Jugendkunstschule an der Ostsee?
April 15, 2010 Noch keine KommentareKennt jemand jemanden, der jemanden kennt, der lust hat, an der Ostsee eine Sommer-Jugendkunstschule aufzuziehen?
Kennt jemand jemanden, der jemanden kennt, der lust hat, an der Ostsee eine Sommer-Jugendkunstschule aufzuziehen?
Der Ratskeller ist nicht mehr. Das gesamte Inventar, darunter teilweise Objekte, die den Charme des Ratskellers seit Jahrzehnten ausmachten, wird versteigert. Zwar hat sich der Altstadtverein um Klärung dieses Details bemüht, allerdings bleibt wohl weiterhin unklar, ob genau diese markanten Inventarien vielleicht separat behandelt werden.
Die richtige Meldung zur richtigen Zeit: die Fotobände “Altes Eckernförde” von Willi Eulert gehen ab sofort zum fast halben Preis über den Ladentisch. Man kann sich also mit Weihnachtsgeschenken für Eckernförde-Liebhaber gut eindecken. Und noch mehr: von jedem verkauften Exemplar gehen 2 Euro an die AWO und sichern damit ein Mittagessen. Eine schöne Win-Win-Idee.
Es gibt Spargel, Wein- und Kartoffelköniginnen. Eckernförde hatte seine Sprottenkönigin. Doch das “roch” zu sehr nach Fisch, mutmaßt man und so zaubert das Stadtmarketing eine neue Hoheit aus dem Hut: Die Nixe, Herrscherin der Sprotten und Quallen. So, besser so ähnlich, liest man es heute in der Online-Ausgabe der Kieler Nachrichten.
Menschen den Mund wässrig zu machen, ist entweder eine Gabe oder aber eine hohe Kunst. An letzterer versucht sich zur Zeit die Tourismusagentur Schleswig-Holstein mit der Aktion “Gerichte mit Geschichte“. Beteiligt sind elf Restaurants aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde. Hirsch mit Birne, Wildes Schwein, Wildbratwurst auf Nudelband, so oder so ähnlich hört es sich an, wenn die Kreisköche dichten.
Am kommenden Sonnabend findet eine historische Stadtführung durch das vorweihnachtliche Eckernförde statt. Andertalb Stunden lang werden die Sehenswürdigkeiten zwischen Hafen, Altstadt und St. Nikolai fachkundig vermittelt. Verantalter ist das Eckernförder Stadtmarketing, der Unkostenbeitrag beträgt 4 Euro, Treffpunkt ist die Touristinformation um 15.00 Uhr.
Eva ist 26 Jahre alt, wohnt in Bothell im US-Bundesstaat Washington. Ihre Eltern sind, frisch verliebt, von Eckernförde in die USA ausgewandert. In ihrem Blog beschreibt sie, wie sie die “Deutsche Weihnacht” in Erinnerung hat. Ein passender Beitrag zum morgigen St. Nikolaus.
Die Spaßgesellschaft erreicht die Fördestadt. Am Freitagabend überfluteten schätzungsweise 500 Spaßhungrige Flashmobber die hiesige Dependence eines amerikanischen Spezialitätenrestaurants in der Stadt. Sicherheitskräfte mussten laut Artikel in den Kieler Nachrichten nicht einschreiten. Warum auch?
Wie Mediaquell gestern kolportierte, findet im kommenden Jahr die traditionelle Aalregatta nach vier Jahren Absitnenz wieder statt! Am 19. Juni wird es unter dem globalisierten Titel “Welcome Race” als Auftakt zu den sportlichen Veranstaltungen von Kiel nach Eckernförde führen.
Der musikalische Pfad führte sie über das Ostseebad: die Hamburger Bardin Inga Rumpf gab am Donnerstagabend ihr Konzert in der Stadthalle. Lesbar angetan gibt sich der freundlich kommentierende Bericht von Gerhard Breier hierzu in der Online-Ausgabe der Kieler Nachrichten.
Fünf Wehren und das Technische Hilfswerk konnten nicht verhindern, dass heute morgen um 5.25 Uhr die Fischbude am Eckernförder Hafen »Dat Fischhus« komplett niederbrannte. Zunächst war die Rede vom Restaurantschiff im Binnenhafen, schnell aber wurde klar, dass es sich um den Pavillon handelte. Brandursache und Schadenhöhe, so meldet Welt Online aktuell, seien bis dato noch nicht bekannt. Die Polizei schätzt laut einer ersten Meldung der Polizeidirektion den Schaden auf 200.000 Euronen. Vielleicht, so die stille Hoffnung, erstrahlt ja zur nächsten Saison an selber Stelle ein ansprechendes Pendant das Licht der Architekturwelt – als ästhetische Ergänzung des Ensembles von Backsteinspeicher und der Werft? Derweil sucht die Polizei nach Zeugen und bittet unter der Telefonnummer 9080 um Hinweise.
Seit gestern ist es online, das neue Aushängeschild des Altstadtvereins in Eckernförde. Unter altstadtvereineck.de präsentiert sich der Verein sehr übersichtlich mit Historie, Satzung und Aktivitäten.
Eckernförde ist bei besser Betuchten Rentenempfänger ein beliebter Altersruhesitz. Einheimischen Neurentnern wie Bübi Gerdau steht derweil die Ostsee bis zum Hals. Er hat uns vor einigen Tagen die Fortsetzung seiner “Asonzial-Amtsstory” geschickt. Die veröffentlich wir natürlich gerne:
Chronologie eines Grundsicherungsantrages in Eckernförde:
Wie im vorigen Artikel (Hat Eckernförde ein Sozialamt oder ein Asozialamt) beschrieben, habe ich einen neuerlichen Antrag auf Grundsicherung gestellt…
Heute möchte ich den gesamten Vorgang einmal der Öffentlichkeit vorstellen:
Am 01.02.2009 bin ich mit einer Altersrente, nach 45 Arbeitsjahren auf dem Bau, in Höhe von 626,88 € abgespeist worden.
Da ich Fixkosten für Miete, Nebenkosten, Heizung und notwendige Versicherungen in Höhe von 314,07 € hatte, wollte ich zum 01.02.2009 Grundsicherung beantragen und hätte auch lt. Grundsicherungsamt einen Anspruch auf ca. 7 € im Monat gehabt! Und natürlich eine Befreiung von den Rundfunkgebühren.
Daraufhin schlug mir die Sachbearbeiterin vom Grundsicherungsamt vor, doch lieber Mietzuschuss zu beantragen, denn nach Nachfrage bei ihrer Kollegin vom Wohngeldamt stünde mir ca. 50 € Mietzuschuss zu…. Dann könnte ich die Rundfunkgebühren von den 50 € bezahlen und hätte trotzdem ein paar Cent im Monat mehr.
Nun, sie füllte für mich den Antrag auf Mietzuschuss aus und gab ihn bei der Kollegin ab. Ich sollte nur noch eine Bescheinigung von meiner Vermieterin nachreichen.
(Ich bewohne seit 1987 ein Zimmer mit Küche und Bad bei meiner Vermieterin weil ihr die Wohnung zu groß und ich seit damals ständig auf Montage war. Da wir in den Jahren nie Streit hatten, hatte ich auch keine Veranlassung umzuziehen. Nur bei der Euroeinführung wurde ein neuer Mietvertrag abgeschlossen. Sonst gab und gibt es keine gemeinsame Lebensführung!)
Schon bei Abgabe der Zusatzbescheinigung meinte die Dame vom Wohngeldamt mir Betrugsabsichten vorwerfen zu müssen……
Nach ca. 4 Wochen warten auf einen Bescheid schrieb ich eine Anfrage an das Wohngeldamt ob es noch lange dauern würde… Daraufhin wurde mir vorgeworfen, sie wäre schon zwei Mal bei mir gewesen um meine Wohnverhältnisse zu prüfen und ich wäre nicht angetroffen worden.
Ich habe dann Bilder von meinem Zimmer hingeschickt. Einzelbett, ein Kühlschrank und ein Gefrierschrank im Zimmer, Schrank ohne weibliche Bekleidung und einen separaten Stromzähler. Außerdem habe ich bekundet und bewiesen, dass meine Vermieterin und ich nie ein gemeinsames Konto hatten und wir eine getrennte Lebensführung haben….
Nützte alles nichts!!! Der Antrag wurde 26.03.2009 abgelehnt!
Mein Widerspruch wurde vom Kreis Rendsburg-Eckernförde am 06.07.2009 ebenfalls als unbegründet abgewiesen!!!
Somit bin ich ein, von der Stadt Eckernförde und dem Kreis Rendsburg-Eckernförde, anerkannter und gottseidank erkannter und verhinderter “Mietzuschussehrschleicher”!
Trotzdem habe ich am 20.08.2009 erneut einen Antrag auf Grundsicherung eingereicht, denn die GEZ verlangt, mit der Androhung von 1000 € Bußgeld, die Bezahlung der Gebühren seit 01.02.2009 in einer Summe!
Diesesmal wurde der Antrag auf Grundsicherung sofort und schon nach einem Tag, nämlich am 27.08.2009, abgelehnt, weil mein Einkommen der Grundsicherungsleistung um 1,98 € übersteigt.
Dabei wurden natürlich nicht die tatsächlichen Heizkosten berechnet, sie wurden von 55 € auf 49,56 € gekürzt. Außerdem wurde die Haftpflichtversicherung von tatsächlichen 9,57 € auf 5,17 € gekürzt und die für das Alter sehr wichtige Unfallversicherung mit Krankenhaustagegeld und Invaliditätsversicherung in Höhe von 23,51 € wurde garnicht berücksichtigt!
Morgen werde ich nun Widerspruch gegen die Ablehnung einreichen und weiter berichten ob man in Deutschland tatsächlich das Recht auf Grundsicherung im Alter bekommt……
Wolf-Dieter (Bübi) Gerdau
Prinzenstrasse 9
24340 Eckernförde
Das weltweite Netz hat viele üble Seiten, vor allem was unsere doch oft erschreckend “designarme” Region betrifft. Auf der “guten Seite” des Netztes steht die des Gutes Altenhof. Edel, seit die Website, hilfreich und gut, sozusagen. In edelem grün gehalten, mit klarer Struktur und von professioneller Hand erstellt präsentiert sich das Anwesen mit all seinen Facetten: Golf, Ferienhäuser, Übernachtungen. Kommentar dazu: Gut gemacht, Familie Bethmann-Hollweg!
Eine kleine Bemerkung muß ich vorausschicken: Ich bin von Beruf Maurer und habe von 1960 bis zum Eintritt in die Harz IV Regelung auf dem Bau malocht. Davon die letzten 16 Jahre fast ständig auf Montage. Da ich wegen der Arbeitslosigkeit in den Wintermonaten mit einer kleinen Rente rechnete, habe ich die 4 Jahre bis zur Regelaltersrente die Demütigungen der halbjährlichen Beantragungen für Harz IV ertragen um nicht auf die Prozente verzichten zu müssen!
Der Schock kam dann. Meine Nettorente betrug 626,88 € und trotz eines Widerspruches, der natürlich abgelehnt wurde, blieb es dabei! Mit dem Rentenbescheid erhielt ich den Rat, ich hätte ein Anrecht auf Grundsicherung….. Und da kam das Grundsicherungsamt Eckernförde ins Spiel:
Ich füllte den Antrag nur aus um wenigstens in den Genuss der Rundfunkgebührenbefreiung zu kommen! Nun, die Dame rechnete meinen Anspruch auf Grundsicherung aus und ich hätte von der Stadt ca. 7 € zusätzlich zu meiner Rente erhalten. (Und natürlich die Befreiung von den Rundfunkgebühren)
Leider machte die Dame mir den Vorschlag doch Mietzuschuss zu beantragen. Dann müsste ich zwar die Rundfunkgebühren bezahlen aber da ich ein Anrecht auf ca. 50 € Mietzuschuss hätte würde ich dabei ja finanziell besser fahren…..
Nun, lange Rede kurzer Sinn, das Wohngeld wurde abgelehnt! Widerspruch wurde auch abgelehnt, aber ich könne ja den Bürgermeister verklagen! Dauer der ganzen Angelegenheit ca. 6 Monate. Inzwischen aufgelaufen ca. 125 € Rundfunkgebühren und eine Androhung von 1000 € Bußgeld und die Aufforderung bis zum 15.09.2009 ca. 190 € in einer Summe zu bezahlen.
In meiner Not, denn eine Klage gegen die Ablehnung hätte sicher nochmal 6 Monate gedauert, habe ich erneut einen Antrag auf Grundsicherung gestellt.
Nun sind inzwischen Rente und Regelsatz erhöht worden!
Ich bekomme jetzt 645,21 € Rente. Davon bezahle ich Kaltmiete plus Betriebskosten 229,50 € plus 55 € Heizung und 2,50 € für Warmwasser zum Duschen. Abzusetzen von der Rente habe ich eine Haftpflichtversicherung in Höhe von monatlich 9,57 € und eine Unfallversicherung von 23,51 €.
Da der Regelsatz für die Grundsicherung im Alter 359,00 € beträgt müsste ich eigentlich nach Adam Riese einen Anspruch von 31,37 € haben.
Habe ich aber nicht! Das Grundsicherungsamt rechnet: Grundsicherung 359,00 €, Kaltmiete 195,00 €, Betriebskosten 34,50 €, Heizkosten Höchstbetrag 49,56 €, Haftpflichtversicherung Höchstbetrag 5,17 € und Unfallversicherung nichts….
Daher übersteigt mein Einkommen meinem Bedarf um monatlich 1,98 €, so dass die Gewährung von Grundsicherungsleistungen nicht in Betracht kommt!
Fazit ist: Ich muß die gekürzten 5,44 € Heizkosten, die 4,40 € Haftpflicht, die 23,51 € Unfallversicherung und die ca. 18 € Rundfunkgebühren jeden Monat extra bezahlen. Das sind 51,35 € monatlich, die ich jetzt unterhalb des Regelsatzes zur Verfügung habe. Das sind 307,56 € im Monat. Davon kann ich doch locker noch 30 € für Strom, 29,50 € für Telefon, 33,50 € für eine Monatskarte für den Stadtbus, ein paar Hygenieartikel, Kleidung und Arztkosten bezahlen, oder? Muss man auch noch essen?
Allerdings wurde mir ein Widerspruchsrecht eingeräumt. Aber hat es Zweck?
Ich frage mich allerdings: Ist das alles noch Sozial und geht es noch mehr Leuten in Eckernförde ähnlich? Für Zuschriften wäre ich sehr dankbar!
Auch per Email unter
b-gerdau@live.de
Wolf-Dieter Gerdau
Prinzenstrasse 9
24340 Eckernförde