investor Wolfram Greifenberg von der Firma Dampsoft. Sie schreibt bezeichnend von der „Carlshöhe-Vision„. Woher man die „sozialen Projekte“ am unteren Ende requirieren könnte, das stellt man freilich nicht so leicht in Frage wie das „soziale obere Ende“. Nun kenne ich nicht architektonsichen Visionen und kann schwerlich beurteilen, ob sie mich als Multieuronär locken würden. Würde ich beim Golf oder abendlichem Millionärsgelage gerne davon erzähle, ich hätte eine „Wohnung“ in einer ehemaligen Kaserne erworben? Also nicht grundsätzlich „nein“, aber von „Kaiserlicher Loft“ oder einem „Palais Carlshöhe“ ließe sich viel leichter prahlen. Das Ist ist klar, das Soll umrissen, das Wie obliegt dem Feingefühl eines geeigneten Marketings und überzeugender architektonischer Maßnahmen (mqs).

Schauräuchern: Büll entführt in die Vergangenheit

Eigentlich sollte dies eine Pflichtveranstaltung für alle Neu-Eckernförder sein: Das Schauräuchern in der alten Räucherei Büll. Aber auch die Eingesessenen können bei dieser Gelegenheit sich in alte Geruchs- und Sinneswelten entführen lassen. Von Juni bis September diesen Jahres soll an vier Terminen der alte Büll’sche Räucherofen wieder angefacht werden: 14.06., 12.07., 23.08. und 20.09. jeweils um 10 Uhr. Da der Räuchervorgang eine gute Stunde dauert, plant der Altstadtverein in dieser Zeit Führungen durch die Gänge und Tweten des alten Eckernförde (cwi).

Wasser weg am Wasserweg: Ebbe in der Schlei

Local Blogger Mathias Penz dokumentiert die „Quasi-Ebbe“ der letzten Woche umfangreich auf der Bilder-Plattform Flickr: Ein gutes Dutzend bemerkenswerter Ansichten der Schlei auf Höhe des Strandes vor Schaalby gibt es dort zu sehen. Auf seinem Blog schreibt er von Windstärken zwischen 7 und 8 Bft, die das Schleiwasser aus der Bucht getrieben hätten. In einigen Böen habe es sogar temperamentvolle 11 Bft geweht (mqs).

Kappeln lässt die Püppeln tanzen

Einen guten Monat ist es noch hin, dann beginnen die „Figurentheatertage“ in Kappeln. Die „Bremer Stadtmusikanten“ frei nach Grimm des Theaters Maskotte gehören ebenso dazu wie die Mär vom Lindwurm mit dem Titel „Tabaluga und Lilli“ vom Theater Con Cuore. Nicht zu vergessen aber auch Michael Endes Klassiker „Momo„, gespielt vom Figurentheater Wolkenschieber. Die „kleine Welt am Draht“ mit insgesamt 16 Vorstellungen beginnt am 6. und geht bis zum 15. März (mqs).

Damp: Je Löcher desto Golf

Zu Ostern diesen Jahres soll sie fertig sein, die erweiterte Golfanlage in Damp. Wie die EZ und das SchleiBlog zu berichten wissen, will der Hamburger Investor Attila Ögretici hier gute 600.000 Euro investieren und der Driving Range, den drei Kurzbahnen und der Adventure Area vom letzten Jahr eine weitere 18-Loch-Adventure Area hinzugesellen. Wenn Sylt dann dereinst vom blanken Hans gefressen sein wird, werden sie alle nach Damp kommen, die Schönen und Reichen (mqs).

Museum Eckernförde: Du sollst Dir kein Bild machen

Auf Qype berichtet der Kieler Georg über seinen Besuch im Museum Eckernförde. Er schreibt von „liebevoll hergericheten Bürgerzimmern“, „typischen Flüchtlingsstuben“ und der „skurrilen Sammlung von Elektro-Installationsmaterial“. Besonders regt ihn allerdings der unverhältnismäßig hohe Obulus für diejenigen auf, die das eine oder andere Foto hier schießen wollen: ganze fünf Euro muss er für im Zweifel nur ein Erinnerungsbild mit seiner Familie berappen. Georg: „das finde ich für ein Provinzmuseum ohne besondere Höhepunkte nicht angemessen“.

Vielleicht sollten hier die Verantwortlichen überlegen, ob sie nicht auf das inzwischen gänzlich veränderte Fotografierverhalten der digitalen Generation eingehen? Vielleicht geht’s ja auch ganz anders: Photopoint vor Strandkorb, Kiosk mit Vater als Verkäufer, Mutter hinter Ladentheke gefällig? Wenn etwas auf Flickr oder anderen Foren Werbung fürs heimische Museum machte, dann das. Oder? (cwi)

Lahme Linke: Zittern im Kreis

Vier Monde noch bis zur Kommunalwahl: In Niedersachsen und Hessen zieht die Partei Die Linke mit Pauken und Trompeten und erhobenen Hauptes in die Volksvertretungen ein, im hiesigen Kreis Rendsburg-Eckernförde aber hauen sie einander selbst auf die Köpfe. So zitiert man heute in den Kieler Nachrichten Parteimitglied Rainer Beuthel mit der Aussage, dass obwohl die Chancen für einen Einzug ins Kreispalament bei geschätzten 5 Prozent so schlecht nicht stünden, weder ein Wahlprogramm, noch ein Slogan, ja nicht einmal ein wählbarer Kanditat auf die politische Bühne gebracht worden seien. Die nächste Mitgliederversammlung solle darüber entscheiden, ob stattdessen zur Wahl des SPD-Kandiaten Frank Martens aufgerufen werden wird (mqs).

Wordcamp 2008: Gutes muss man loben

Wir hatten es an dieser Stelle angekündigt, nun wollen wir auch kurz berichten: vom sogenannten Wordcamp 2008 im Hamburger Stilwerk. Es ging um die Blog-Software WordPress, ums Bloggen an sich und darum, mal rauszukommen und neue Eindrücke zu gewinnen. Fazit: unser Waschzettel für die nächsten drei Monate ist randvoll mit Kleinerem und Größerem. Teils waren es layouterische Anregungen, teils aber auch inhaltliche. Nett war das Treffen mit Frank H., der den Selenter Blog betreibt,  mit Markus Z. aus Stavanger und auch David aus der Nähe von Leipzig. Hanseatisch stilsicher wurden wir empfangen, conferenciert und kuliniert. Auch die weltweit erste Barcamp-Blog-Lesung war der Hit. Neben anderen trat hier mit Original Kieler breitdeutschem Slang auf: MC Winkel. Der Barcamp-Preis in der Kategorie Spezialanwendungen 2008 geht an: Hamburg! (cwi)

Strandbeben 2008: Elton oder Carlos?

Jens Skwirblies hat wieder Großes vor. Und wir trauen es ihm zu: Elton John und Carlos Santana, beides vollbeschriebene Blätter der Musikgeschichte, stehen auf der Liste der Kandiaten für’s diesjährige Strandbeben am Eckernförder Südstrand in Höhe Sandkrug im Juli. Den Anfang hatte bekanntlich Joe Cocker im vergangen Jahr gemacht. Eckernförde macht sich (mqs).[poll=1]

Nu op See, un denn keen Schipp…

… pflegte min Grootvadder bei solch ungestüm schaltenden Windsgewalten zu sagen. Selten hat man die Wolken so rasend schnell über den Strand ziehen sehen. Ein Sturm mit teilweise Orkanböen fegte am gestrigen Freitag Werbeschilder und Müllsäcke durch die Gassen: Warmer, windriger Winter das. Laut Ecktownianischer Zeitung haben Polizei und Feuerwehr aber keine besonderen Vorfälle zu berichten gehabt (cwi).

Stamm der Ubuntu: Neu-Indianer gesucht

Der Rendsburger Zweig des Stamms der Ubuntu-Jünger trifft sich heute abend ab 18.00 Uhr im Ruby Days zum großen Anwendertreffen. Weder Vorkenntnisse noch praktische Erfahrungen mit dem Derivat des Linux-Betriebssystems seien Voraussetzung, um einfach einmal mit seinem Päckchen Fragen und Vorstellungen auftauchen zu dürfen, heißt es auf der Website der engagierten Gruppe aus Rendsburg (cwi).

Ik wull ok billig telefoneern …

Junge, junge, so langsam freeten mi de Internet- un Telefonkossen op. Dor keem mi mitmol so een fein Angebot bannig recht: “Frie in ganz Düütschland telefoneern un ok noch de ganze Monat int Internet för ganze knappe 25 Euros“! Un dee wulln ok noch allns för mi kloreern un allns ümsünst! Klor heff ik mi dor anmellt un har ok all noh een Wuch de ganze Apparoten, wie Router, Splitter, Wlan-usb-Stick un bannig veel Kabels toschickt kregen. Nu güng de Bastelee los: Oha, eerstmol allns dörchlesen. Denn ganz klook kieken! Un denn de Software installeern, un de Router programmeern. Puuuh!

Naja, noh twee Doog har ik dat trecht!!! Nu gau anslüüten un ran ant Telefon. NIX! Keen Piep. Oha, watt nu???

De Telekom weer afmellt! Eerstmol in de Ünnerlogen rümsöcht, wat man bi so een Schiet moken sall! “Hotline” anroopen! Aver mok dat mol ohne Telefon!!!!!!
Naja, man hett jo een Handy. Also reep ik dor an. Eerstmol vertell mi een Tante irgendwat vun “Eigene Sache”, wull mi aver denn gau verbinnen … Musik … Warteschleife, nennt sik dat!

Viev Minuten – teihn – denn endli een Kirl, recht fründli! Ob ik denn de Kabels all instoken har? Klor! Ob ik allns richti programmeert und installeert har? Ok Klor! Denn sull ik nochmol al de Steekers ruttrecken, weer instöpseln und denn nochmol anropen! Heff ik mokt, denn dor har sik nix ännert, de Telefonleitung weer doot!!!
Wedder anroopen, wedder de Tante “in eigener Sache” denn sull ik min Vörwohl ingeben un mit 1 bestätigen! Denn min Telefonnummer, ok mit 1 bestätigen! Un denn weer eewig Musik … Ohaa, un denn een junge Deern ant anner Enn!

Un wedder, ob ik de Kabels all ansloten har, un ik sull mol all de Steekers ruuttrecken un noheenanner weer rinsteeken … as wenn ik se all op eenmol rinproppen kunn!
Liekers bleev allns doot!

Nu weer ok noch min Handykoort leer, un dat op een Sünnobendobend, Stief in de Wut heff ik mi an de Computer sett! Un allns blinker so schöön! “Signalstärke sehr gut” und “Verbindung hergestellt”! Un ut Blöödsinn mol de “Internet-Explorer” anklickt. Un Düüvel ok, ik weer int Internet! Ik foorts ant Telefon…. aver dor keem nix, immer noch doot!!! Dammichnochmol, wat sull ik nu moken?

Naja, Email schicken! Eerstmol heff ik op dee eer “Homepage” een Emailadress söcht! Nix to finnen! Denn de ganze Papiern dörchsöcht … un dor funn ik de Adress! Heff forts hinschreeven un min Ackerwars vertellt. Ik kreeg ok al mondagmorgen de Antwoort, de Leitung weer heel aver min Quasselkassens müssen in dutt sin!
Klor heff ik wedder hinschreeven, dat kunn ni angohn, denn vör de Ümstellung güngen se noch!

Naja, noh 4 Dogen un dree wiedere Emails keem denn herut, ik müß een annere Splitter hemm! Heff ik ok bestellt und Düüvel ok, een Telefon funkschoneerte!!!!! Bloß för dat Programmeern för dat tweete Telefon bruukte ik een Telefon mit “Tonwahlverfahren”! Har ik ni!!! Müß mi een nüet köpen. Un wat heff ik nu spoort? För de komenden dree Johr nix!

Bübi Gerdau

Mehr Plattdeutsches gibt es übrigens auf seiner Homepage zu lesen.

Ganz linke Sache: das offizielle Banner

Endlich ist es soweit: ein halbe Stunde spaßtreibender Arbeit und ein gepflegtes Malzbier später erblickte das „erste und offizielle Partner-, Freunde und Sympatisantenbanner“ das RGB-Licht der Welt. Jeder, der uns und unser lustig-lästiges Treiben unterstützen möchte, darf es gerne für den Link auf uns benutzen. Jetzt neu: mit Zweiohrhörnchen (cwi).

ecktowncity.de.

Vandalen in Gucci-Sandalen

Auf der Internetseite des Schleswig-Holsteinischen Landesamts für Denkmalpflege findet sich in der Liste der in allerneuester Zeit dem Feuer oder „investorischen Vandalismus“ anheimgefallenen Kulturdenkmälern des Landes unter anderen auch eine ausführliche Passage über das zerstörte Hotel Stadt Kiel. Lesenswert (mqs).

Fish is coming home

Die Zeit ist reif für eine gute Idee: Auf der Sitzung des fünften Arbeitskreises der Aktivregion mit dem Schwerpunkt Fischerei am vergangenen Dienstag stellte die Eckernförder Grafikerin Katharina Mahrt eine Initiative des Altstadtvereins vor. Eckernförde hatte ehedem die bedeutendste Räucherindustrie der ganzen deutschen Ostseeküste. Außer in Anekdoten rund um die nur scheinbar Kieler, eigentlich aber Eckernförder Sprotte aber lebt diese Tradition in den Köpfen der Binnen- und Buteneckernförder kaum fort und ist im heutigen Stadtbild nirgends mehr sichtbar. Um die wirklich allerletzten Zeugen dieser Vergangenheit entsprechend zu bewahren und der Dokumentation hierüber einen angemessenen und authentischen Raum zu geben, schlägt sie die Gründung eines „Räuchermuseums“ vor. Dies ist der heutigen Online-Ausgabe der Eckernförder Zeitung zu entnehmen (mqs).

Ode an die Freunde: Ortshymnen gesucht

Ich recherchiere zur Zeit für einen Artikel- und Buchprojekt nach Ortshymnen im Altkreis Eckernförde. Die Gemeinde Bistensee hat zum Beispiel das „Bistenseelied von 1904″. Gibt es in ihrer Gemeinde ein eine entsprechende Überlieferung? Für Infos hierüber und, wenn vorhanden, Text und Noten wäre ich sehr dankbar. Es würde mir hier auch ein entsprechender Link im Internet genügen. E-Mails gerne direkt an mich mail@christianwitt.de (cwi).

De Dacklatt

Vör Johren heff ik bi een Eckernförder Dackdeckermeister arbeit. He weer een groot, stabile Minsch, de vun allns, watt mit de Fleegerie to dohn har, hellop begeistert weerSo passer dat mol, dat wi in Loos een Dack mit nüe Pannen indecken sulln. Wi harn de oolen Pannen afreeten un deckten nu de nüen in. Mit eenmol hörten wi een luut Brummen in de Luft. De Meister keek noh boben un seh een Hubschruuver op uns tofleegen. As de so stücker tweehundert Meter achter uns Buustell över een friee Feld weer, wör dor een Döör opmokt un een ganze swunk Kampfswümmers sprungen mit Fallschirme af. Jungedi, dat weer watt för uns Meister. Ganz begeistert tell he luut mit: „Een, twee. dree, veer, fiev, söß, söben, acht, neegen, teihn, ölben, twölf“. Dammi, weer dat een Anblick!

De Hubschruuver dreih nu bald af un floog torüch noh de Kaseern üm nüe Lüüs för de nächste Afsprung to holn. Wi arbeiten wieter. De Meister weer op de Böhn noh binnen kropen üm de Kehlpannen to snieden. Mitmol fung buuten een Kolleg an to tellen: „Een, twee, dree, veer…“

De Meister mokte een Satz noh Bertram hin, quäl sin Kopp dörch de Dacklatten un frogte: „Wo, wo sünd se denn“? Bertram ganz unschullig: „Wer Meister“? „Na, de Springers, wo sünd denn de Springers, de du eben tellt heßt“? „Ik heff doch keen Springers tellt“, meen Bertram, „ik heff doch blos de Köh op de Kuppel tellt“. De Meister brummel sik watt in de Boort un wull nu sin Kopp ut de Latten trecken. Man dat güng ni! Mol weern de Ohren in de Weg, mol dat Kinn un mol de Nääs. Dat holp nu allns nix, he seet fast! Wi müssen, Gott help mi, een Dacklatt herutsnieden üm uns Meister weer frie to kriegen.Un dat allns för een poor Köh!

Bübi Gerdau

Mehr Plattdeutsches gibt es übrigens auf seiner Homepage zu lesen.

Das Herz der Maripole: die Altstadt

Eine gute Übersicht über die Tätigkeit des Altstadtvereins bietet die Artikelsammlung hierzu von Markus Feuerstack, dem mutmaßlich rührigstem Schreiber unserer „Marepolis“. Altstadtfest, Eckernfördes Vergangenheit als Fischerei- und Räuchereihochburg und die aktuellen Bemühungen um den Erhalt der letzten Reste dieser Vergangenheit werden in ausführlichen Texten behandelt (cwi).

Gerüchteküche Internet: Neuer Nazitreff in Eckernförde?

Wenn man dieser Tage dem Stichwort „Eckernförde“ nachgoogelt, finden sich an oberster Stelle der Ergebnisliste gleich drei Blogbeiträge, die sich mit einem angeblich „neuen „Nazitreff in Eckernförde“ beschäftigen. Nachdem die Gemeinde Rieseby also langsam aus der schlechten Presse herauskommt, ist Eckernförde selbst wieder satt drin – und gleich ganz oben in den Top Nazi 10 der Politmarketing-Charts. Eine Quelle schreibt bei der vorherigen nächsten ab, und schon ist aus einem einzelnen, nicht belegten Gerücht eines einzelnen eine Flut von schlechter Presse geworden. Gute Agitation hat’s schwerer (mqs).

Von der Angel in die Pfanne: Hering

Nachdem er in Eckernförde keinen Fisch hatte an Land ziehen konnte, versuchte der Büdelsdorfer Angler Jörn Peters in Kappeln sein Glück. Dies Glück des Fleißigen war von Erfolg gekrönt: 72 Heringe in gut zweieinhalb Stunden. Sehr lecker: mit Bratkartoffeln. Die Schlei zwischen Arnis und Kappeln bleibt einfach Heringsrevier Nummer eins. Anfang Mai diesen Jahres ist es dann wieder soweit: zu Christi Himmelfahrt beginnen in Kappeln die Heringstage! (mqs)

Platt und platt gesellt sich gern

Die Plattschnack-Runde für taufrische Einsteiger, sich lustvoll Übende und lockere Muttersprachler trifft sich alle 14 Tage (ungrade Wochen) um 19.30 Uhr in der Bürgerbegegnungsstätte am Rathausmarkt in Eckernförde. Ziel ist es, dass vor allem Anfänger immer sicherer im Gebrauch des Plattdeutschen werden. Und: unterhaltsam im „platten“ Sinne ist es auch. Na denn, kiek maal förbi (mqs).

Mitbewerber taler dansk

Dreierlei touristische Großprojekte unserer nördlichen Nachbarn machen dem Berliner Investor aus dem Biedermannweg die Ostsee streitig: mit fast einer Millarde Euro Investitionsvolumen treten Palm City, Lalandia und Kildedal gegen Jaska Herbert Harm an, so weiß das SchleiBlog zu berichten. Auch habe der Berliner Macher noch andere offene Baustellen (mqs)

Battlefields: Die Schlacht von Eckernförde II

Die Geschichte Eckernförder Schlachtfelder liegt schon mehr als 150 Jahre zurück. Nun kehren sie zurück: im Namen der legendären Folkband „Battlefields“ am 12. Feburar 2008 in der hiesigen Stadthalle. Nach Joe Cocker ist dies der zweite große musikalische Gig innerhalb von sechs Monaten in der kleinen Fördestadt. Karten im Vorverkauf gibt es in der Buchhandlung Bolls (mqs).

Was haben die Flensburger in Eckernförde verloren?

Während die Eckernförder noch ziehmlich viele Taschen und mehr im Schrank haben, haben offenbar die Flensburger in Eckernförde was verloren. Zu diesem Eindruck kann man zumindest kommen, liest man auf der Seite von Flensburg Online detailliertst, was im Eckernförder Fundbüro von November bis Dezember 2007 abgegeben wurde. Sollte uns entgangen sein, dass die Flensburger landesweit für ihre Schusseligkeit derart bekannt sind, dass dies im dortigen Stadtblog so ausführlich Thema ist? (mqs)

Letzte Tage

Noch bis zum 29. Februar 2008 sind in der Staatskanzlei in Kiel Arbeiten des wahrscheinlich gegenwärtig bedeutendsten schöpferisch tätigen Eckernförders zu sehen: Heinz Teufel. Die Ausstellung von Stadt- und Landschaftsansichten ist wochentäglich zwischen 9 und 17 Uhr geöffnet. Wer einmal direkt mit Teufel arbeiten möchte, der hat übrigens dazu im Rahmen eines Workshops „Sonne und Regen“ im August in der Akademie am See in Plön die Gelegenheit dazu (mqs).

Strandseite mit Bandbreite: Ach wie schön ist Panorama

Auf der Website des „Wasserrettungsdienstes Eckernförde“, dem sogenannten „Ecktown Team“, findet sich ein hübsches Panorama-Bild des Eckernförder Strandes vor der DLRG-Station an der Süderschanze. Sehr schön gemacht. Man wünscht sich mehr davon! Außerdem als Panorama andernorts zu sehen: die Schiffbrücke. Vielleicht lässt sich ja Marco Hutzfeld mit seiner Eckernförder Panorama-Firma „maxlook“ erweichen, Eckernförde mal in 360 Grad zu dokumentieren? For Good Will and Good Look. (mqs)

Feuersbrunst am Südstrand

Wir haben wir unserem Veranstaltungskalender schon jetzt einen der jährlichen Höhepunkte des hiesigen Spaßhabens hinzugefügt. Am Vorabend des Langohren- und Bunteierfestes soll am 22. März 2008 südlich der TVA am Südstrand wieder Eckernförder Brauchtum stattfinden: die beliebte Feuersbrunst für Jung und Alt. Während sich das Feuer durchs Restholz frisst, stehen den Besuchern Bratwurst an Bier oder Fritten an Kola zur Verfügung. Ab 18.30 Uhr ist hier mit erhöhtem und musikalisch unterlegtem „Krach durch Freude“ zu rechnen. Und das alles getreu dem Leidsatz: „Freude wie Sand im Schuh“ (mqs).

Senf dazu geben, aber wie?

Nachdem wir mehrmals individuell Auskunft darüber gaben, wie man denn Kommentare zu den Beiträgen unseres Blogs veröffentlichte, hier einmal in aller Kürze für alle: Wer einen Kommentar abgeben will, muss sich vorher registrieren. Einmal eingeloggt, lässt sich jeder Beitrag per Eingabefeld kommentieren. Bitte beachten: Jeder Beitrag muss aus rechtlichen Gründen von uns manuell freigegeben werden. Dies ist der Grund dafür, dass er nicht sofort erscheint. Wir bemühen uns allerdings, so schnell wie möglich zu reagieren (cwi)

Macclesfield, Macclesfield, Macclesfield

Ich suche und suche und suche nach Hinweisen auf eckernfoerde.de, endlich finde ich Namen und Wappen der ältesten der Eckernförder Partnerstädte. Seit 1953 sind die beiden Städte miteinander verbändelt. Seit 55 Jahren also. Aber von Schnapszahllaune ist nirgends etwas zu spüren – geschweige denn zu lesen. Oder habe ich grob fahrlässig etwas übersehen?

Auch andersherum wird kein Schuh bzw. Shoe draus. Auf der Seite von Macclesfield ist nicht einmal ein Link auf die deutsche Partnerstadt zu finden. Wie kommt’s? Auch in der deutschen Wikipedia ist die Stadt ein einigermaßen unbeschriebenes Blatt. Wir haben uns auf eine unserer Fahnen geschrieben, das Treiben in und rund um unsere Partnerstädte mal ein wenig aufmerksamer zu beobachten (mqs).

Grotmodder un’ dat Inseraat

Die Niederdeutsche Bühne Gettorf-Lindau beschäftigt sich in der diesjährigen Spielzeit mit Großmutterns Humor. Sohn Max und Tocher Bärbel hat sie scheinbar voll im Griff. Doch die Jugend wehrt sich. Auf der Website der Theatergruppe sind alle Aufführungstermine in Gettorf und Großkönigsförde aufgelistet (mqs)

Ich bin dann mal weg!

So der Macher des Rendsburg-Blogs „Andy“. Es zog ihn nach Venezuela. Er schlägt sich dort inzwischen offenbar als Webbist durch. In seinem letzten Beitrag wünscht er allen Lesern noch einmal „Frohe Weihnachten“ und sich selbst, beherzte Daheimgebliebene würden sich des Blogs annehmen und ihn um Lesenswertes bereichern. Schon vorher war er leider arg verkümmert. Aber: Leider hat sich seither noch niemand der Seiten wirklich angenommen und so laufen sie Gefahr zu verwaisen. Gibt es Nachfolger? (mqs)

Irgendwas machen die Kappelaner richtig

Jeder Autobahn ihre Raststätte, auch der der Segler: Das bereits mehrmals zitierte SchleiBlog berichtet über die über alle Maßen erfreulichen Besucherzahlen des Kappelanischen Yachthafens. Auf nur 35 Liegeplätze waren in der zurückliegenden Saison 4.200 Gäste gekommen. Wow! (mqs)

Vielleicht Frau von früher gefällig?

Grotesk. Irritierend. Die Theatergemeinschaft Eckernförde zeigt am 27. Januar 2008 Bernd Schimmelpfennigs Stück „Die Frau von früher„. Auf der Bühne: Leslie Malton und Felix von Manteuffel. Schimmelpfennig ist zur Zeit der meistgespielte Gegenwartsdramatiker in Deutschland (mqs).

TSV Karby: Schneller als andere

Website des TSV Nordschwansen in Karby

Ein Klick gab den nächsten, eben war ich noch hier und dachte dies, einen Fingerzeig weiter war ich schon dort und gab mich anderen Gedanken hin. „Nett“, dachte ich, „vor allem aktuell und mit genug Text zum Lesen“. Ich war auf der Website des TSV Karby gelandet. Klar, das Layout ist maximal einfach, aber was will man mehr? Alles dran und alles drin. Selbstdarstellung, Stadionzeitung, Nachrichten und ein Forum: State of the Art. Der „letzte Schrei“ muss es ja nun wirklich nicht werden und der „letzte Schliff“ ist vielleicht nur eine Frage von genug „Zeit zuviel“ der Macher? Vielleicht findet sich fürs „grafische Finishing“ ja nochmal ein günstiger Grafikdesign-Student. Angebote leiten wir gerne weiter (mqs).

Von Amts wegen und Amtswegen

Das neugeschaffene Amt Ostsee-Schlei bietet jetzt auch neue Wege im Internet: Erfreulich klar gegliedert und übersichtlich und zeitgemäß zurückhaltend bietet der Amtsschimmel schon jetzt etliche Informationen für Bürger und Gäste: Hervorragend! Ein Lob den zuständigen „Schemelreitern“! Eine schöne Basis, um die Inhalte in Zukunft noch weiter auszubauen. Vielleicht mit noch mehr online verfügbaren Diensten? (mqs)

Bitte, bitte weiter so!

Man soll sich selbst ja nicht so öffentlich auf eine seiner Schultern klopfen. Zumal man sich dabei hässliche Verrenkungen zuziehen kann. Wir wollen das auch mitnichten einführen. Wenn uns allerdings eine so ermutigende Zuschrift ereilt wie geschehen, dann können wir nicht anders, als sie freudig kurz zu zitieren.

Willi E. aus E. schreibt uns als Reaktion auf unseren neuen Blog: „Ein sehr schöner Blog. Bitte, bitte weiter so!“

Was sollen wir sagen? Klar machen wir weiter. Frisch, fromm und frei. Soweit uns die Worte tragen! Danke, Willi E. aus E. (mqs)

Laufsteg der dienstbaren Zeitgeister

Etwas mit Energie gespart haben sie ja, die Veranstalter der „Eckernförder Energietage“. Auf jeden Fall, was Gestaltung und Informationsgehalt ihrer Website betrifft. Zumindest erfahren wir dort zuverlässig den nächsten Termin dieser Veranstaltung: am 26. und 27. April wird auf dem neuen, chinesischen Hafenpflaster („China Town“) eine Nomadenstadt mit 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche entstehen. Wen wundert’s, bewirtschaften die Stadtwerke doch eben diese Flächen und haben etwas gute Miene beim Bespielen derselben auch nötig.

Das Bauherrenblog „Das eigene Haus“ ist etwas ausführlicher bei der Beschreibung der Inhalte der Energiesparer- und Gutmenschen-Messe: Energetische Gebäudesanierung im Altbau, Dach- und Fassadendämmung und Dämmstoffe an sich, energieeffiziente Fenster und Türen, Heizung und Sanitär, Schimmelpilzbekämpfung, Blockheizkraftwerke, Pelletheizung – dies nur ein kleiner Auszug dessen, was auf der Seite des Blogs zu erfahren ist (mqs).

Scharf jeschaltet: Website für Port Olpenitz

Heute hat die Berliner Betreiberfirma Port Olpenitz GmbH ihre Website zum Projekt des Tourismus-Zentrums scharf geschaltet: ein Reigen bunter Imagebilder mit netten Textchen. Nichts weltbewegendes. Aber was soll man schon dazu sagen? (mqs)

Aal überall auf den Mastenspitzen…

Aalregatta 2008 in Eckernförde

Sie kommt wieder, auch in diesem Jahr. Trotzig. Wie seit hundert Jahren. Die Aalregatta. Das lässt sich die Stadt an der Förde nicht nehmen. Ausgetragen vom Eckernförder Segelclub (SCE) und dem Schilkseer Yacht Club (SYC). Termin wird sein das Pfingstwochenende am 10. und 11. Mai. Bekannt ist: der Schleswiger Shanty-Chor wird auch in diesem Jahr wieder im diesem Rahmen auftreten (mqs).

Wie vor hundert Jahren

Die Hitliste der Namen im Geburtenregister 2007 der Stadt Eckernförde liest sich nach einer Mitteilung der Stadt wie eine von annodazumal: Bei den Deerns führen Marie (31x), Sophie (19x) und Ida (12x) die Statistik an, bei den Jungens sind es Jan (14x), Leon (12x) und Johannes (11x). Bis auf Leon sämtlichst Klassiker in unseren Gefilden. Wie kommt’s? Eine Sehnsucht nach dem Alten, Schönen, Wahren, Guten? (mqs)

Aalregatta in lichten Bildern

Der Segler und Filmemacher Ehrhard Rost zeigt am 18. Januar im Clubheim des Eckernförder Segelclubs einen bunten Reigen bunter Bilder: an die 600 Aufnahmen von der letzten Aalregatta in Eckernförde werden zu sehen sein. Da es auch ein Buffet geben soll, wird um einen Kostenbeitrag von 10,00 Euro und eine vorherige Anmeldung unter 04351 81143 gebeten (mqs)

Say it in English, please!

Zur geheimen Freude meinerseits finden sich in der englischsprachigen Wikipedia und der Farlex Enzyklopädie die entsprechenden Artikel zu Eckernförde bereits unter dem vorgeschlagenen EndonymAcornford„. Dies bereits seit dem Jahre 2004. Googelt man weiter nach diesem Begriff, so findet sich danbeben nur noch der Name einer britischen Immobilienfirma (cwi).

Rieseby: Dorfland erwache!

Dorfland erwache: Aktion Dörfer gegen Möchtegern-Nazis

Dorfland erwache – und lasse dich nicht von rechts sein wollenden Halbgaren vereinnahmen. Informationen zum NDR-Film „Ein Dorf zeigt Mut – wie Rieseby gegen Rechtsradikale kämpft“ und über die Diskussionen im Nachgang gibt es direkt auf der Seite von NDRinfo. Ausgestrahlt worden war der Beitrag am 5. September 2007 und hatte über die Region hinaus für einiges Aufsehen gesorgt. Auf der genannten Seite ist für näher Interessierte auch das Manuskript zum Film als PDF-Datei herunterladbar (mqs).

El Puerto de Olpenis

Der SchleiBlog beschäftigt sich regelmäßig mit der Entwicklung rund um die Umnutzung des ehemaligen Marinehafens Olpenitz. Noch unerwähnt blieb übrigens der Vorschlag einer Rückumbenennung: „Olpenitz“ kling amtlich preußisch militärisch. Jetzt, da der Hafen Vergnügungs- und Erholungswillige locken soll, wäre vielleicht auch eine „Entmilitarisierung“ des Namens andenkbar? Man könnte einfach auf die alte Schreibweise des Ortes zurückgreifen, nämlich „Olpenis„.

Aktuell beschäftigen sich unsere Kollegen mit den dem Fehlen von passenden Investoren für den Port Olpenitz, einem gänzlichen Desinteresse der Reisewirtschaft (mqs).

Haare nur ein Weilchen…

Wussten Sie, dass es in Eckernförde ein Frisörmuseum gibt? Abgesehen von den einschlägig bekannten Frisören hatte man Haarkunst und Fördestadt bis dato eher nicht miteinander in Verbindung gebracht. Im Haus des ehemaligen Kinos Capitol in der Fischerkoppel 5 kann der Besucher so manches rund um Haare, Hygiene und Mode der Zeiten betrachten. Manches ist zu sehen, etliches zu fühlen und auch zur riechen gibt es einiges. Die Öffnungszeiten sind derzeit dienstags, mittwochs und donnerstags von 9 bis 13 Uhr oder nach telefonischer Voranmeldung unter 04351/81516 (mqs).

Vin d’Acornford

Wein aus Eckernförde? Was las ich da? Nein! Algenwein! Wo gibt’s denn sowas? Nach drei Jahren des Experimentierens habe die Meeresbiologin Dr. Inez Linke mit Hilfe von Bakterien und Hefekulturen ein alkoholisches Algengetränk entwickelt, das nun in Produktion gegangen sei. Dies berichtet der Blog „Ideentower„. Herkunft der verwendeten traubenähnlichen Zuckeralgen (Laminaria saccharina) sei Eckernförde bzw. eine Algenweide acht Meter unter dem Meeresspiegel in der Eckernförder Bucht. „Wein“ darf das ganze nach EU-Richtlinien nicht heißen, deshalb findet man den Klabauterschnaps unter „Alkoholisches Algengetränk“. Der halbe Liter zu 30,00 Euronen. Prodesse! (mqs)

Ein nicht ausschlagbares Erbe

Der SchleiBlog befasst sich dieser Tage intensiv mit den hochexplosiven Hinterlassenschaften in der Ostsee. Statistisch gesehen würde einem Fischer im Jahr bis zu 3.000 Kilogramm an Munition in die Netze, bis zu 20 Personen würden in diesem Zusammenhang Verletzungen davontragen, 168 seien seit Ende des letzten Weltkriegen gar ums Leben gekommen (mqs).

Der Hauch einer sich schließenden Tür
öffnet auch immer eine neue

Mit einem traurigen Auge und einem lachenden las ich heute von der Auflösung des Bauschulvereins in der Eckernförder Zeitung. Traurig deshalb, weil ich damit nach der Auflösung der traditionsreichen Einrichtung auch dessen letzten Schatten schwinden sah.

Dann das lachende Auge: genau darauf hat doch die Idee eines „Stadtdenkers“ gewartet. Vorbild Flensburg: der dortige Verein „Flensburger Baukultur“ kürt jährlich eine Persönlichkeit zum „Stadtdenker“. Im letzten Jahr war es der Tatort-Kommissar Udo Wachtveitl. Im Kreis der freischaffenden Architekturkritiker und -denker sind Künstler aller Couleur, Designer, Schriftsteller, Fotografen, die über ein Jahr lang den architektonischen Bestand aufnehmen und aus ihrer Sicht Anregungen für Zukünftiges geben. Denn auch wenn sich die Architektur mitunter selbst die Krone der „Mütter aller Künste“ aufsetzt, so gibt es doch auch stets den Reigen der anderen Musen.

Es ist nicht meine Idee, sich dies auch für Eckernförde zu wünschen, aber ich denke, genau jetzt könnte der Zeitpunkt für eine entsprechende Stiftung oder einen Verein sein, der diese Idee des Stadtdenkers mit dem Etat des Bauschulvereins realisiert. Das wäre aus meiner Sicht eine „würdige Nachfolge“ (cwi).

Es läuft das Geld im Sauseschritt

Man hofft stets, die Uhren jenseits der Metropolen liefen langsamer. Was die Gasuhren betrifft, so werden sie, wie man der KN heute entnahm, im Gegenteil ab dem 1. März 2008 wieder um 0,28 Cent/kWh schneller laufen. Entwarnung vor noch weiteren Anhebungen gäbe es keine, wird SWE-Chef Böhme zitiert, man solle mit individuellen Einsparungen „gegen halten“. Recht hat er, denn die billigste Energie, quasi Nulltarif, ist die Energie, die man einspart (cwi).

Kür im Kreise: Wer wird „Uns’ Sportler“?

Uns Landeszeitung möchte in Zusammenarbeit mit uns „Eckernförder Zeitung“ uns „Sportler des Jahres“ aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde küren. Eine entsprechende Auswahl an Vorschlägen der Klassenbesten findet sich auf der Seite des sh:z (cwi).

Surf mol ’n beten to

Plattdeutschlands Plattmacher Nummer eins, Karl-Heinz Groth, lässt von sich hören: Nederdüütsche „Plattitüden“ des Goosefelders sind auf der Download-Seite des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages kostenlos erhältlich: runterladen, brennen, Vaddi schenken. Schade, dass Weihnachten schon vorbei ist (mqs).

Geld fressen Altstadt: Nachtigallens Rökerhus

Geld fressen Altstadt: Nachtigallens Rükerhus

Die beiden Gebäude der ehemaligen Nachtigall’schen Räucherei in der Reeperbahn sind zwei architektonische Sahnestücke der Eckernförder Altstadt. So wie sie dort stehen, sind sie authentische Zeugen einer lebendigen Vergangenheit. Zeugen wie diese sind es, die den Charme der Eckernförder Altstadt überhaupt ausmachen. Sie sind das Kapital der Stadt.

Ich war begeistert, als ich hörte, Nagelhaus und Speicher der Nachtigall’schen Räucherei würden endlich angefasst und genutzt. Ich war angetan, als ich hörte, dort sollten Wohnungen entstehen. Ich war endlos traurig, als ich las, dass sich das Bewahren des Kulturdenkmals allein auf die Fassade beschränken sollte und dass im Inneren nichts mehr vom eigentlichen Charme zu spüren sein sollte. Ich war entsetzt, als ich in der Skizze sah, dass das Eckhaus zum Bredenbecksgang im Schwarzwaldstübl-Erker-Stil neu erstehen sollte. Dieser Wohnriegel entstellt aus meiner Sicht das ganze Ensemble. Hier pflanzen sich die Bausünden im Fischergang der 80er Jahre ungeniert fort.

Warum nicht etwas interessantere, zeitgemäße, ja zeitlose Architektur? Etwas mehr Stil muss nicht mehr kosten. Und es erspart uns: eine Verlangweilung einer an sich liebenswerten Stadt. Von „Räuchereiquartier“ kann nach dem Kahlschlag wohl leider nicht mehr die Rede sein. Schade, denn auf seiner Website wirbt der Bauherr mit schönen Häusern und nachhaltiger Philosophie. Das löst er hier wohl nicht ein. Abrisstermin: nächste Sturmflut (mqs/Foto: Ausschnitt Websitescreenshot).

Ehe denn die Hochzeit würde …

… zieht es Maus und Mann und Frau hin zur großen Heiratsschau. Aus aktuellem Anlass Überschrift und Einleitung dieses kleinen verweisenden Beitrags einmal im Stile eines großen Niedersachsen: Wilhelm Busch. Die Kieler Nachrichten werden morgen über die Brautschau berichten, über die „Frauen. Männer. Sensationen.“, oder besser: die große Hochzeitsmesse auf Gut Borghorst. Kleider wie Torten, Torten wie Paläste – und einiges mehr gab es gestern hier zu sehen. Schade, dass wir nicht da waren. Sonst gäb’s bestimmt eine gerissene Anekdote zu berichten. An dieser Stelle also keine. Fotos gibt’s auch nicht. (cwi)

Wat ‚n Wanderwunderwetter

Strandspatziergang in Eckernförde

Die Nachricht des Tages war so unspektakulär wie atemberaubend: Mittwinterliches Kaiserwetter zog hunderte Spatziergänger an die Gestade des Baltischen Meeres. Niedrigwasser gab Sandbänke frei, Tang markierte das letzte Hochwasser und die See blänkerte wie frisch gewienert. Bilderbuchwetter. Herzaufgehwetter. Heldenzeugewetter.

Mit Sonne und Schein beschäftigt sich auch eine „lütte plattdütsch Passage“ von Bübi Gerdau, die wir hier mit seiner freundlichen Genehmigung veröffentlichen (cwi).

Sünnenschien.

Sünnobendmorgen, de Sünn wölter sik so warm un glösend ut de blanke See, dat mi dat Hart ganz wiet wör. Se schien mi totoropen: „Kumm min Jung, kumm, sett di int Boot un fohr mi entgegen. Wi ward een schöne Dag miteenanner verleven. Kumm, kumm man to“! Ik kunn ni wedderstohn, mokte min „Goldbütt“ klor un dreih de Bug noh Oosten. Eerst as ik an de Kranzfelder-Hoben vörbi weer, wies sik uns eckernförder Bucht vun eer ganze Stoot.Blank dat Woter int rote Licht indüükert, nur af un an mol een ruusige Stell, wo sik dat Woter in sülverne Striepen opdeel. Backboord un Stüürboord de Steilküsten mit eer hellbruune Fööt un de sattgrööne Mützen. Dörch de Bööm lüch de goldgeele Raps un liesen plätscher dat Woter an de Bordwand. Meist heff ik mi schämt, düsse Innigkeit, mit de Krach vun min Motor to stören.

Min „Goldbütt“ wull aver wieter. Vörbi an Hohensteen, Korlsmind, Ludwigsburg un Korlsburg, wo de dooden Bööm hölplos eer Twiegen in Heben streckt. Bi lütten weer de Sünn hoch noh Süden wannert un ik föhr eer achteran Richtung Suurendörp. Immer noch weer de See glatt un blank as een Speegel. Nur liesen leep dor een Grundsee op, de dat Boot ganz sacht op un dol schaukeln leet. De ganze Tied har ik ni eenmol noh achtern keeken, jümmer nur vörut.

Doch as mi mitmol een Windbö dreep, güng min Blick torüch noh Eckernför! Watt ik dor seh, leet min Hart doch swörer slogen. Köhlenrobenswatte Wulken troken op mi to. De Wellen wörn jümmer höger un höger un de Wind pietsch mi int Gesicht! Nu geev dat nur noch eens, Vullgas un torüch! Min „Goldbütt“, man gute dree Meter lang un open, stook de Nääs in de Wellen as wenn he dor meern mang dörch wull. Hoch sprütt dat Woter över de Schief wenn he de Bug in dat Woter stött un he schüttel sik as een natte Koter, wenn he op de Wellen klatsch. Mit eenmol weer dat Gewitter dor! Düüsternis un Regen rundüm. Blos de Blitze mokten de Luft hell.

De Donner heff ik gorni hört, denn de Motor bölk as een Meihdöscher. Nu blos de Kompas holen un ni to dicht ant Land komen. Nu blos nix falsch moken. Jümmer de Snuut in de Wind! Kort bevör ik in de Hoben keem, weer de Alpdroom vörbi. De Wulken reeten op un de Sünn schien warm un unschullig vun de Heben, as wenn nie watt los wesen weer. Eens heff ik dorut lehrt: De Minsch dörf de Natur niemols ünnerschätzen.

Bübi Gerdau

Mehr Plattdeutsches gibt es übrigens auf seiner Homepage zu lesen – und vielleicht das eine oder andere in Zukunft bei uns?

Alte Mauern, neue Seiten

Homepage des Ratskellers Eckernförde

Das Restaurant „Ratskeller“ in Eckernförde hat neue Seiten. Zumindest im Internet. Marko Andrae Meyer hatte sich dieser Aufgabe angenommen. Auf Sand gebaute bzw. locker in den Strandsand gestreute Ansichtkärtchen. Sein Geschäftskonzept in Phase 1 seiner Sichselbst-Vermarktung ist die zunächst kostenlose Gestaltung von Homepages – ohne Garantien. Nach eigenem Bekunden auf seiner Homepage würde er von Job zu Job hinzulernen. Das kann zwar auf Dauer kein tragendes Konzept sein, ist für seine eigene Markteinführung aber in gewissen Segmenten ein möglicherweise funktionierendes Startkonzept. Ergebnis seines ersten Versuchs: passabel und ausbaubar. Vor allem die Seitennavigation ist noch hakelig und nicht intuitiv. Wir sind auf’s nächste Projekt gespannt (mqs).

Hochlandkaffee aus Plattdeutschland

Eckernförder Kaffeerösterei in der Speicherpassage

Nach der ehedem ersten Kaffeerösterei der Familie Gless hat Eckernförde jetzt wieder seine eigene Kaffeerösterei. In den Räumlichkeiten der Siemsen’schen Speicherpassagen eröffnete im Oktober 2007 die „Eckernförder Kaffeerösterei“. Ergebnis des ersten, schnellen GastroTests: gut und empfehlenswert. Sortenreiner Hochlandkaffee wird vor Ort geröstet. Das ganze ist ein „integratives Projekt“ der Eckernförder Werkstätten. Die Gestaltung des Shops und der Werbemittel sind gut gelöst.

Gleich gegenüber im Café der Bäckerei Steiskal gibt es übrigens lecker herbe Schokolade; wohltuender Genuß in kalten Wintertagen (mqs).

Gastrotest-Wertung: Atmosphäre **, Kaffee ***, Service **, Frühstück ?, Backwaren ?

Haus des Teufels mit Engel auf Dach

Nein, nicht des Teufel Fotografen Haus, sondern das backsteinerne Rundsilo sieht nach Berichten der Kieler Nachrichten endlich der Vollendung und der künftigen Nutzung entgegen: im Dezember wurde der Baustopp aufgehoben, so dass Restaurant, Bar und Kaffeerösterei im Laufe des Frühjahrs eröffnet werden können. Dies alles unter dem Decknamen „Diabolo“. Hoffen wir, dass die Neugestaltung des Platzes an der Schiffbrücke einfühlsamer und besser gelingt als die Verschlimmbesserung der Hafen“promenade“. Ist für deren Neu-Neugestaltung eigentlich schon ein Plan gefasst? (mqs)

Das Triumvirat der Lesenden

Sven Wlassak, Hans-Jürgen Simon, Rainer Beuthel tragen vor. Wilhelm Busch, Heinrich Böll, Karl Emil Franzos werden vorgetragen. Die letzteren durch die ersteren. In einer lockeren Folge von Veranstaltungen unter dem Titel LesArt. André Herzberg, Musiker seines Zeichens, wird den Auftakt tun, am 18. Januar in den Räumen der ehemaligen Siegfried-Werft (mqs).

Geldregen für die Grenzregion

Die Europäische Union möchte im Rahmen des Interreg-Programms die Zusammenarbeit der Regionen des südlichen Dänemark und der Regionen Schleswig, Rendsburg, Eckernförde und Kiel durch eine Finanzspritze von 44,2 Millionen Euro fördern, so entimmt man aktuellen Presseberichten. Nach einer Verwaltungsreform im dänischen Teil des Fördergebietes können fortan auch ganz Nordschleswig bis Vejle und die Insel Fünen auf Anteile aus dem Topf hoffen. Gefördert werden sollen Projekte aus einem sehr breiten Spektrum: Wirtschaft, Forschung, Bildung, Umwelt, Tourismus, Gesundheit, Energie, Abeitsmarkt, Kultur und Verwaltung – also praktisch aus allen Lebenslagen des gemeinen Grenzlandbewohners. Ziel des aufgelegten Programmes ist die grenzüberschreitende Förderung der Zusammenarbeit von Gebietskörperschaften. Auf der Basis gemeinsamer Strategien sollen die räumliche Entwicklung gefördert und grenzüberschreitende wirtschaftliche und soziale Pole geschaffen werden – mit besonderer Betonung der Nachhaltigkeit. Na, denn man tau (mqs).

Schilda, die nächste

Was für ein grandioser Marketingerfolg! Ich meine nicht die neuen Schilder an sich, da bleibe ich bei meinem Urteil der „putzigen Idee“, vielmehr die Tatsache, dass die alten Schilder verloren gingen! Hätte der Stadt etwas „witzigeres“ einfallen können, um in hiesig laukalten Wintertagen in die Presse zu kommen? So eine Geschichte erwärmt doch die Herzen. Folgerichtig dann heute in der Lokalpresse auch die entsprechende Fortsetzung der Groschenstory: Die Stadtoberen haben gnädig beschlossen, die nun klaffenden Lücken schon vor Plan wieder mit den neuen, platteren Schildern zu füllen. Hört hört (mqs).

Lasst uns Verwaltungsbezirke machen!

Es wird wieder vereinigt. Diesmal sind die drei Ämter Schwansen, Schlei und Windeby dran. Dies entnahm ich heute zu meiner Überraschung der örtlichen Presse. Herausgekommen ist wieder einmal ein namentlich etwas kruckeliges Konstrukt: „Schlei-Ostsee“. Was soll das sein? Das Gebiet zwischen Schlei und Ostsee? Das Gebiet rund um die Schlei an der Ostsee? So oder so ist es nicht so ganz richtig – und in jedem Fall irreführend. Man wundert sich. Bin wieder voll im Thema drin. Noch glaube ich nämlich nicht, dass das sonderlich identitätsstiftend ist. Oder soll es das nicht sein? Identität scheint „out“, amtlicher Kunstwortismus „in“ (mqs).

Von Hütten und Palästen

Der Kieler Kunsthistoriker Jens Martin Neumann will am kommenden Montag im Rahmen der Vortragsreihe der Heimatgemeinschaft über die Herrenhäuser in den Güterdistrikten Schwansens und des Dänischen Wohlds referieren. Einen besonderen Fokus wird er auf die Architektur legen.

Der Vortrag soll gegen 19.30 Uhr im Großen Hörsaal der ehemalligen Bauschule beginnen (mqs).

Gezerre und Gezeter

Nachdem der Neu-Riesebyer mutmaßliche Möchtegern-Jungnazi John R. vor dem Eckernförder Amtsgericht wegen seiner Tätlichkeiten gestern zu „lediglich“ 50 gemeinnützigen Arbeitsstunden verurteilt sei, erklären linksradikale Blogbeiträge Polizei und Jusitz zu zukünftig „keinen geeigneten Partnern“ im Kampf gegen Gewalt durch rechte Jugendliche. Erklären sie damit den Rechtsstaat für „überflüssig“? Insofern bewegen sie sich selbst auf verfassungsfernes Gebiet. Und da ist das Eis dünn. Einbruch vorprogrammiert.

Auch wenn sich der eine oder andere über das Strafmaß ereifert, so ist es doch eher ein Zeichen von Selbstsucht hier ein „hohes Maß“ an Strafe zu fordern. Ich denke, gemeinnützige Arbeit als „Strafe“ und „Belehrung“ sind hier „höher wirksam“ alles irgendeine plakative Gefängnisstrafe, die nur eines tut: besser ins linksradikale Politmarketing passen.

Aber in der Tat: so wie es der Riesebyer Lehrer Jacobsen Anfang Dezember 2007 im Fernsehen tat, Gewalt und Dumpfbackigkeiten mit klaren Worten wie bedachten Taten entgegenzutreten, muss eine selbstverständliche Aufgabe der breiten, bürgerlichen Mehrheit sein – und nicht wieder einmal mehr extremen politischen Lägerchen überlassen werden – und deren emotional aufgeladenen Halbgarheiten (mqs).

Keine Autos braucht das Land

Jedenfalls offenbar keine neuen. Um ein Fünftel ist der Absatz von Neuwagen im Eckernförder Land zurückgegangen. In der KN berichtet dies der Obermeister des Kfz-Handwerks Michael Klameth und weist als Ursache hierfür auf die Erhöhung der Mehrwertsteuer um vier Prozentpunkte sowie die „verunsichernden“ Maßnahmen der Politik. Dass der eigentliche Grund hinter dieser „Ursache“ in der „Steinzeit-Technik“ der Verbrennungsmotorenindustrie liegt, die die CO2-senkenden Maßnahmen seit inzwischen Jahrzehnten verschleppt, weil es nicht ins Gewinnmaximierungskonzept passt, kommt in dem Artikel leider nicht zur Sprache. Ich selbst werde mir erst wieder einen Neuwagen kaufen, wenn der Verbrauch unter zwei Litern liegt: zum Beispiel den Loremo. Und für wen alles andere zu teuer ist, der überlege sich vielleicht den Kauf eines Tata Nanos für 1.700 Euro? Und plötzlich sind Automobile wieder kaufbar (mqs).

Alles wird platter

Die Kieler Nachrichten berichten heute über den Austausch der ersten Ortsschilder in Eckernförde. Nächstens sollen sie zweisprachig die Besucher empfangen. Ja, in der Tat: Niederdeutsch gilt unter Sprachwissenschaftlern als eigene Sprache. Eigentlich. Bei dem Kuddelmuddel, was aber in Wirklichkeit gesprochen wird – immer mehr Hochdeutsch ersetzt niederdeutsche Begriffe und auch die Grammatik ist zunehmend die Hochdeutsche – wirkt das ganze aber eher wie ein „possierlicher Marketinggag“. Gute Absichten in Ehren. Sorry. Seit 20 Jahren hab ich kein originales Eckernförder Platt mehr gehört. Das muss mit den Räuchereischornsteinen abgerissen worden sein.

Und, wo wir gerade bei Zweisprachigkeit sind, wo bliebe die dänischsprachige Fassung „Egernførde“? Hat unser freundlicher Bürgermeister dies geflissentlich übersehen oder fürchtet er die Auseinandersetzung darüber? Mal davon abgesehen, dass das entsprechende in Nordschleswig komplett undenkbar wäre – leider –, hätte ich es doch bei den „guten Deutschen“ für machbar gehalten: Eckernförde | Eckernföör | Egernførde … und vielleicht noch „Ekelenforda“ für die geschichtlich Über-Interessierten? (mqs)

Gute alte Altkreis-Zeiten?

Wieder einmal ein Beitrag mit reichlich visionärem Einschlag. Nennen Sie es auch gerne „versponnen“. Können Sie sich noch an die Gebietsreform Anno ’70 erinnern? Damals, als sich Rendsburg und Eckernförde näherkamen. Nicht geografisch, aber gebieterisch. Damals entstand der sogenannte „Kreis Rendsburg-Eckernförde„. Rein rechnerisch habe ich damals zwar schon gelebt, die genauen Gründe und Hintergründe sind mir leider nicht mehr bekannt. Ich möchte mal mutmaßen, dass das ganze unter einem „Kostenaspekt“ geschah. Oder wollte man dem Rendsburgischen Brudervolk nur einen direkten Zugang zum Meer gewähren?

Emotional sind die beiden Städte aus meiner Sicht aber seither nicht zusammengewachsen. Geest blieb Geest und Küste Küste. Bis heute hat die „Vereinigung“ von damals immer noch einen nur „technischen Aspekt“, keinen emotionalen. Auch vermarkten lassen Sie die beiden als Einheit kaum. Nicht touristisch und so wirklich überzeugend auch nicht in wirtschaftlicher Hinsicht. Hätte der Kaiser-Wilhelm-Kanal damals einen anderen Weg genommen, wäre das auch heute vielleicht anders. Oder gehe ich da fehl? Wäre es nicht für’s Stadt- und Gebietsmarketing in bezug auf Eckernförde nicht praktischer, spräche man mehr von Eckernförde und dem „Eckernförder Land“ o.ä.? Trüge ein Kennzeichen „ECK“ nicht den guten Ruf, den Eckernförde in der Tat allerorten hat, wieder in die bundesdeutsche Welt hinaus? Ach, wie gern hätt‘ ich wieder dies Kennzeichen! Träumt jemand mit? (mqs)

Nach Schildern schielen…

Weg sind sie. Über Nacht. Hinfort die treuen Weggenossen.  So las man heute. Gestern wiesen sie uns noch heim, heute haben sie selbst ein neues Heim: Eckernfördes Ortsschilder. Nach der Ankündigung, sie würden nächstens durch zweisprachige ersetzt, haben sie sich vor Entsetzen entweder selbst davongemacht, oder aber wurden zum begehrten Objekt von Sammlern und Jägern –  und hängen jetzt nebst Schwarzwild, Geweihen und lustigen Baustellenlleuchten in den subterranen Partykellern des Eckernförder Landes (mqs).

Tannebaum, halt die Wacht!

Nach Berichten aus dem Süddeutschen, wo man spaß- und öffentlichkeitsträchtig seit gut sechs Jahren die Nachweihnachtszeit mit archaischen Wettbewerben begeht, indem man mit den ausgedienten grünen Waldfreunden Weit- und Hoch- und Schleuderwurf nach olympischer Art abhält, dann diese Meldung der Deutschen Presseagentur in Berlin: Am Strand von Eckernförde würde man mit 3.000 ausgedienten Weihnachtsbäumen Dünen- und Hangbefestigungen realisieren. Dies sei seit weit über 50 Jahren so usus, teilte die Stadtverwaltung mit. Auf einer Länge von etwa vier Kilometern würden Mitarbeiter der hiesigen Stadtgärtnerei die Fichten und Tannen in sogenannte „Faschinen“ einflechten (mqs).

Über Stock und Stein

Die Mitglieder der Ortsgruppe Eckernförde der „NaturFreunde“ wollen ihre Sohlen schwingen: am kommenden Sonntag, dem 13. Januar 2008, soll es durchs Holliner und Knooper Holz und durch Wege am Felmer Moor gehen. Die Strecke umfasst insgesamt 11 Kilometer. Gemeinsame Fahrgemeinschaften ins Wandergebiet gibt es um 11 Uhr ab der Borbyer Linde und 11.15 Uhr ab dem Parkplatz des SKY-Supermarktes am Kakabellenweg. „Gäste willkommen“, heißt es in der Information von Organisator Günther Lorenzen (Telefon 04351-81938). Für gutes Schuhwerk und ausreichend Verpflegung hat jeder selbst zu sorgen (mqs).

Seemannsgarnenes seit 1760

Krafft Lorenzen

Auf Qype gibt es neues zu lesen: einen kleinen Beitrag zum Besuch in Eckernfördes mutmaßlich ältestem Betrieb, Krafft Lorenzen in der Langebrückstraße 11. Benutzerin „Sybill“ aus Lahntal beschreibt hier liebevoll ihre Eindrücke beim Besuch des Ladens und plaudert ein wenig aus den Nähkästchen. So ist der Familienbetrieb bereits seit acht Generationen im Besitz der Familie. Damit ist es das nach eigenem Bekunden älteste Geschäft Deutschlands, bemerkenswert an sich und vor allem auch in dem an Butiken nicht armen Eckernförde (mqs).

WordPress Camp 2008

Wordcamp 2008

Wordcamp 2008: Vor den Toren unseren geliebten Heimatstadt, im Hamburger Stilwerk nämlich, soll am 26. und 27. Januar 2008 das diesjährige WordPress Camp stattfinden. Dies sei all denjenigen ans Herz gelegt, die mit dieser Blogsoftware arbeiten oder arbeiten wollen – oder vielleicht mit dem Gedanken spielen unser Projekt zu unterstützen. Auf nach Hamburg! (cwi)

Nadaschamann ’n Jubiläum

Erst „Tivoli“, dann „Nadasch“, später das „K7„: Hennings Franz blickt auf inzwischen 40 Jahre Nachtleben zurück. So lasen wir’s am Wochenende in der Eckernförder Zeitung. Mann, was hätten wir ohne Nadasch und K7 mit unserer Jugend angefangen? Frauengucken, Schaumparties, Abhotten bis in die Morgenstunden, von Türstehern bös’ angeguckt werden, abkotzen in den Büschen, zu Fuß nach Haus laufen, Liebeskummer, Liebesnummer. Danken wir ihm, dem „König der Tanzpaläste und -hütten“, dass er uns all dies möglich machte. Am kommenden Samstag wird es in den bekannten Hallen am Kolm eine angemessene Tanzparty geben, die die Musik der 80er Jahre aufgreift (mqs).

Zwanzig Jahre sind zwanzig Jahre

Man sah es kommen: heuer jährt sich zum zwanzigsten Male das „Abi 88″ für knapp 160 ehemalige Abiturienten der Jungmannschule. Ein kleiner Festakt im bekannten Rahmen soll am 14. Juni 2008 stattfinden. Näheres über Ort und Programm gibt es zwar noch nicht, ich denke, die im Geiste Eingeladenen können sich auf ein neues dennoch eine kleine Runde hierauf freuen (cwi).

Etwas Senf dazu?

Schritt für Schritt geht es weiter auf dem Weg zum Vollblutblog. Seit soeben ist es möglich, bei ausgewählten Artikeln seinen Senf hinzuzugeben. Im Namen der Redaktion bitte ich um Verständnis dafür, dass wir – vor allem vor dem Hintergrund neuester, wenn auch bedenklicher Urteile des Hamburger Landgerichts – Kommentare ausschließlich nach vorheriger redaktioneller Prüfung zur Veröffentlichung freigeben (cwi).

Tempera auf Tour

Tempera auf Tour

Bereits seit dem 2. und noch bis zum 28. Januar 2008 stellt die Harzhofer Künstlerin Dorothea Paulsen im Kundenbereich der Fördesparkasse in der Kieler Straße aus. Die Autodidaktin beschäftigt sich seit 1999 mit der Tempera-Malerei. Eine Auswahl weiterer Arbeiten finden sich online auf ihrer Homepage (mqs).

Bilderflut Anno 2007

Bilderflut Anno 2007

Auf seiner Homepage „Bilderbuch Eckernförde“ will Autor und Fotograf Marko Andrae Meyer einen bunten Reigen Eckernförder Lichtbilder zeigen. Noch sind es nur acht Bilder, die er hier zeigt, doch der Titel lässt ja auf mehr hoffen. Auf jeden Fall kann man seine Seite mal im Auge behalten. Nicht schlecht, und hier kommt gerade wieder einmal der Idealist in mir hoch, wäre es natürlich, wären die Bilder von FlickR oder einem anderen Bilderdienst hierher verlinkt und „noch schöner“ wäre es ja wohl, wären sie zu allgemeinen Verwendung freigegeben. Bei Nennung des Autoren selbstverständlich – zu dessen wachsendem Ruhme (mqs).

Schluss mit lustig

Schluss mit lustig

Wie auf der Website „Eckernfoerde.sh“ heute zu lesen ist, stellt der Autor Oliver Fink seine Arbeit an dieser Website ein. Eine zunehmende Medienkonzentration zugunsten von ecktowncity? Wir wünschen dem Autoren auf jeden Fall Glück und Spaß bei seinen nächsten Projekten und verweisen gerne auf das von ihm betrieben Blog zu diversen Themen. (mqs)

Der Welt zugewandt, die Heimat im Rücken

Grasiger Hügel bei Goosefeld

Europa wächst zusammen, die Welt ist ein Dorf und Englisch die Weltsprache des Tratsches: We speak English. At least, bis auf gewisse Greise und gewisse Kreise ist es doch diejenige Sprache, auf der die tektonischen Platten der Weltkulturen heute zu schwimmen scheinen. Wofür es heute keinen englischsprachigen Begriff gibt, das existiert in der Welt dieser Sprache eigentlich auch nicht. Und, es ist eine große Welt. Dies anzumerken sei mir gestattet.

Nun, diese scheinbar sprachliche Fremdherrschaft können wir beklagen. An passender Stelle sollten wir dies tun. Bis dahin würde es sich möglicherweise auszahlen, wenn wir behutsam darauf acht gäben und es als eine der Künste der Gastfreundschaft empfänden, unseren Gästen sprachlich entgegenzukommen. Und sei es nur in wenigen, wesentlichen Begrifflichkeiten.

All dies vorweg geschickt habend, möchte ich die Lanze des Tages für den nun folgenden Vorschlag brechen: Lasst uns für die Namen der Landschaften, in denen wir leben, angelsächsische Namseln finden. Vielleicht fällt uns dies umso leichter, als gerade wir, im weitergefassten Sinne, als das Herkunftsland der Angeln und Sachsen gelten.

Eckernförde

Die Bezeichnung für diesen Ort an der Furt zwischen Borby und dem Flachsand auf dessen jenseitigem Ufer reicht weit zurück. Entsprechendes können wir den einschlägigen Nachschlagewerken und Histörchen, die es hierzu bis ins Netz geschafft haben, entnehmen.

Am einschlägigsten empfinde ich an dieser Stelle das auch lautmalerisch eingängigste: es wäre dies, vorschlagsweise, die Bezeichnung als „Acornford„. Das klingt englisch. Das klingt, wie mitten aus einer angelsächsischen Grafschaft entlehnt, das klingt, als wäre es unverrückbar in Hampshire, Anglia oder Swansea verortet.

Schwansen

Womit wir die offenbar glücklichste Überleitung zum nächsten Begriff haben. Das Land im Norden, das mit Karby als dem Kirchdorf seit Alters her „Schwansen“, „Swantze“ oder ähnlich heißt, hat kaum zu leugnende lautmalerische Ähnlichkeiten mit dem eben erwähnten Swansea von jenseits des Kanals. Tiefes Tauchen in der Namensgeschichte dieser englischen Landschaft einmal großzügig vorweggenommen, halte ich selbst eine Verbindung, oder mindestens einen gemeinsamen sprachlichen Ursprung beider, für wahrscheinlich. Dies also mein Vorschlag für die Provinz im Norden: „Swansea„.

Hütten

Wenden wir uns gegen Südwesten. Die Hüttener Berge bezeichnen die Endmoränen-Landschaft am westlichen Saum des Altkreises. Es sind dies die Berge, besser eigentlich Hügel, rund um die Siedlung Hütten. Nach Schnellbrüten legte meine innerliche Sprachglucke mir folgendes Ei ins Nest: „Hutten Hills„. Auch das klingt mir, als grenzte es an den Sherwood Forrest und bekannter Raub- und Raufbold, grünhütiger und gutgütiger Robin Hood sei dessen Hüter. Jedem Engländer tut sich hier das Herz auf.

Dänischer Wohld

Wald und Wälder vermutet man hingegen in den südlichen Marken, dem so genannten Dänischen Wohld. Mit dem Vorurteil geschlagen, der Begriff „Wohld“ sei dem hochdeutschen Wald zuzuordnen, könnte man mit einem Schlenker über das Mittelhochdeutsche „Widu“ bei dem Lautgemälde „Danish Woods“ landen. Das zumindest täte ein großartiges, inneres Bild in einem auf. In diesem Falle bin ich allerdings zwischen zwei Abwandlungen, dem eben genannten „Danish Woods“ und dem des „Danish Wold“ hin- und hergerissen. Das Englische „wold“ bezeichnet nämlich eine „hügelige Landschaft“. Nun, ist es eher der Wald, den Eckernförde gegen Süden hat oder ist es eher das „südöstliche Hügelland“? Da ich vermute, dass das letztgenannte „wold“ sprachwissenschaftlich treffender wäre, ringe ich mich in meinem Vorschlag, auch wenn der Blick auf die Altenhofer Steilküste eher Wald und Wäldchen in mir entstehen lassen, für „Danish Wold“ durch, würde mich einer näheren Erörterung gegenüber aber offen zeigen.

Dies also meine gesammelten Vorschläge zum sprachlichen Stadt- und Landschaftsmarketing. Kaum wird davon etwas per Federstrich Gesetz und allgemeiner Gebrauch werden, ich denke aber, dass sich mit der Zahl derer, die sich dieser englischfreundlichen und, vielleicht etwas hochtrabend formuliert, sich weltöffnenden Namensgebung in allem Englischsprachigen bedienen, sie Einzug in den auch amtlichen Sprachgebrauch finden möge (cwi).

Neugestaltung des Hafens: ungenügend bis mangelhaft

Kein Trostpflaster

Mehr als 80 Prozent der Teilnehmer der Online-Umfrage auf der Seite eckstra.de bewerten die Neugestaltung der Eckernförder Hafenanlagen mit „ungenügend“ oder „mangelhaft“ (Stand 31.12.2007). Interessant wäre an dieser Stelle, wo die Kritikpunkte der Teilnehmer dieser Umfrage im einzelnden liegen (mqs).

Achtung, Rutschgefahr!

Wir zittern den letzten Stunden des Jahres entgegen. Noch schnell eine Steuererklärung hier, einige Besorgungen dort – und vielleicht eine kleine, private Rückschau zwischendurch? Ein Hoch auf alles, was wir von dem, was wir wollten, auch im „alten Jahr“ angestoßen und geschafft haben! Ein Hoch, auf das wir frohen Mutes mit ins neue nehmen. Auf die Freunde, die wir gewonnen, auf die Freundschaften, die wir vertieft haben – und gesegnet seien die, mit denen wir ab sofort nichts mehr zu tun haben werden! Werden wir unserer Bestimmung auch in 2008 gerecht! (mqs)

Der schiefe Pies von Turma

Der Pis von Turma, glimpflich vor romantischer Kulisse

Das schönste, was einer zu Lebzeiten fragwürdigen Gestaltung widerfahren kann ist dasjenige Schicksal, irgendwann einfach nicht mehr wahrgenommen zu werden. Nun weiß ich nicht, ob es der Gewöhnung an sich, der Übersättigung an seltsamen Sinneseindrücken als solcher oder aber meiner doch spürbar nachlassenden Pupertät zu schulden ist, dass ich nicht mehr das sehe, was sich damals in mir aufbaute: das schräge Bild eines schrägen Fallus‘. Was dachte sich der Künstler? Ich vermute, hier spielten dann doch eher Gefühle eine Rolle bei der Formfindung. Oder hat sich der Schöpfer am Ende dem Träumen ergeben? In diesem Fall denen von einem Born, einem sprudelnden, einem ewig feuchten.

Nun will ich mir gerne die Blöße geben, dass ich mich an Schöpfer und Umstände der Errichtung nicht mehr recht erinnern kann. Ich glaube, er wurde damals einfach zornig vom Himmel geschleudert und steckte eines grauen Morgens knapp neben dem zuvor im Stil der norddeutschen Backstein-Komik errichteten Bürgermeister-Palais. Nun kann man hier in dieser Hinsicht von „knappem Glück“ reden, vielleicht ist es aber auch Fügung gewesen, spannt doch dieser sprudelnde Pfahl im Fleische des ehrwürdigen Rathausplatzes einen durchaus stilistischen Bogen zu eben diesem Rathaus-Neubau. Obschon in der Platz-Noor-Achse noch stimmig, kontrastiert er doch deutlich zu allen anderen Gebäuden in alle anderen Richtungen. Das würde noch deutlicher, hätte er die seiner Form angemesse Farbe: Fleischfarben-rosa (mqs).

Eckernförde ist Ansichtssache

Auf seiner Internetseite EckXtra.de bietet Wilhelm Eulert einige Sammlungen von alten Photographien und Postkartenmotiven. Dort finden sich alte Ansichten des Bahnhofs, des Hafens sowie diverser Ansichten der Innenstadt. Daneben verweist er auch auf einige kurze Filmausschnitte. Ein netter Ansatz, denke ich, der sich allerdings weiter träumen lässt: wie wäre es mit einer nach Bildbeschreibungen durchsuchbaren Online-Datenbank mit Georeferenzierung? Vielleicht sogar eine „interaktive Fahrt“ durchs heutige Eckernförde, in der die alten Ansichten entsprechend übergeblendet werden? Träumer, ich (mqs).

Architektonisches Schlemmerstück

Das geschlemmte Haus

Zugegeben, es steht inzwischen schon einige Tage an seinem Platz, das Eckhaus Ottestraße/Kattsund. Nach Jahren möchte ich endlich mal meiner anhaltenden Begeisterung Ausdruck verleihen, dass es mir heute gerade so gut gefällt wie schon vor Jahren. Das erdig-grau geschlemmte Wohngebäude passt sich, obwohl modern, hervorragend ins Ensemble der alten Häuser des Kattsund ein. Ich hoffe, dass dies architektonische Feingefühl dem einen oder anderen Haus- oder Baugrundbesitzer der Altstadt als positives Vorbild dienen möge (mqs).

Alte Kameraden

Christoph Schaper vermeldet in seinem Blog, auch heuer würde wieder das bekannte und bei einige beliebte Ehemaligentreffen der Jungmannschüler in den Räumen des Stadthallenhallenrestaurants am Eckernförder Kurstrand stattfinden. Ausdrücklich ohne Amüsier- und Verzehrzwang. Veranstalter ist wieder einmal mehr der Verein der Freunde und ehemaligen Schüler der Jungmannschule e.V. Also, wer sich dem Kreis der Ehemaligen zugehörig fühlt und nach dem Fest vor lauter Braten und Prallinen den Hintern noch hochbekommt, der sei dort hinbefohlen (mqs).

Ich liebe meine Stadt

Eckernförde Hafen am Heiligmorgen

Feucht-kalt war der Montagmorgen. In diesen dann doch besonderen Stunden des Weihnachtsvormittags nahm ich meine übliche Runde, die nunmehr fußgängerisierte Frau-Clara-Straße abwärts der Hafenpromenade zustrebend. Der bekannte Blick empfing mich: Siegfriedwerft vor Klappbrücke an Fischkutter. So oft hatte ich diese Begrüßungsrunde gemacht, immer wenn ich nach langem wieder zurückgekehrt war. Vor dem Trubel der Beschwerung wollte ich mir noch einmal die Welt um die Nase wehen lassen, als ich von hinten plötzlich den frohen, lauten Satz vernahm „Ich liebe meine Stadt“. Eine Frau mittleren Alters konnte nicht anders, als ihre Begeisterung für’s „Ol‘ leev Eckernför'“ öffentlichkeitswirksam kund zu tun. Und recht hatte sie. Genau dies spürte ich auch gerade. Bei allem, was man an Kleinheiten aussetzen könnte, im Grund mochte ich diese Stadt an der Förde. Ich möchte mich der unbekannten Dame hiermit anschließen und ihr ein „Frohes Fest“ zurufen! Auf eine neues in dieser schmucken Stadt an der Förde (mqs).

No Comment

Uns erreichten einige Anfragen, warum denn die Artikel unses Blogs nicht kommentierbar seien. Noch, ist da die entsprechende Antwort. Noch sind wir nicht soweit, arbeiten aber an der Umsetzung und Gestaltung dieser Funktion. Anfang 2008 soll es dann soweit sein (mqs).

Schlauhörnchen

Das schlaue Eichhorn

Heute lasen wir recht Vergüngliches in der hiesigen Presse: es war dies die Geschichte vom schlauen Eichhorn und seinem unerwartet pfiffigen Wesen. So berichtet eine der örtlichen Tageszeitungen prominent auf der Titelseite des Regionalteils, dass der putzige, buschige Nager sich zum Schutze gegen nächtliche Störenfriede in abgestreiften Schlangenhäuten suhlte und mit dieser Abendtoilette der besonderen Art seine Feinde in die Irre führte. Ein Lob unserem Wappentier, dem alten Greenhörnchen. Auf dass die Schlangen nicht ausgehen mögen (mqs/Foto: Wikipedia).

Gib mir Tiernamen!

Ein jegliches will seinen Namen: ich, Du, und natürlich auch unser possierliches, tierliches Eichhorn. Unter dem Motto „Gib mir Ökelnam“ rufen wir zu einem Ideenwettbewerb auf: wie soll unser flinkes Maskottchen heißen? Einsendeschluss soll sein der 31. Januar 2008 (mqs).

Keine Empfehlung

Historische Fassade des Café Held (vormals Hudemann)

Dieser Tage hatte ich mich nach Jahr und Tag einmal wieder ins Café Heldt getraut und wie vor Jahr und Tag war ich weder mit dem gereichten Kaffee (nicht heiß), noch dem Gebäck (trocken, kein überzeugender Geschmack), auch mit dem gereichten Frühstück nicht zufrieden. Das Urteil sei mir als bäcker- und konditorisch familiär angehauchten erlaubt: Keine Empfehlung. Zwar hat das Kaffeehaus, die „Location“ sozusagen, nach wie vor eine nette, angenehme Atmosphäre, die gereichte Ware wird dem leider nicht gerecht. Da ist noch Potential drin. Ich werde also weiter nach dem ultimativen Kaffeehaus-Tipp für Eckernförde recherchieren . Vorläufig überlasse ich das Urteil natürlich jedem selbst und rege an dieser Stelle gerne an, man möge sich über die Qualität der Ware gerne sein eigenes Urteil bilden – und Lob wie Missfallen passend äußern (mqs).

Gastrotest-Wertung: Atmosphäre ***, Kaffee *, Service *, Frühstück -, Backwaren –

Griff in die Schüssel

Kein Trostpflaster

Vorweg der Versuch eines versöhnlichen Kommentars: es ist durchweg löblich, dass man nach Jahrzehnten einmal auf’s neue die Gestaltung der Hafenanlage überdacht hatte. Meine Wertung des Ergebnisses am Ende aber: gründlich misslungen. Wieder einmal scheint ein Baustoffhändler ausschlaggebend gewesen zu sein für die Wahl der stilgebenden Mittel. Es wirkt gleichsam, als hätte man einen Betonbauer mit der Gestaltung einer Rasenanlage beauftragt: bemerkenswert suboptimal. Am Ende ist der beklemmende Charme einer Tiefgarage herausgekommen. Statt eines geordneten Rückbaus der ungenutzten Flächen, statt einer aufgebrochenen Gestaltung als Grantplatz mit Pflasteranteilen nackte, abweisende Grauflächen, die nur erträglich werden, wenn der Polenmarkt („Fischmarkt“) mit Buden alle Wochen einmal die Brache nutzt. Stein für Stein mag das verwendete Material ja nicht hässlich, vielleicht sogar „relativ interessant“ sein. Nicht aber in der Gänze des Platzes.

Grant und Pflaster zusammen mit fünf mittelgroßen Bäumen wären hier bestimmt das stilsichere Bindeglied zwischen der Altstadt und dem Hafen, den beiden großen Pfunden also, mit dem das touristische Eckernförde wuchern könnte, gewesen. Wären. Verschämt stehen stattdessen einige missglückte „kreativ sein wollende Sitzgelegenheiten“ auf der „Startbahn Mitte“ herum, kein Baum, nichts Stimmungsvolles bricht diese moderne Sterilität auf. Es ist Steinzeit. Allein die Reproduktion des alten Kiosk thront etwas verloren und kaschierend auf halber Strecke. Folgt all das dem Leitbild der Stadt? Wenn ja, dann schmeißt das Leitbild über den Knick! Wenn nicht, wie kann das passieren? Und: Wie macht man jetzt aus einer Tiefgarage eine „romantische Waterkant“? Ich denke, da sollte man sich mit der gebotenen Ruhe einige Gedanken ganz von vorn machen. Gefühlt könnte ein gutes Drittel der Steinwüste wieder raus (mqs).

Das Bagaluten-Carrée im Herzen der Stadt

Bageluten Carree

Gerne erinnern wir uns an die großen Tage der Eckernförder Stadtpiraten. Leider im Zusammenhang mit dem hiesigen Bauwesen eine der Akten, die mich persönlich eher kritisch stimmen. Ich denke in der Rückschau auf die vergangenen Monate und Jahre besonders daran, wie die Stadtpiraten die Scharade zustande gebracht hatten, die alte Dame „Hotel Stadt Kiel“ bei Nacht und Nebel derart zu „entmannen“, gekonnt und wirksam so zu verschandeln und den geschichtsträchtigen Bau somit unwiederbringlich allem Denkmalschutz zu entziehen. Dieses Entsetzen spürte ich zuletzt, als ich die Bilder der von den Taliban in Afghanistan gesprengten Budhastatuen sah. Zumindest sind die Bageluten in der weiteren Folge konsequent: Belohnt wird das Eckernförder Stadtbild dafür mit offenbar mittelmäßiger, verwechselbarer Architektur mit Vorort-Flair. Das versprechen die Bauschilder. Es lebe der Spekulantengeschmack (mqs).

Was ist denn heute los?

Klar, eine Website wie diese ohne brauchbaren Ratgeber für die Freizeitgestaltung kommt nicht ohne Veranstaltungsübersicht aus. Eigentlich wollen wir es uns auch nicht nehmen lassen, redaktionell unabhängig und frei schnauze sein zu können. Trotzdem wollen wir in der Sache „für’s erste“ auf den etwas drögen, aber prinzipiell brauchbaren Kalender auf der Seite der Stadt verweisen. Keine Bilder, keine „leckrigen“ Texte, aber erstmal ein Gerüst. Wir arbeiten an einer eigenen Lösung. Versprochen (cwi).

Sonderausstellung im Heimatmuseum

Alte Postkarte

Unter dem Titel „Aus den Augen aus dem Sinn“ zeigt das hiesige Heimatmuseum in den Räumlichkeiten des alten Rathauses noch bis zum 6. Januar 2008 Fundstücke aus „verschwundenen Tagen“: der Wandel im Stadtbild von Eckernförde und Borby anhand fotografischer Dokumente aus den vergangenen 100 Jahren. Ob das ein gefundenes Fressen für einen passionierten Architekturkritiker wird (mqs)?

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